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International Club
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Im dritten Duell des reichhaltigen Angebots der
Europaligaspiele, die wir analysieren, erwartet in Rumänien Dinamo Bukarest den
kroatischen Vizemeister Hajduk Split. Wenn man den Fans von Hajduk nur den
Namen Dinamo erwähnt, kriegen sie schon die Gänsehaut, weil ihr Erzrivale aus
der heimischen Liga ebenfalls den Namen Dinamo trägt. Wenn Hajduk diese Runde
überstehen will, dann muss der kühle Kopf bewahrt werden. Dem Trainer
Poklepovic wird ehe nicht so leicht sein die Euphorie zu bremsen, nachdem sie
am ersten Spieltag der kroatischen ersten Liga einen unheimlich hohen Sieg
eingefahren haben. Mit diesem 6:1-Sieg haben sie in Kroatien ihre
Titelambitionen bestätigt. Die Motivation den Titel in Kroatien zu holen ist
sehr groß bei ihnen, weil sie in diesem Jahr ihr 100-jähriges Jubiläum feiern,
was die Sache mit der Meisterschale noch brisanter macht.
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Das dritte Spiel, das wir in der dritten Qualifikationsrunde
der Europaliga analysieren, ist das Duell zweier Fußballschulen und zwar der
skandinavischen und der Balkan-Fußballschule. Die Skandinavier werden durch den
dänischen Vizemeister Odense BK, der im eigenen Stadion den bosnischen Tabellenvierten
Zrinjski Mostar empfängt, vertreten. Hier ist der Spielausgang vorhersehbar,
weil wohl alle einen klaren Sieg der Dänen erwarten. Diese Erwartung wird durch
viele Aspekte, die man berücksichtigen muss, bestätigt. An erster Stelle steht
natürlich der gutbesetzte Spielerkader der Dänen, den der Ex-ManU-Spieler
Djemba-Djemba anführt. Er wird im Mittelfeld vom isländischen Nationalspieler
Gislason unterstützt. Für die Tore sind bei Odense BK zuständig: der Nigerianer
Utaka, der Gambier Nyren und der Brasilianer Kaka. Die Abwehr der Gastgeber
befindet sich in einem guten Zustand und besteht aus drei sehr stämmigen und
harten norwegischen Verteidigern, die jeden Angreifer stoppen können. Direkt
hinter ihnen steht der Ex-ManU-Torwart Roy Carol, der seine Qualitäten
ebenfalls schon mehrmals bewiesen hat.
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Die dritte Qualifikationsrunde der Europaliga ist
besonders spannend und für den Zuschauer hochwertiger als die zweite Runde,
weil einige Vereine aus den großen europäischen Ligen ebenfalls eingreifen
müssen. Darunter findet man die Spiele von Liverpool, Juventus und Stuttgart.
Die Engländer fliegen nach Mazedonien zu Rabotnicki Skoplje, Juventus schippert
nach Irland zu Shamrock Rovers und zuletzt bleibt der deutsche Verein VfB
Stuttgart, der nach Norwegen zu Molde FK fährt. In dieser Voranalyse
interessiert uns der erste Auftritt eines deutschen Vereins auf der
internationalen Bühne in dieser Saison. Der Gegner aus Norwegen hat einen
großen Vorteil: die Norweger sind sehr gut eingespielt, weil sie sich mitten in
der Saison befinden. Außerdem haben wir hier einen relativ großen
Klassenunterschied dieser zwei Ligen, wobei natürlich die deutsche Bundesliga
gegenüber der norwegischen Tippenligaen klar im Vorteil ist.
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Hier spielen zwei Vereine, die zusammen auf die unglaubliche
Anzahl von 28 Nationaltiteln kommen, somit es klar ist, dass es sich um zwei
echt große europäische Traditionsvereine handelt. Young Boys haben in der
Schweiz 11 Titel und Fenerbahce in der Türkei 17 Titel geholt. Vor allem Fenerbahce
gilt als ein großer Verein und in der letzten Saison schafften sie den
historischen Sprung in das Viertelfinale der CL.
