Zu diesem Spiel kann man gar nicht so viel schreiben, wie man eigentlich im Kopf hat, insbesondere da ich bereits drei oder vier Mal über Udinese berichtet habe in anderen Vorberichten. Für mich persönlich ist Udinese weiterhin eines der meist unterschätzten Teams im internationalen Fußball. Während die Buchmacher jedes erdenkliche kleine Team aus England wie Portsmouth zu starken Favoriten erklären, wird Udinese sogar im eigenen Pokal ziemlich vernachlässigt was die Quotierung angeht. Bei Udinese fallen lediglich die Ausrutscher bei Heimspielen auf, die unmittelbar vor einer internationalen Begegnung stattfinden, so auch beim letzten Heimspiel gegen Genua. Ansonsten zeigt das Team wirklich hervorragende Leistungen und gehört in Italien zu den wenigen Teams, die nicht nur defensiv stark sind, sondern auch offensiv sehr viel Druck erzeugen und zwar durchgehend. Der überragende Stürmer und Kapitän Di Natale fehlt zwar weiterhin wegen einer Verletzung, aber Udinese verfügt über ein sehr breites Spektrum an offensiven Kräften.
Bei Frankfurt fehlen: Preuß, Vasoski, Bajramovic, Meier, Spycher, Inamoto, Chris, Krük und Amanatidis. All diese Ausfälle treffen die Frankfurter sehr schwer und zwar schon länger, somit sie auf beinah allen Positionen geschwächt sind.
Stuttgart fehlen: Boulahrouz und Bastürk. Beide Spieler sind sehr wichtig für die Schwaben, Bastürk als offensiver Allrounder im Mittelfeld und Boulahrouz als Chef der Abwehr.
Hertha: Drobny - Chahed, A. Friedrich, Simunic, M. Stein - Dardai, Kacar - Raffael, Cicero - Voronin, Pantelic
Hoffenheim: D. Haas - Beck, Jaissle, Compper, Ibertsberger - Carlos Eduardo, Luiz Gustavo, Salihovic - Obasi, Ibisevic, Ba
Bei Hertha fehlen: Fiedler, Lucio, Piszczek, Chermiti, Hartmann und Riedel. Eigentlich ist nur der Ausfall des Mittelfeldspielers Piszczek erwähnenswert, all die anderen Ausfälle können ersetzt werden.
Hoffenheim fehlen: Terrazzino und Strifler. Beide Ausfälle können problemlos verkraftet werden.
Chelsea erlitt eine mehr als schmerzhafte Niederlage gegen Rom und das obwohl der AS Rom eigentlich in einer der schwersten Krisen seit langer Zeit steckte. Die Ursache sehe ich nach dem Spiel vor allem in dem schwierigen italienischen System, das immer wieder englischen Mannschaften Kopfzerbrechen bereitet und an diesem Champions League Spieltag funktionierte es bei Rom, während Chelsea einmal mehr Motivation vermissen ließ. Das fehlen von Ballack, Essien und den zwei Verteidigern Coel und Carvalho darf keine Entschuldigung sein bei einem Kader, der an die 20 Topspieler beinhaltet. Chelsea bewies in der Premier League kurz zuvor, dass sie das Fehlen dieser Leute kompensieren können als sie zuerst Hull im fremden Stadion mit 0-3 besiegten und dann Sunderland mit 5-0 nach Hause schickten. Hierbei zeigte vor allem Anelka, dass er wie kaum ein anderer schwache Defensiven zu nutzen weiß mit dem Nachteil, dass er bei guten etwas Können vermissen lässt.
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