Ein weiteres Duell der Playoffs der Champions League, das am Mittwoch stattfindet und wir analysieren werden ist, das Spiel zwischen Partizan Beograd und RSC Anderlecht. Es ist klar, dass der belgische Meister die Favoritenrolle trägt, aber das gilt nicht für dieses Spiel in Belgrad, weil der mehrfache serbische Meister zu Hause einen sehr offensiven Fußball spielt und mit Hilfe seiner sehr lauten Fans in der Lage ist viel stärkere Mannschaften als Anderlecht zu bezwingen.

 

Bereits in den vorangegangenen zwei Runden zeigten die Schützlinge des Trainers Stanojevic ihre wahre Stärke, als sie vier Siege gegen Pyunika und Helsinki, mit ausgeprägter Effizienz im eigenen Stadion, errungen haben (beide Teams wurden mit jeweils drei Gegentoren nach Hause geschickt). Der beste Spieler dieser verjüngten Mannschaft ist der sehr bewegliche brasilianische Stürmer Cleo. Hinter ihm agieren sogar fünf  Mittelfeldspieler, von denen wir den Portugiesen Moreira und die Rückkehrer Iliev und Ilic erwähnen sollten. Die Verteidigung, angeführt vom ehemaligen serbischen Nationalspieler Krstajic, ist der schwächste Teil des Teams, vor allem nach dem Abgang von Lomic und Knezevic. Zwischen den Torpfosten steht der Neuzugang Ilic, der auf dieser Position den erfahrenen Montenegriner Bozovic ersetzt hat. Bisher hat Ilic das Vertrauen des Trainers Stanojevic gerechtfertigt. Verglichen mit der letzten Saison ist Partizan ohne einige Hauptakteure wie den Stürmer Diarre und den jungen Mittelfeldspieler Ljajic, geblieben. Sie sollen von den geliehenen Smiljanic und Stevanovic ersetzt werden.  Im Spiel gegen Anderlecht wird nur der Mittelfeldspieler Fejsa ausfallen.

 

Der belgische Meister hat seinen diesjährigen CL-Wettbewerb schon in der dritten Qualifikationsrunde begonnen, wo er  ganz einfach den walisischen Meister TNS bezwungen hat (zwei Siege mit jeweils drei erzielten Toren). Im Play-off wartet auf sie eine schwierige Aufgabe gegen eine sehr  unangenehme Mannschaft von Partizan. Die Schützlinge des Trainers Jackobs sind in einer ausgezeichneten Form und das bestätigen auch die gute Ergebnisse in den ersten drei Spieltagen der heimischen Liga (zwei Siege und ein Remis). Sie fahren voller Optimismus nach Belgrad, wo sie auch mit einem Remis zufrieden wären. Anderlecht hat ein offenes offensives Spiel mit dem Ziel, mindestens einen Treffer zu erzielen und so beruhigter in das Rückspiel zu gehen, angekündigt. Im Sommer haben den Verein der Torwart Zitka und der Nationalspieler van Damme verlassen, wobei sie ihre Reihen durch den tschechischen Abwehrspieler Mazucho, den amerikanischen Mittelfeldspieler Kljestan und den Argentinier Chaverrio verstärkt haben. Allerdings ist die erste Wahl vom Trainer Jacobs im Angriff der 17-jährige Lukaku, für den sich bereits die größten europäischen Clubs interessieren. Die Hauptakteure im Mittelfeld sind der Marokkaner Booussoufa, der Argentinier Biglia und der Tscheche Polak. Die Verteidigung wird vom Kapitän Deschacht angeführt, zusammen mit Juhasz, und hinter ihnen steht Proto im Tor. Für die Begegnung in Belgrad ist nur der angeschlagene Polak fraglich. Die Chance im Angriff könnte neben Lukaku auch der Argentinier Suarez kriegen.

 

Obwohl die Belgier ein offenes Spiel angekündigt haben, müssen sie sehr vorsichtig mit Partizans schnellen Flügelspielern sein, da sie die tragende Rolle im 4-5-1-Spielsystem haben. Das Mittelfeld des serbischen Meisters behält gerne den Ball lange im eigenen Besitz. Wir glauben, dass der Gastgeber sehr geduldig und vorsichtig spielen wird, damit er kein Gegentor kassiert und im Angriff hoffen sie auf manch eine Einzelleistung eigener offensiver Spieler.

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Einsatzhöhe: 3/10

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