ImageDas Rückspiel des türkischen und schweizerischen
Vizemeisters im Stadion Sükru Saracoglu in Istanbul im Rahmen der dritten
Qualifikationsrunde der CL sollte uns ein schönes und offenes Spiel beider Mannschaften
mit sich bringen, vor allem wenn man das Ergebnis des Rückspiels
berücksichtigt. Auf beiden Seiten wurden jeweils zwei Tore erzielt und diese
Ausgangssituation bringt den Türken einen leichten Vorteil, weil die Schweizer
mindestens ein Tor erzielen müssen, wenn sie in die nächste Runde einziehen
wollen. Dieses Vorhaben ist nicht allzu leicht, weil Fenerbahce bekannt für ein
sehr aggressives Spiel im eigenen Stadion ist.

Im Unterschied zum ersten Duell ist in die Mannschaft der
Mittelfeldspieler Topuz zurückgekehrt, was einerseits dem Trainer Kocman mehr
Möglichkeiten eröffnet, aber andererseits ist der legändere Kazim Richards
rotgesperrt.

Außer Kazim sind Boral und Gönul außerstande zu spielen,
weil sie verletzt sind. Die Situation beim Abwehrchef aus Uruguay Lugano ist
unklar, weil er nur leicht angeschlagen ist. Wenn Lugano ausfällt, dann sah man
was bei Fenerbahce passiert, nämlich zwei Gegentreffer gegen Young Boys. Obwohl
das Team leicht angeknockt ist, muss man mit ihnen rechnen, weil sie im eigenen
Stadion viel besser und offensiver als sonst spielen. Die meiste Arbeit im
Rückspiel wird das kreative Mittelfeld um den türkischen Nationalspieler Emre
und die Brasilianer Alex, Baron und David verrichten müssen. Vom Mittelfeld
wird erwartet, dass sie die Abwehr des Gegners müde spielen und dann irgendwann
mal den tödlichen Pass in die Spitze zu den torgefährlichen Angreifern Sentürk
und dem Spanier Guiza spielen. Außer den beiden sehr guten Angreifern darf man
die Neuzugänge aus Slowakei Stoch und Senegal Dia ebenfalls nicht vergessen.

 

Die Eidgenossen haben uns im ersten Duell mit einem mutigen
und aufopfernden Spiel positiv überrascht, weil sie vor dem Spiel als klare
Außenseiter in diesem Duell galten, vor allem wenn man berücksichtigt welch
große Änderungen sie im ihrem Spielerkader in der Sommerpause hatten. Auch in
der heimischen Liga war der Saisonstart überhaupt nicht zufriedenstellend, weil
zwei Remis und eine Niederlage viel zu wenig für den Vizemeister sind. Trotz
all dieser Umstände kamen sie im Hinspiel zweimal zurück und glichen aus. Jetzt
in Istanbul müssen Spycher, Dudar und Co. ein sehr gutes Spiel bieten um
überhaupt eine Chance zu haben. Am meisten wird von den jungen Angreifern
Ntsame (Kamerun), Lulic (Bosnien) und Mayuke (Sambia) erwartet. Es wird sich
zeigen, ob der Trainer Petkovic so ein junges und wenig eingespieltes Team im
letzten Ligaspiel hätte schonen müssen. Bei der Niederlage gegen Belinzone
sahen sie jedenfalls alles andere als gut aus und der heutige Gegner ist eine
wahre Macht im eigenen Stadion, vieleicht hätte man mit derselben Mannschaft
spielen müssen um noch mehr Spielpraxis zu holen.

 

Obwohl Fenerbahce nicht gewinnen muss, weil ihnen ein
torarmes Remis reichen würde, ist es unwahrscheinlich, dass sie so eine Taktik
wählen werden. Viel wahrscheinlicher ist ein sehr aggressives Pressing und ein
Offensivdruck von Anfang an, weil sie vor dem verwöhnten Publikum einen klaren
Sieg brauchen und unbedingt in die nächste Runde einziehen wollen.

Tipp: Asian
Handicap -1,25 Fenerbahce
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