Die Schweizer aus Bern standen ansonsten schon immer im
Schatten von den zwei Großen aus Basel und Zürich, aber in der letzten Saison
kamen sie fast aus diesem großen Schatten und sie haben den zweiten Tabellenplatz,
der zur CL-Qualifikation berechtigt, geholt. Unabhängig davon, sind wir der Meinung,
dass sie den Sprung in die Gruppenphase nicht schaffen werden, weil der Gegner
aus Istanbul einfach zu stark ist und andererseits ist ihr Kader im Vergleich
zur letzten Saison ziemlich geschwächt worden.
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Die Duelle der asiatischen Teams, die nach einer
Sonderregelung der UEFA an europäischen Wettbewerben teilnehmen dürfen, sind
für die meisten unserer Leser eine große Unbekannte. Aus genau diesem Grund
analysieren wir dieses Spiel, weil es eine Herausforderung darstellt und um den
Lesern die Lage im Osten ein wenig genauer zu schildern.
Der mehrfache kasachische Meister Aktobe dominiert die Liga
seit drei Jahren in diesem zentralasiatischen Land, in dem es seit ein paar Jahren
mit Fußball aufwärts geht, was natürlich dem größeren Geldfluss zu verdanken
ist. Dies bestätigt auch die Aufstellung von Aktobe, in der es einige bekannte
russische Spieler gibt. Der Sturm von Aktobe wird von den Neuzugängen aus
Serbien Peric und aus Kamerun Essomba angeführt. Ansonsten hat das Team einen
weiteren Kameruner, einen Senegalesen und drei kasachische Nationalspieler,
unter denen der bekannteste Mann der Kapitän Smakov ist.
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Das dritte von uns analysierte Spiel der dritten
Qualifikationsrunde zur Champions League ist das typische Spiel zweier
osteuropäischen Vereine. Das Duell des rumänischen Vizemeisters Unirea und des
guten russischen Teams aus St. Petersburg wird wahrscheinlich kein allzu
spektakuläres Spiel, weil der Respekt von Unirea gegenüber dem ehemaligen
UEFA-Pokal-Gewinner Zenit sicherlich groß genug sein wird. Auf der anderen
Seite werden die Russen auf ihre Konterchancen warten und auf ein torloses
Remis taktieren um die Sache im eigenen Stadion für sich zu entscheiden. D.h.
dass wir in diesem Spiel ehe nicht viele Tore erwarten, weil das Spiel von der
Taktik des israelischen Trainers Levy und des Italieners Spalletti geprägt sein
wird.
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Das zweite Spiel, das wir im Rahmen der dritten
Qualifikationsrunde zur Champions League analysieren, ist die Begegnung
zwischen dem ukrainischen Schwergewicht Dynamo aus Kiew und dem belgischen KAA
Gent. Wenn man berücksichtigt, dass die beiden Vereine erst jetzt in die
Qualifikation eingreifen müssen, dann muss man schon sagen, dass Dynamo klar im
Vorteil ist und zwar weil sie zuhause spielen und weil sie besser eingespielt
sind, da ihre Liga schon lange läuft. Außerdem hat Dynamo viel mehr Erfahrung
in der höchsten Fußballklasse Europas, was die Tatsache zeigt, dass sie schon das
vierte Mal in Folge an der Gruppenphase teilgenommen haben. Ein weiteres
Argument für Dynamo ist, dass sie in ihrer Liga sehr guten Start hatten und
zurzeit befinden sie sich auf dem dritten Tabellenplatz mit zwei Siegen und
einem Remis, wobei sie respektable 6 Tore geschossen haben.
