| Vorbericht Tennis in Rom: Rafael Nadal - David Ferrer - 02.05.2010 16:00 |
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Nadal hat zum Saisonanfang große Probleme mit Verletzungen gehabt. Nach dem AustralienOpen machte er eine Pause von zwei Monaten, in denen er sich von seiner Verletzung erholte. Jetzt nach dem kürzeren Einspielen bei zwei Masters in USA, wo er jeweils bis zum Halbfinale kam und dann jeweils von zwei guten Aufschlägern (Ljubicic in Indian Wells und Roddick in Miami) eliminiert wurde, kommt er langsam in Fahrt. Zum richtigen Zeitpunkt ist jedoch seine Spielform wieder auf einem ganz hohen Niveau. Das wichtigste Turnier des Jahres, aus der Sicht von Nadal, kommt immer näher und Roland Garros Titel ist unheimlich wichtig für ihn, weil ihn zurzeit Federer innehat. Beim Turnier vor Rom spielte er auch meisterlich. Auf Sand in Monte Carlo gewann er das Turnier ohne einen einzigen Satz abzugeben und unter den Gegnern waren ja die großen Sandplatzspieler, wie Verdasco, Ferrer oder Ferrero. Das längste Spiel in Monte Carlo dauerte gerade mal 95 Minuten um mal seine Überlegenheit besser vor die Augen zu führen. Bei diesem Turnier ist er natürlich der Titelverteidiger und bis auf das letzte Spiel löste er seine Aufgaben mehr als bravourös. Nur gegen Gulbis gab er einen Satz ab. Das äußerst schwierige Spiel gegen Gulbis war zwar nicht ganz einfach, vor allem im zweiten Satz gab es einen kleinen Hänger von Nadal. Im zweiten Satz ließ sein Aufschlag nach und Gulbis breakte ihn. Dieser Satzverlust sollte jedoch nicht überbewertet werden, weil einerseits ein Satzverlust nicht allzu viel bedeutet und andererseits ist Gulbis für die meisten Spieler und Trainer relativ unbekannt, somit man von ihm schon mal überrascht werden kann. Der Gegner Ferrer ist langer bekannt, sowohl auf der ATP-Tour als auch Nadal, weil die beiden für die spanische Davis-Cup-Mannschaft starten. Er ist der klassische Sandplatzwühler, der beinah jeden Ball erläuft und zurückspielt. Von der Ausdauer her, kann er definitiv mit Nadal mithalten, aber von der Schlagstärke auf keinem Fall, weil Nadal´s Schläge einer Peitsche ähneln und kaum ein Spieler diesbezüglich mit ihm mithalten kann. Trotzdem ist Ferrer immer wieder in Halb- oder gar Finals anzutreffen. Wie gesagt, seine Hauptstärke ist die enorme Ausdauer und Schnelligkeit. Sein Aufschlag ist nicht der Beste, weil er einfach körperlich mit seinen 175 cm. benachteiligt ist. Außerdem muss man die feinste Technik bescheinigen, aber seine Linienschläge haben nicht mal annähernde Power, wie die von Nadal. Im direkten Vergleich steht es 10:3 für Nadal. Das Interessante ist jedoch, dass die Bilanz noch eindeutiger ist, wenn man nur die letzten drei Saisons in die Statistik reinnimmt. In den letzten drei Jahren gab es sechs Duelle der beiden Spieler und alle sechs Duelle gewann Nadal, wobei das letzte Duell in dieser Saison war und zwar in Monte Carlo auf Sand, wo Nadal seinen Gegner Ferrer nach nur 75 Minuten nach Hause geschickt hat. Interessante Quoten: Gamehandicap -5,5 Nadal zu einer 1,80 bei 188bet (im Moment spielt Nadal unglaublich guten Sandplatztennis und Ferrer kann seinen Lauf keinesfalls stoppen und schafft nicht mal zwei Stunden auf dem Platz zu überstehen. Ein klarer und kurzer Sieg seitens von Nadal ist die einzige logische Konsequenz in unseren Überlegungen.) Holen Sie sich Ihre 50€ Gratiswette ab!
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