ImageDie Hanseaten haben im Kampf um die internationalen
Tabellenplätze sicherlich die beste Ausgangslage von den Verfolgern. Die
Champions League sollte nicht das Thema sein, weil sechs Punkte Rückstand
wahrscheinlich zu viel sind.

Mainz steht eigentlich im Niemandsland der Tabelle. Richtung
Abstieg sind sie zu weit vor und Richtung internationaler Tabellenplätze sind
sie zu weit dahinter, somit die Saison eigentlich vorbei ist. 

Bei den Hanseaten fehlen: Jansen, Castelen, Elia, Guerrero
und Petric. Der erste Ausfall ist eine Schwächung der Abwehr, aber keine allzu
schwerwiegende, weil die wichtigsten Abwehrspieler bis auf ihn fit sind. Viel
wichtiger sind die Ausfälle Elia und Petric, weil dadurch die Offensive
geschwächt wird, und zwar relativ schwerwiegend.

Die Hanseaten haben am kommenden Donnerstag ein sehr
wichtiges Spiel vor sich. Es handelt sich um das Halbfinalhinspiel der
Europaliga. Aus diesem Grund werden sicherlich einige Spieler nicht mit Vollgas
spielen, weil so ein Halbfinale schon sehr wichtig ist. Aber das Problem dabei
ist, dass auch die Bundesliga sehr wichtig ist, weil sie um den letzten
verbliebenen internationalen Tabellenplatz kämpfen. Trotz der Wichtigkeit der
Bundesliga erwartet man, dass die Hanseaten ein lahmes Spiel zeigen.
Zusätzlicher Argument für ein eher lahmes und mit wenig Action beladenes Spiel
ist das Fehlen von Elia, der im Mittelfeld immer viel Speed entwickelt. Damit
ist eigentlich alles über den Gastgeber gesagt worden.

Bei Mainz fehlen: Wache, Kirchhoff, Rose, Ivanschitz und
Löw. Das Fehlen von Ivanschitz ist eine klare Schwächung des kreativen
Mittelfeldes und kann nicht so leicht kompensiert werden, weil er schon der
Drehpunkt im Mittelfeld der Mainzer ist. Die Mainzer spielen schon seit einigen
Spieltagen einen sehr minimalistischen Fußball. Seit sechs Spieltagen gab es
bei ihren Spielen nie mehr als ein oder zwei Tore und im Verlauf der gesamten
Rückrunde gab es gerade mal drei Spiele, in denen man drei oder mehr Tore sehen
konnte. Dies liegt an der guten Defensive, die einfach nicht viele Chancen
zulässt, aber auch an der Abschlussschwäche der Stürmer. Jetzt wo sie die
psychologisch wichtige 40-Punkte-Marke erreicht haben, werden sie
wahrscheinlich noch lahmer als davor spielen. 

In der jüngsten Vergangenheit dieses Bundesligaduells gab es
sehr klare Ergebnisse Richtung HSV. In den letzten drei Aufeinandertreffen in
Hamburg gab es ein Remis und zwei Siege der Hanseaten. Das Hinspiel endete 1:1.

Voraussichtliche Aufstellung HSV: Rost (1) – Demel (20), Boateng
(19), Mathijsen (5), Aogo (6) – Jarolim (14), Zé Roberto (8) – Tesche (13),
Pitroipa (21) – van Nistelrooy (22), Berg (16)

Voraussichtliche
Aufstellung Mainz:
H. Müller (33) – Zabavnik (8), Svensson (2), Noveski
(4), Fathi (3) – Karhan (21), Soto (19) – F. Heller (16), Szalai (28), Schürrle
(14) – Bancé (23)

In diesem Duell gibt gar keinen Grund, der für ein
torreiches Spiel sprechen könnte. Die Gastgeber aus dem Norden werden mit
halbangezogener Handbremse spielen, weil sie ein schwieriges Europaligaspiel am
kommenden Donnerstag haben und zusätzlich fehlen ihnen zwei äußerst wichtige
Offensivkräfte. Auf der anderen Seite haben wir die lahmen Mainzer, die nie
viele Tore oder Gegentore produzieren. Alles spricht hier für ein Spiel, in dem
wir versuchen sollten nicht einzuschlafen, weil es nicht viele Highlights geben
wird.

Tipp: unter 2,5
Tore
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Einsatzhöhe: 3/10

Quote: 2,10 bei
nordicbet

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