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Wir eröffnen die Analyse der dritten
Qualifikationsrunde zur Teilnahme an der Champions League mit dem Spiel des
bulgarischen Meisters Litex aus Lovech, der zuhause den slowakischen Meister
MSK Zilina empfängt. Beide Vereine mussten schon in der zweiten Runde
eingreifen und haben ihre Aufgaben erfolgreich erledigt. Litex bezwang mit zwei
Siegen den montenegrinischen Meister Rudar Pljevlja, da haben wir über das
Rückspiel berichtet. Im Hinspiel bemühte sich Litex vergebens einen größeren
Sieg zu erringen, aber im Rückspiel in Montenegro machten sie die Sache mit
einem souveränen 4:0-Sieg für sich klar. Bei MSK Zilina sah es nach dem
Hinspiel viel schlimmer aus. Sie haben das Auswärtsspiel in Malta bei
Birkirkara FC 0:1 verloren und erst anschließend zuhause in Slowakei haben sie
mit einem souveränen 3:0 doch die Sache zu eigenem Gunsten umgedreht.
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Das dritte Spiel, da wir im Rahmen der Qualifikation zur
Europaliga analysieren, ist das Duell der slowakischen Dukla und der
georgischen Zestafoni. Obwohl es auf den ersten Blick ziemlich klar ausschaut,
wer weiterkommen wird, weil das Hinspiel mit einem klaren 3:0-Sieg der Georgier
endete, sind wir nicht unbedingt derselben Meinung. Diese fehlende Klarheit
trotz eines 3:0-Sieges ist da, weil beide Teams sehr starke Heimmannschaften
sind und weil Dukla viel mehr Erfahrung auf dem internationalen Parkett hat.
Außerdem muss man erwähnen, dass die slowakische Liga schon gestartet ist und
dass Dukla am ersten Spieltag schon den ersten klaren Heimsieg geholt hat, was
sicherlich zusätzliches Selbstbewusstsein bedeutet.
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Die Rückrunde der zweiten Qualifikationsrunde zur
Europaliga, die zwischen dem mazedonischen Verein Teteks und dem lettischem
Verein Ventpils gespielt wird, ist überraschenderweise eines der spannendsten
Duelle geworden. Dieser unnötigen Spannung haben am meisten die Spieler von FK
Ventpils beigetragen, weil sie im eigenen Stadion einen Haufen an Großchancen
verpasst haben. Das Hinspiel endete mit dem sehr undankbaren Ergebnis des
torlosen Remis. Aus diesem Grund müssen die Letten heute auf jeden Fall die
heißen Steine aus dem Feuer retten, wenn sie in die nächste Runde kommen
wollen. Das mazedonische Publikum in Skoplje hat auf jeden Fall eine der
heißesten Fan-Gruppen und man kann schon davon ausgehen, dass sie sehr
frenetisch ihren Verein nach vorne pushen werden.
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Das Duell zweier Klubs, die sich eigentlich gut kennen, weil
viele Spieler aus dem ehemaligen Jugoslawien in Österreich ihre Fußballbrötchen
verdienen, ist eher als ein offensives Spiel anzusehen.
Der bosnische Verein NK Siroki Brijeg, genannt nach der
gleichnamigen kleinen Stadt im Südwesten Bosniens, überraschte Alle mit diesem
durchaus guten Ergebnis. Das 2:2 Remi erlaubt es ihnen zu taktieren, aber da
der Gegner aus Österreich schon viel mächtiger ist, wird die Abwehr der Bosnier
nicht sehr lange halten. Ihre
Startformation ist auch sehr offensiv, weil sie mit drei echten Spitzen
spielen. Die Abwehr von Siroki ist auch der wahre Schwachpunkt des Teams, weil
sie darin keinen einzigen hochwertigen Spieler haben. Im offensiven Mittelfeld
sind die wahren Stars bei Siroki. Da findet man den kreativen Brasilianer
Wagner Lago, der bei allen internationalen Spielen vollkommen aufblüht und
immer eine gute Vorstellung zeigt.
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