Der Weg zur Europameisterschaft

In diesem Jahr wird die Europameisterschaft zum dritten Mal in Frankreich stattfinden. Die Franzosen waren nämlich auch in den Jahren 1960 und 1984 die EM-Gastgeber. Dieses Jahr ist Spanien der Titelverteidiger und zum ersten Mal werden auch 24 anstatt 16 Nationalteams mitmachen. Aus diesem Grund wird es auch ganze fünf Debütanten geben, und zwar Albanien, Island, Nordirland, Wales und die Slowakei. Die Fans dieser Nationalteams sind von Platinis Entscheidung sicher ziemlich begeistert und wie das Ganze dann laufen wird, werden wir wohl hinterher analysieren können.

Österreich und die Ukraine haben es zum ersten Mal über die Qualifikationen zur EM geschafft, da sie früher nur als Gastgeber aufgetreten sind (2008 und 2012). 13 von 16 Nationalteams, die bei der letzten EM mitgespielt haben, haben es auch dieses Mal geschafft, während drei ehemalige Europameister nicht dabei sind, und zwar die Niederlande, Dänemark und Griechenland. Griechenland war in der eigenen Gruppe sogar auf dem letzten Platz. Der Weltmeister Deutschland wird zum 12. Mal dabei sein und hält damit auch weiterhin den Rekord. Die Ungarn sind nach 44 Jahren und die Belgier nach 16 Jahren Abwesenheit wieder bei der Europameisterschaft dabei.

Im Rahmen der Qualifikationsspiele waren übrigens 53 Nationalteams dabei, die in neun Gruppen unterteilt waren. Zum ersten Mal trat auch Gibraltar auf, der im Jahr 2013 als vollmächtiges UEFA-Mitglied akzeptiert wurde. Aus jeder Gruppe sind die zwei erstplatzierten Teams sowie die beste drittplatzierte Mannschaft direkt weitergezogen. Die beste drittplatzierte Mannschaft war die Türkei aus der Gruppe A, während alle anderen drittplatzierten Teams in den Playoff-Spielen weitergekämpft haben. Danach schieden Bosnien-Herzegowina, Norwegen, Dänemark und die Slowakei aus.

Die direkte Teilnahme schafften: Tschechien, Island und als die beste drittplatzierte Mannschaft, die Türkei (Gruppe A), Belgien und Wales (B), Spanien und die Slowakei (C), Deutschland und Polen (D), England und die Schweiz (E), Nordirland und Rumänien (F), Österreich und Russland (G), Italien und Kroatien (H) sowie Portugal und Albanien (I). Durch die Playoffs schafften auch Schweden (G), Irland (D), Ungarn (F) und die Ukraine (C) die EM-Teilnahme. Frankreich ist als Gastgeber automatisch dabei.