Wett-Tipp Champions League Qualifikation: Zenit St. Petersburg – Unirea Urziceni – 04.08.2010 18:30

ImageDie zweite Begegnung der Qualifikationsrunde der CL, die wir
analysieren ist das Rückspiel zwischen dem ehemaligen Gewinner des UEFA-Pokals
Zenit und dem rumänischen Vizemeister Unirea. Letzte Woche haben wir das
Hinspiel analysiert und richtig prognostiziert, dass das Spiel wenig Tore
bieten wird. Wir haben außerdem vorausgesagt, dass der Trainer Spalletti mit einem
sehr defensiven Spiel versuchen wird eine gute Ausgangslage für das Rückspiel
auf eigenem Terrain zu schaffen, was ihm auch gelungen ist. Das zweite Duell
der beiden Vereine in St. Petersburg wird aber ganz anders gespielt werden, vor
allem von den Russen, die in ihrer Liga momentan eine sehr gute Spielform
vorweisen. Am vergangenen Sontag bezwang Zenit den Erzrivalen Rubin mit einem
klaren 2:0-Sieg, wodurch sie ihre Tabellenführung ausbauen konnten.

 

Der Optimismus, der bei Zenit zurzeit vorherrscht, ist
berechtigt, weil die Spieler von Zenit momentan in einer sehr guten Verfassung
sind, wobei vor allem die Fitness der Spieler ins Auge sticht. Der Teamführer
ist der fantastische Portugiese Dany, der im Mittelfeld zusammen mit einigen
russischen Nationalspielern das Geschehen beherrscht. Für die Tore sind
Kerzhakov, Bukharov und der Serbe Lazovic zuständig. In der letzten Analyse
haben wir nicht umsonst die hervorragende Abwehrreihe, die von Anyukov und dem
erfahrenen Portugiesen Fernando Meira angeführt wird, gelobt. Der Ausfall des verletzten
defensivspielenden Kroaten Krizanac fiel im ersten Duell der beiden Vereine
überhaupt nicht auf und heute fällt er ebenfalls aus. Das heutige Spiel wird ähnlich
ablaufen, außer dass die Angreifer den Druck erhöhen werden um die offensichtliche
Dominanz gegenüber Unirea zu Toren zu machen. Die Verbesserung von Zenit, die
man sowohl international als auch auf der nationalen Ebene sieht, ist ein
Verdienst des Trainers Spalletti, weil er bekannt für ein offensives und
schnelles Spiel ist. Schon bei AS Rom, wo der Italiener lange Zeit tätig war,
wurden die Gegner im eigenen Stadion regelrecht auseinander genommen.

 

Auf der anderen Seite haben wir den israelischen Trainer
Levy, der nicht so viele hochwertige Spieler zur Verfügung hat, wie sein Amtskollege
Spalletti. Levy ist durch diesen Qualitätsmangel in seiner Mannschaft gezwungen
viel defensiver zu spielen. Dies ist ihm in der letzten Saison in der CL öfters
gelungen, aber nicht gegen die russischen Vereine, die diesen Fußballstil sehr
gut kennen. Die meisten Aufgaben kommen auf den Torwart Arlauskis und die
beiden Verteidiger Galamaz und Brandan. Das Mittelfeld angeführt von Bilasco
wird alles versuchen um das Spiel der Russen in der Mitte zum Erliegen zu
bringen, damit man nicht unter die offensiven Räder von Zenit kommt. Die
Rumänen sind ansonsten in ihrer heimischen Liga relativ schlecht gestartet, wo
sie nur zwei torlose Remis geholt haben.

   

Bei Zenit ist sicher, dass die reichen Vereinsbosse nicht
nur mit dem Titel in der russischen Meisterschaft zufrieden sein werden, sie
wollen in dieser Saison mindestens den Auftritt in der Hauptrunde der CL. Aus
genau diesem Grund sind wir der Meinung, dass sich die Russen nicht mit einem
knappen Sieg zufrieden geben, weil sie dann bis zum Schlusspfiff zittern müssten
um bloß keinen Ausgleich zu kassieren. Wir erwarten eine klare Dominanz der
Russen, wobei sie von Anfang an das Zepter in die Hand nehmen werden um schon
früh die Weichen für die nächste Runde zu stellen.

Tipp: Handicap-Sieg
Zenit
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Einsatzhöhe: 3/10

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Noch keine 100 Euro genommen? Dann wird es Zeit!