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Die Ostmark kommt zurück PDF Drucken E-Mail
Nicht wirklich, jedoch durchaus denkbar wenn mal die Kasse der Bundesländer knapp werden sollte. Dann nämlich kann inzwischen erwartet werden, dass man die damals ausgegebenen D-Mark zurückhaben möchte. Begründet wird das ganze mit Allgemeinwohl und eventuell einer Konsumsuchtprävention und da die Ostmark nirgendwo mehr angenommen oder umgetauscht wird, kann der Bürger ja auch nicht mehr in die Pleite-Falle geraten. Die Ostmark kann dann nur in vom Staat betriebenen Geschäften ausgegeben werden, die überteuerte Produkte anbieten, aber ein Teil der Einnahmen für wohltätige Zwecke spenden. Unternehmen aus dem Ausland haben jedoch angekündigt, dass sie ebenfalls die Ostmark annehmen werden und die Produkte zu normalen Preisen anbieten werden.

Nein, Sie müssen uns keine Medikamente schicken, wir sind noch absolut bei Verstand, jedoch neigen wir zu kleinen Gedankenspielchen und dies war nur eines davon. Schaut man sich das Vorgehen der Politik beim Thema Sportwetten an, bekommt man das seltsame Gefühl, dass genau diese Art der Gedankenspielchen zur Realität werden könnte. Nun soll es dem Großen an den Kragen gehen und zwar dem Hassobjekt Nummer 1: Bwin. So hat Chemnitz angekündigt, dass sie dem börsennotierten Unternehmen die Lizenz, die Bwin noch aus DDR-Zeiten hat, entziehen möchte um das Staatsmonopol bei Sportwetten noch weiter zu betonieren. Bwin hat bereits eine Schadensersatzklage angekündigt sollte es zu einem Entzug der Lizenz kommen. Dass dabei sowohl geltendes Europarecht als auch die Gesetze zur Wiedervereinigung mit Füßen getreten werden scheint der Politik ziemlich egal, denn sie handelt wie besessen von der Idee die Konkurrenz mit allen legalen und illegalen Mitteln zu bekämpfen.

Eine Frage kriegt man in diesen Wochen nicht mehr aus dem Kopf: Ist die Politik blind oder leben nur die Normalbürger auf diesem Planeten? Sieht die Politik nicht, dass ihr Monopol schon längst gefallen ist durch das Internet? Sieht die Politik nicht, dass sie auch die letzten Mohikaner, die Arbeitsplätze im Bereich der Sportwetten in Deutschland schaffen wollten aus dem Land betreibt? Sieht die Politik nicht, dass die Umsätze von Oddset weiter fallen durch diese Art der Willkür? Sieht die Politik nicht, dass sie durch solches Handeln unfreiwillig Werbung für die Privaten macht, indem sie sie ins Gespräch bringt, denn bei jedem Bericht werden die Quoten der Privaten als besser erwähnt? Hinzu kommt, dass die Politik nicht nur Arbeitsplätze vernichtet, sondern auch Steuereinnahmen in Millionenhöhe anderen Staaten überlässt, denn von den Einsätzen der deutschen Spieler im Internet wird der deutsche Staat nichts sehen. Auch hierfür gibt es schon die ersten Träume und die heißen Sperren von Internetseiten. Dies erinnert an chinesische Zustände der Zensur und dürfte wohl schon vor dem ersten Gericht untersagt werden, aber die Politik träumt von der totalen Kontrolle des Glücksspiels. Natürlich nur um dem Bürger etwas Gutes zu tun, schließlich weiß die Politik immer am besten was gut für uns ist.

Halten Sie Ihre Euros gut fest, nicht dass Sie am Ende illegal Ihre Sachen aus dem Internet bestellen müssen, weil sonst niemand ausser dem Staat die Ostmark annimmt.

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