ImageDas dritte von uns analysierte Spiel der dritten
Qualifikationsrunde zur Champions League ist das typische Spiel zweier
osteuropäischen Vereine. Das Duell des rumänischen Vizemeisters Unirea und des
guten russischen Teams aus St. Petersburg wird wahrscheinlich kein allzu
spektakuläres Spiel, weil der Respekt von Unirea gegenüber dem ehemaligen
UEFA-Pokal-Gewinner Zenit sicherlich groß genug sein wird. Auf der anderen
Seite werden die Russen auf ihre Konterchancen warten und auf ein torloses
Remis taktieren um die Sache im eigenen Stadion für sich zu entscheiden. D.h.
dass wir in diesem Spiel ehe nicht viele Tore erwarten, weil das Spiel von der
Taktik des israelischen Trainers Levy und des Italieners Spalletti geprägt sein
wird.

 

Levy ist bekannt für seine defensive Taktik und am Anfang
des Jahres hat er erst Unirea übernommen.

Vor Levy wurde das Team von Unirea vom berühmten
Ex-Nationalspieler Rumäniens Dan Petrescu trainiert. Unter seinen Fittichen
haben die Rumänen sehr erfolgreich in der Champions League gespielt und beinah
die Gruppenphase im letztjährigen Wettbewerb überstanden. Dieses Ergebnis der
Rumänen kommt nicht von ungefähr, sondern ist das Ergebnis der großen
Geldinvestitionen in den Verein Unirea, der aus der kleinen Stadt Urziceni
kommt. Die letztjährigen Bemühungen auf der internationalen Bühne kosteten sie
einige Punkte in der heimischen Liga, somit sie am Saisonende nur
Tabellenzweiter wurden, was gleichzeitig eben den Umweg der Qualifikation zur
CL nach sich zieht. Im Team heben sich einige Spieler mit ihrer Qualität ab. In
der Abwehr fallen sofort ins Auge der Kapitän Galamaz und der Argentinier
Brandan. Im Mittelfeld und im Angriff findet man einige relativ gute rumänische
Spieler, unter denen man zumindest Onofras und Bilasco erwähnen muss. Im Sturm
bekamen sie außerdem die Verstärkung durch den Franzosen Dale.

 

Im Unterschied zu Unirea findet man bei Zenit einige sehr
bekannte Spieler. Sicherlich ist der bekannteste Spieler der Portugiese Danny.
Im Mittelfeld wird das Team von russischen Nationalspielern Bystrov, Shirokov
und Zyryanov und eben Danny beherrscht. Man darf außerdem nicht den russischen
Starspieler Denisov vergessen. Das von Ex-Roma-Trainer Spalletti trainierte
Team hat auch relativ guten Angriff, wo man den Serben Lazovic und den Russen
Kerzhakov findet. Zu den beiden Stürmern gesellte sich auch der Neuzugang Bukharov,
der vom Erzrivalen Rubin Kazan geholt wurde. Obwohl sie eine gute und
ansehnliche Offensive haben, muss man schon feststellen, dass das Prunkstück
dieses Teams die Defensive ist. Darin spielen der Kapitän Anyukov, der Kroate
Krizanac, der Portugiese Fernando Meira und die etwas jüngeren Lombaerts und
Hubocan. Das Tor sichert der erfahrene Torwart Malafeev, der in den ersten 14
Ligaspielen der russischen Liga gerade mal 6 Gegentore zugelassen hat. Das Team
von Spaletti ist zu Recht auf dem ersten Tabellenplatz und sie dominieren
momentan die Liga mit 11 Siegen und 3 Remis.     

 

Die Russen haben am letzten Spieltag ihrer Liga relativ
leicht ohne große Mühe FK Rostov bezwungen und die Rumänen haben sich am ersten
Spieltag ihrer Liga ein mühsames torloses Remis bei Pandurii Targu-Jiu
geleistet, somit man davon ausgehen muss, dass die beiden Vereine ihre Kräfte
für dieses Duell gut gespart haben. Dieses Spiel wird eines von der Defensive
bestimmtes Spiel werden und man wird nicht sehr viele Torchancen sehen. Die
Entscheidung, wer weiter kommen wird, erwartet man ehe erst im Rückspiel.  

Tipp: unter 2,5
Tore
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Einsatzhöhe: 4/10

Quote: 1,67 bei betsson
(alles bis 1,60 kann problemlos gespielt werden)

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