EWE Oldenburg – Ludwigsburg 16.02.2016, BBL

EWE Oldenburg – Ludwigsburg / BBL – Im Spitzenspiel der 19. Runde der deutschen Liga (BBL) spielt das viertplatzierte Ludwigsburg auswärts beim drittplatzierten Oldenburg. Da beide Teams, wie auch das fünftplatzierte Frankfurt, die Ergebnisbilanz 15-6 haben, könnte sich der Sieger in diesem Match, und in eventuellen gemeinsamen Matches, im Playoff den Heimvorteil sichern. Beginn: 16.02.2016 – 18:30 MEZ

EWE Oldenburg

Oldenburg befand sich, trotz der überzeugenden Auswärtsniederlage in der letzten Runde der Top-32-Phase des Eurocups vom spanischen Tabellenführer Valencia, von der sie in Deutschland bezwungen wurden, auf der führenden Tabellenposition in der Gruppe I und erreichte somit den Einzug ins Achtelfinale, in dem dieses Team gegen das französische Strasbourg kämpfen wird.  Das ist ein zweifellos guter Erfolg auch für das deutsche Basketball, denn ihre Gegner waren ja, außer Valencia, auch der französische Meister und Euroligist Limoges und das griechische PAOK. Oldenburg ist in der Nationalmeisterschaft in einer Serie von drei Siegen und am letzten Wochenende verbuchten sie einen überzeugenden 99:87-Heimsieg gegen Telekom Bonn.

Obwohl der bosnisch-herzegowinische Trainer Drijencic schon öfters erwähnt hat, dass er wegen den vielen kassierten Gegenpunkten überhaupt nicht zufrieden ist, betont er dennoch, dass die heutigen Gastgeber vor ihren Fans immer ein Spektakel abliefern wollen. Dies schafften sie auch gegen Bonn und erzielten sogar 14 von 25 Dreier. Dabei erzielten alle Spieler in der Starting Five zweiziffrige Punkte. Oldenburg hat in der aktuellen Saison die Heimbilanz 9-1 und der Spitzenspieler der heutigen Gastgeber ist Centerspieler Qvale (210 cm), der im Durchschnitt 13,8 Punkte und 5,9 Rebounds erzielt. Da er neun Zentimeter größer ist, sollte er die Oberhand unter dem Korb gegen Brockman (201 cm) haben. Er ist eigentlich kein üblicher Centerspieler, aber erzielt im Durchschnitt sogar 10 Rebounds und 12,1 Punkte pro Match.

Voraussichtliche Aufstellung EWE Oldenburg: C. Kramer, Prepelic, Paulding, Aleksandrov, Qvale

Ludwigsburg

Ludwigsburg kam, im Unterschied zu seinen heutigen Gegnern, im Eurocup nicht weiter, denn in der Gruppe L hatte dieses Team eine schlechtere gemeinsame Ergebnisbilanz gegen den polnischen Meister und Euroligisten Stelmet ZG. Sie mussten eine Heimniederlage mit einer größeren Punktedifferent als im Hinspiel in Polen einstecken, so dass ihnen auch die Heimniederlage in der letzten Runde gegen das führende Zenit von keiner großen Hilfe war. Mit der Ergebnisbilanz 3-3 waren sie letztendlich Tabellendritte. Ludwigsburg ist ebenfalls in einer Serie von drei Heimsiegen und kassierte im Februar noch keine Heimniederlage. In letzter Zeit schlugen sie auch Alba und zwar sogar zweimal.

In der letzten, 22., Runde, haben sie, ebenfalls im Spitzenspiel, einen 74:70-Sieg gegen Frankfurt verbucht, obwohl sie nur 15% Dreier erzielten (3-20). Im Bereich der Rebounds waren sie wieder mal spitzenmäßig (39) und holten somit einen Sieg. In fast allen statistischen Kategorien ist Ludwigsburg schlechter als sein heutiger Gegner, außer im Bereich der Rebounds, was vielleicht seltsam ist, denn sie haben ja viele kleine Spieler. Die Bilanz steht 38,2 gegenüber 35,2 zugunsten der heutigen Gäste und im Bereich der Steals sind sie auch etwas besser (7 – 5,6). Das ist kein Wunder, denn sie haben kleinere und somit schnellere Spieler, wobei auch die heutigen Gastgeber nicht gerade langsam sind. Der amerikanische Playmaker Shakur, der bis zur Verletzung der beste Spieler von Ludwigsburg war (14,1 Punkte, 4,8 Assists und 3,2 Rebounds), hat sich noch nicht erholt. Er bekam aber eine würdige Vertretung und zwar den Rückkehrer aus dem französischen Rouen, Johnson. In sechs Matches erzielte er im Durchschnitt 15 Punkte, 3,2 Assists und 2 Rebounds.

Voraussichtliche Aufstellung Ludwigsburg: Johnson, Trice, Cotton, O’Neale, Brockman

EWE Oldenburg – Ludwigsburg TIPP

Die heutigen Gastgeber haben in ihrem ersten gemeinsamen Match in Ludwigsburg, als sie einen 88:82-Sieg verbucht haben, gezeigt, dass sie ihren Gegnern parieren können, was aber diesmal nichts zu bedeuten haben muss, wenn es bei den Gästen mit den Würfen klappt. Da hier zwei Teams aufeinandertreffen, die für Würfe immer bereit sind und Ludwigsburg in den letzten fünf Matches keine Niederlage einstecken musste, schlagen wir hier ein Handicap auf die Gäste vor. Obwohl man in diesem Match eigentlich auch auf eine größere Zahl der erzielten Punkte tippen könnte.

Tipp: Ludwigsburg +5,5

Einsatzhöhe: 6/10

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