Nichts wie weg… PDF Drucken E-Mail

ImageLeider ist genau dies das momentane Motto aller vernünftig denkender Menschen, wenn es um das Thema Sportwetten geht. Während in anderen Staaten Arbeitsplätze entstehen und man sich die Investitionen von an Börsen notierten Unternehmen sichert, vertreibt man in Deutschland alle Investoren. Damit hat die Politik eine schon fast unglaubliche Negativbilanz, denn man zerstörte zuerst über 10.000 Arbeitsplätze und nun verhindert man noch einmal doppelt so viele. Um dem Argument der Spielsuchtprävention vorzugreifen: einige Länder überlegen ihre Spielbanken zu verkaufen, da diese nicht rentabel genug seien. Die Lotteriegesellschaften werben munter weiter, mit dem einzigen Unterschied, dass es nun kleine, kaum erkennbare Alibihinweise gibt an den Werbebanden in den Stadien oder auf Werbeplakaten.

Was also bleibt Menschen übrig, die eigentlich ihr Geld in Deutschland investieren wollten? Die Antwort ist sowohl einfach als auch traurig, denn sie heißt: ins Ausland abwandern. Das fast Unterhaltsame ist der Vorwurf, den wir bereits einige male von Politikern in Diskussionen mit uns hörten. Sie seien empört, dass die Glücksspielunternehmen ihre in Deutschland erzielten Einnahmen ins Ausland „mitnehmen“ würden in die Steuerparadiese wie Malta oder Gibraltar. Eben dieser Vorwurf grenz an einer unglaublichen Unverschämtheit, denn er dient lediglich der Stimmungsmache in der Bevölkerung um keinen Stimmenrückgang zu erfahren. Wie soll es den Unternehmen möglich sein in Deutschland ihre Einnahmen zu versteuern wenn sie von den gleichen Politikern vertrieben und sogar als kriminell hingestellt werden? Auf diese Frage erhielten wir keine Antwort.

Richtig absurd wird es dann wenn „Experten“ der Casino-Gewerkschaften sich einmischen und ein Verbot des Internetangebots der  Spielbank Wiesbaden fordert und auch die Verlegung des kleinen Spiels wie in Spielhallen in die Casinos. Dies ist dann lediglich ein Beweis, dass soziale Kompetenz bei Gewerkschaften schon lange nicht mehr vorhanden ist, sondern nur Beitragszahler „betreut“ und vertreten werden. Um die Runde der Komödianten abzuschließen fordern wiederum die Spielbankleiter man solle die Spielbanken gänzlich unberührt lassen und sprechen sich sogar die Kompetenz zu, Spielsüchtige selbst zu betreuen. Dies dürfte einen ähnlich absurden Grad erreichen falls mal ein Alkoholhersteller behauptet, er könne Alkoholkranke am besten betreuen.

Hätte man endlich aufgehört solch eine absurde Interessenspolitik zu betreiben und wirklich nachgedacht, dann hätten wir endlich einen rechtssicheren, jedoch offenen Markt, der Tausende von Arbeitsplätzen geschaffen hätte. So fließt das Geld vermehrt ins Ausland und da wird es bleiben während deutsche Spieler ihre eigene Wahl treffen und immer mehr bei den privaten Anbietern spielen. Willkommen im Land der unwissenden Politiker.

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