ImageBoston überraschte beinahe alle Wetter und Experten mit
einem famosen Auftritt im Auftaktspiel dieser Serie. Sie gewannen in Orlando
und haben sich nun einen Vorteil verschafft. Die Ursachen sind eigentlich sehr
leicht zu finden und sie liegen vor allem bei zwei Dingen. An erster Stelle
steht da die extrem harte Verteidigung gegen Dwight Howard, die ihn unter 20
Punkten hielt. Ein Nebeneffekt waren unzählige Fouls der verantwortlichen
Gegner.

Eine zweite sehr wichtige Ursache ist die unglaublich
schlechte Dreierquote von Orlando, die natürlich auch damit zu tun hatte, dass
die Dreierlinie sehr gut von Boston verteidigt wurde. Der Dreier ist eines der
Schlüssel in dieser Serie für Orlando, da Howard gezwungen ist aus dem Doppeln
gegen ihn  raus zu passen. Eine dritte
Ursache war die sehr gute Defensive von Boston, die sehr viele Turnover bei
Orlando provozieren konnten.

Orlando hätte dieses Spiel durchaus gewinnen können, trotz
der Tatsache, dass Howard bei recht niedriger Punkteausbeute gehalten wurde.
Lewis war beispielsweise ein Totalausfall, insbesondere von der Dreierlinie und
auch sonst präsentierte sich Orlando nicht in der Verfassung, in der sie sonst
waren. Ein Grund dafür schien, dass sie beinahe erschrocken schienen wie aggressiv
Boston in das Spiel ging. In der zweiten Hälfte schienen sich die Magic
insgesamt etwas gefangen zu haben und auch die ersten Mittel gefunden zu haben
mit dieser Aggressivität umzugehen. Eine positive Entwicklung ist bei Vince
Carter zu beobachten, der immer häufig den aggressiven Zug zum Korb zeigt, den
man von ihm eigentlich immer kannte. Der andere Faktor wird die Bank sein. Das
eigentlich sehr tief besetzte Orlando zeigte davon fast nichts und fast alle
Ergänzungsspieler versagten. Gleichzeitig wird das Team wesentlich mehr passen
müssen wenn sie gegen die starke Defensive von Boston bestehen wollen. Bezeichnend
für die Wurfquote, aber auch die Spielweise ist die Tatsache, dass Orlando
lediglich 10 Assist hatte während Boston 21 davon für sich verbuchen konnte.

Bostons Erfolgsgeheimnis ist ganz eindeutig eine sehr starke
und aggressive Defensive und hier zeigte einmal mehr der inzwischen in die
Jahre gekommen Rasheed Wallace, dass es manchmal auf Härte und Mut ankommt und
nicht ausschließlich auf das Gewicht bzw. die reinen Muskeln. Wie zu früheren
Zeiten kümmerte er sich sehr gut um Howard, wobei hier auch Perkins und Davis
dank ihrer Masse sehr gut arbeiten konnten. Dies wird das Team jedoch viele
Fouls kosten, genau so wie im ersten Spiel. Rondo wird in der ganzen Serie
nicht ganz so stark punkten können wie gegen Cleveland, da Nelson ein deutlich
besserer Verteidiger ist als Williams. Offensiv kann nicht gesagt werden, dass
Boston wirklich herausragend war, da Orlando durchaus stark verteidigte, aber
durch die gute Defensive kamen sehr viele Fastbreak-Punkte zusammen, die am
Ende den Sieg brachten. Garnett wurde gut Verteidigt und er war vor allem damit
beschäftigt zu verteidigen und zu rebounden. Pierce und Allen waren die
wichtigen Scorer und dies sollten sie auch in der gesamten Serie bleiben.

Die wichtige Frage für den Tipp ist ob Orlando noch einmal
so schlecht von der Dreierlinie sein wird und hier kann die Antwort nur „nein"
lauten. Lewis ist wesentlich stärker als das was er zeigte, eben so wie die
anderen 3-er Schützen. Nelson dürfte sich ebenfalls besser zeigen aus der
Ferne. Man muss hier von deutlich mehr Punkten durch Orlando ausgehen.

Tipp: Orlando
über 97,5 Punkte
Image

Einsatzhöhe: 2/10

Quote: 1,85 bei
bwin

Zusatz: Die Linie für die Rebounds durch Howard
dürfte bei ca. 12 oder 13 liegen. Hier ist ein „Über" ebenfalls spielbar, da
Howard sich steigern sollte in allen Zahlen.

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