So scheint es wenn man die Aussagen der CDU/CSU Finanzexperten liest, die sich nun für eine Liberalisierung des Sportwettenmarktes ausgesprochen haben. Doch hinter diesen Aussagen steckt nichts anderes als Kalkül, was wohl der beste Beweis dafür ist, dass sie als Finanzverantwortliche die richtigen Posten in der Politik haben. Die Politik scheint langsam verstanden zu haben, dass der Weg, der gerade bestritten wird ein erhebliches Risiko beinhaltet, welches sie nicht bereit sind einzugehen: bei der aktuellen Lage würden alle Glücksspiele liberalisiert werden falls Deutschland den Poker auf EU-Ebene verliert und damit wäre auch das Lottomonopol gefährdet und eben um dieses geht es vor allem, da aus diesem bereich der Großteil der Staatseinnahmen des Glücksspielsektors kommen.
Im Grunde genommen könnte man hier beinahe alles vom Spiel 1 abschreiben und noch Mal einfügen, denn die grundsätzliche Ausgangslage hat sich nicht wesentlich verändert, außer dass Denver bewiesen hat, dass sie nicht nur wie die Armee nach vorne stürmen können, sondern auch clever und vor allem defensiv viel verbessert haben. Dies dürfte insbesondere dem Trainer George Karl zu verdanken sein, der sich immer wieder als ein wahrer Künstler im Umgang mit seinen Spielern bewiesen hat, denn er hatte die nur schwer lösbare Aufgabe zwei Egoisten zusammen zu fügen und dies gelang auch. Beim Spiel eins in San Antonio war es wieder das Duo der Egoisten Cameo Anthony und Allen Iverson, die insgesamt 60 der 95 Punkte für die Denver Nuggets machten und das wesentlich wichtigere ist, dass beide klare Aufgabenverteilungen haben. Während Cameo neben dem Punkten immer rebounden muss, vergisst Iverson seine Rolle als Aufbauspieler
Im ersten Spiel dieser Serie führten die Jazz noch zur Halbzeit und dann kam die Yao Ming Show, von der sie sich bis zum Ende nicht mehr erholen konnten, so dass aus einem 9-Punkte-Vorsprung zur Halbzeit am Ende eine 9-Punkte Niederlage wurde. Die Ursachen dafür sind recht leicht ausgemacht, denn insbesondere unter dem Korb hatten die Jazz nicht entgegen zu setzen, wenn Yao Ming den Ball bekam, was wohl auch die null Assists von Ming beweisen, da er scheinbar kaum in Bedrängnis immer zum Abschluss kam. Natürlich spielt auch die Größe und die inzwischen sehr gut gewordene Technik eines Yao Ming eine große Rolle, doch ein guter Verteidiger könnte ihn im Duell zum Passen (nicht Mings Stärke) zwingen und ihn vor allem vom Brett fernhalten,
Dies ist die absolute interessanteste Paarung der ersten Playoff-Runde, denn Denver gehört zu den Mannschaften, die nicht an dem Platz stand, an den sie gehörte, was vor allem damit zusammenhängt, dass Allen Iverson nicht von Beginn an für Denver spielte und vor allem weil die Verletzungssorgen der Nuggets mehr als groß waren. Auf der anderen Seite steht ihnen ein Team gegenüber, welches an Erfahrung kaum zu übertreffen ist und schon einen Meistertitel in einer ähnlichen Besetzung schaffte.
Diese Begegnung ist auch Aufeinandertreffen zweier Spielsysteme, denn die Nuggets haben durch Iverson und Anthony zwei der Go-To-Guys,
Wir haben uns vor dem letzten Spieltag gefragt, welcher der vier Meisteranwärter straucheln würde und wurden anschließend eines besseren belehrt. Alle vier machten ihre Pflichtsiege sattelfest, somit gab es keinen Wechsel an der Tabellenspitze. Des Weiteren sahen wir die 16. Niederlage des fast sicheren Abstiegskandidaten aus Gladbach. Die weiteren Abstiegsvereine sind noch nicht klar, der Abstiegskampf hat sich aber leicht nach unten verlagert. Theoretisch, aber auch praktisch, können alle ab dem neunten Platz absteigen. Also es erwartet uns eine heiße Endphase, die schon lange nicht so spannend, wie dieses Jahr war. Wir sind auch gespannt, welcher der zwei Meisteranwärter aus dem Süden der Republik im Meisterkampf die Nase vorne haben wird. Es bleibt noch ein Duell, der erwähnt werden sollte. Die Partie in Leverkusen ist ebenfalls bezüglich des fünften Tabellenplatzes sehr interessant.