GRUPPE „A“

Was die Analysen der einzelnen Gruppen angeht, fangen wir natürlich mit der Gruppe A an, in der traditionell der Gastgeber der Meisterschaft spielt und dieses Mal ist das Frankreich. Frankreich gehört sicherlich zu den Hauptanwärtern auf den Titel. Die populären “Tricolore” haben die Europameisterschaft schon zwei Mal gewonnen und zwar im Jahr 1984 als sie der Gastgeber waren sowie 2000 als die Europameisterschaft in Belgien und den Niederlanden ausgetragen wurde. Darüber hinaus sollten wir insbesondere betonen, dass die Franzosen bei diesem Turnier große Unterstützung des heimischen Publikums haben werden, wobei sie unter Leitung des Nationaltrainers Deschamps sowieso tolle Partien abliefern und so haben sie nämlich in den letzten acht Freundschaftsspielen sogar sieben Siege und nur eine Niederlage verbucht.

Was die anderen Teams dieser Gruppe betrifft, finden wir, dass die Schweiz und Rumänien ebenbürtige Gegner im Rennen um den zweiten Platz bzw. den sicheren Einzug ins Achtelfinale sind, während Debütant Albanien in dieser Konkurrenz definitiv die geringste Chance auf das Weiterkommen hat. Wir sollten aber die Tatsache nicht ignorieren, dass sich alle drei dieser Nationalteams die EURO-Teilnahme als zweitplatzierte Mannschaften in den jeweiligen Gruppen gesichert haben und von dieser Seite betrachtet sollen alle drei einen ebenbürtigen Kampf um den zweiten Gruppenplatz führen. Für die Franzosen ist dies die neunte Teilnahme an einer Europameisterschaft, Rumänien und die Schweiz haben bisher fünf bzw. vier Mal teilgenommen, während Albanien einer von fünf Debütanten bei diesem Elite-Wettbewerb ist.

Die 15. Europameisterschaft startet übrigens am 10. Juni um 21.00 Uhr mit dem Duell zwischen dem Gastgeber Frankreich und Rumänien und das Spiel wird im Vorort von Paris, in Saint-Denis, ausgetragen (im Stade de France Stadion, mit einer Kapazität von 81.338 Zuschauern), während Albanien und die Schweiz einen Tag später in Lens aufeinandertreffen werden (15.00 Uhr, Stade Bollaert-Delelis, Kapazität 38.223).

Also, der Gastgeber Frankreich gilt als klarer Favorit in dieser Gruppe. Um den zweiten Platz werden, unserer Meinung nach, die Schweiz und Rumänien kämpfen, wobei wir da den Schweizern einen leichten Vorteil geben, während der Debütant Albanien als absoluter Außenseiter gilt. Für diesen Debütanten wird jeder ergatterte Punkt einen großen Erfolg darstellen.