Das Spitzenspiel der Gruppe A wird an diesem zweiten Gruppenspieltag gespielt. Es wurde erwartet, dass diese beiden Nationalmannschaften mit jeweils drei Punkten auf dem Konto in dieses Spiel kommen, aber die Polen haben ihren Teil der Arbeit nicht erledigt, da sie es nicht geschafft haben Griechenland zu bezwingen. Sie haben nämlich nur einen Punkt ergattert, während die Russen ihren Job sehr gut gemeistert haben, sodass sie dieses Spiel viel ruhiger angehen können, denn es ist ihnen klar, dass sie mit einem weiteren Sieg ins Viertelfinale einziehen würden. Es ist interessant, dass die beiden Nationalmannschaften bisher nur einmal aufeinandergetroffen sind und zwar im Jahre 2007 in Moskau beim Freundschaftsduell, das nach der 2:0-Führung der Russen mit einem 2:2-Remis endete. Beginn: 12.06.2012 – 20:45

Polen hat im Auftaktspiel nicht geschafft zu einem Sieg zu kommen. Allerdings hatte dieses Spiel einen ungewöhnlichen Verlauf und so dachte man in einem Moment, dass sie zu einem überzeugenden Triumph kommen könnten, während es in einem anderen Moment so aussah, als ob sie das Spiel verlieren werden. Alles in allem sollten sie mit einem Punkt nicht unzufrieden sein. Sie starteten ins Spiel voller Entschlossenheit und mit großer Unterstützung der Fans. Sie ergriffen die Initiative und produzierten einige Torchancen und anschließend gingen sie recht früh in Führung. In der Aufstellung gab es keine Überraschungen, nur Murawski startete anstelle von Dudka im defensiven Mittelfeld, was keine besonders große Änderung ist. Fast alle Angriffe gingen über die rechte Seite, was wiederrum auch keine Überraschung ist, weil in diesem Teil der Mannschaft das Dortmund-Trio Pisczek-Blaszczykowski-Lewandowski spielt und diese drei Spieler sind die Hauptkraft des Teams. Den einzigen Treffer erzielte Lewandowski und zwar durch die Torvorlage von Blaszczykowski. Es gab noch einige Torchancen und sie haben sogar die Hilfe des Schiedsrichters bekommen, da ein Grieche den Platzverweis bekommen hat. Allerdings zeigte die Polen, dass sie noch nicht reif für eine große Leistung sind. Mit einem Spieler mehr auf dem Platz kassierten sie ein Gegentor. Torwart Sczesny kassierte dazu noch eine rote Karte und so kam der Ersatztorwart Tyton (PSV) ins Tor. Dieser Torwart war erst die dritte Option der Polen, aber wegen der Verletzung von Fabianski bekam er doch noch seine Chance. Direkt nach seiner Einwechslung parierte er einen Elfmeter  und verhinderte somit einen Katastrophen-Start des Gastgebers. Es ist interessant, dass Trainer Smuda außer diesem gezwungenen Wechsel keine weiteren Änderungen vorgenommen hat und das bedeutet, dass er kein großes Vertrauen in seine Ersatzspieler hat. Im Duell gegen Russland muss die linke Seite erwachen, vor allem Obraniak und Rybus, um torgefährlicher zu werden, während die Abwehr ein wenig standfester werden sollte.

Voraussichtliche Aufstellung Polen: Tyton – Piszczek, Wasilewski, Perquis, Boenisch – Murawski, Polanski – Blaszczykowski, Obraniak, Rybus – Lewandowski

Die russische Nationalauswahl kann nach dem ersten Gruppenspieltag sehr zufrieden sein. Sie haben gezeigt, wie ein großer Wettbewerb, in dem sie der klare Gruppenfavorit sind, eröffnet wird. Trainer Dick Advocaat hat nicht experimentiert und so ließ er die Startelf auflaufen, die bei den letzten Testspielen eingespielt wurde. Eine kleine Überraschung war vielleicht nur Malafeev im Tor, obwohl er und Akinfeev eigentlich die gleichen Chancen hatten, zwischen den Torpfosten zu stehen. Advocaat entschied sich für den Zenit-Torhüter, aber das war beim Duell gegen Tschechien überhaupt nicht wichtig. Viel wichtiger war die sehr gute Taktik die Initiative im Mittelfeld den tschechen zu überlassen, wo die großartigen Denisov, Zyryanov und Sjirokov agieren. Diese drei Spieler haben das ganze Mittelfeld gut gedeckt und die abgenommenen Bälle haben sie schnell nach vorne zum fast unaufhaltsamen Dzagoev distribuiert, der die Rolle eines potenziellen jungen Stars gerechtfertigt hat. Shirokov gelang es noch zu treffen, Arshavin war auf der Höhe des Geschehens und so ist nur die Spitze Kerzhakov gescheitert. Kerzhakov wurde durch Pavlyuchenko ersetzt und in nur 20 Minuten erzielte der Eingewechselte ein Tor und dazu noch eine Torvorlage. Die Abwehr musste bei diesem Duell nicht großartig verteidigen, aber man kann sagen, dass sie der schwächere Teil der Mannschaft ist. Im Duell gegen die Polen werden sie es viel schwieriger haben. Vor allem wird der linke Außenspieler Zhirkov den Angriffen ausgesetzt, weil der Gegner vor allem über die rechte Seite angreift. Advocaat wird definitiv nichts verändern, sodass Kerzhakov wieder dabei sein sollte, obwohl Pavlyuchenko auch sehr gut ist.

Voraussichtliche Aufstellung Russland: Malafeev – Anyukov, A.Berezutski, Ignashevich, Zhirkov – Denisov, Zyryanov, Shirokov – Dzagoev, Arshavin – Kerzhakov

Aufgrund der Ergebnisse aus der ersten Runde müssen die Polen die Kontrolle auf dem Platz übernehmen und auf den Sieg spielen. Gerade das passt den Russen, weil sie auf diese Weise eine ähnliche Spieltaktik wie gegen die Tschechen anwenden können. Die Polen haben gezeigt, dass sie torgefährlich werden können, aber gleichzeitig sind sie hinten sehr anfällig, sodass sie mit einem Punkt zufrieden sein sollten. Die Russen können mit einem Remis ebenfalls zufrieden sein, obwohl sie die kleinste Chance ausnutzen werden, um sich das vorzeitige Weiterkommen ins Viertelfinale zu sichern. Wir sehen jedenfalls die Russen leicht vorne in diesem Duell.

Tipp: Asian Handicap 0 Russland

Einsatzhöhe: 5/10

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