Frankreich – Mazedonien 15.01.2016, EM-Handball

Frankreich – Mazedonien / EM-Handball – Die Handball-Europameisterschaft beginnt an diesem Freitag in Polen und schon am ersten Tag der Gruppenphase werden einige interessante Duelle gespielt. Der Titelverteidiger Frankreich wird schon am Anfang seine Kräfte mit der soliden Nationalmannschaft von Mazedonien messen, die in den letzten Jahren ständiger Teilnehmer in großen Wettbewerben ist. Die Franzosen holen andererseits ständig die Titel, hauptsächlich Goldmedaillen und auch in dieser Europameisterschaft sind sie Anwärter auf den Titel, während die Mazedonier auch mit einer Platzierung unter die sechs besten Mannschaften zufrieden wären. Diese zwei Nationalmannschaften waren in der gleichen Qualifikationsgruppe für die EM und die Franzosen holten zwei Siege, zuerst einen überzeugenden 35:24-Heimsieg, wonach sie in Skopje 27:25 gewonnen haben. Beginn: 15.01.2016 – 18:00 MEZ

Frankreich

Obwohl die Franzosen selbst sagen würden, dass sie keine echten Favoriten sind und dass sie in Polen der Sieg für sie kein Muss ist, besitzt diese Nationalmannschaft die Kraft, um wieder mal um einen neuen Titel zu kämpfen, abgesehen davon, dass sie einige verletzungsbedingte Probleme und einige neue Gesichter im Team haben. Die aktuellen Weltmeister und die Olympiasieger beginnen mit diesem Duell die Verteidigung des Ersten ihrer drei Titel, denn vor zwei Jahren holten sie die Goldmedaille in Dänemark, als sie den Gastgeber im Finale geschlagen haben. Insgesamt holten die Franzosen drei Goldmedaillen in europäischen Meisterschaften, aber es ist vielleicht wichtig zu sagen, dass sie im Jahr 2012, als die Meisterschaft vor den Olympiaspielen gespielt wurde, ähnlich wie jetzt, völlig nachgelassen haben und sich am Ende auf dem 11. Platz befanden.

Dies war zugleich ihr letzter Patzer und danach spielten sie wieder auf dem Spitzenniveau. Anfang letzten Jahres holten sie in Katar den Weltmeistertitel. Ihr Trainer ist weiterhin Claude Onesta, aber im Team ist nicht mehr der legendäre Jerome Fernandez. Verletzungsbedingt müssen einige wichtige Spieler ausfallen, hauptsächlich auf den Außenpositionen und zwar Accambray, Barachet und Grebille, während auch Nyokas fraglich ist. Auflaufen werden aber weiterhin Torhüter Omeyer, Brüder Karabatic, Narcisse, Sorhaindo und Abalo und die zwei jungen Spieler Mahe und Fabregas.

Voraussichtliche Aufstellung Frankreich: Omeyer, Guigou, Narcisse, N.Karabatic, Porte, Abalo, Sorhaindo

Mazedonien

Für die Mazedonier ist dies die dritte Teilnahme an europäischen Meisterschaften in Folge und auf diese Nationalmannschaft zählt man schon bei allen großen Wettbewerben. Sie spielten nämlich bei der letztjährigen Weltmeisterschaft in Katar, aber man wartet immer noch auf ein gutes Ergebnis bei diesen großen Handballmeisterschaften. Vor vier Jahren waren sie bei der EM in Serbien fünftplatziert, was zugleich ihr bestes Ergebnis war und schon bei der letzten Europameisterschaft in Dänemark waren sie viel schlechter. Große Erwartungen hegte Mazedonien bei der Weltmeisterschaft in Katar, denn die aktuelle Generation befand sich auf dem Höhepunkt ihrer Kräfte, hat im Achtelfinale dennoch gegen Slowenien verloren.

Jetzt kommen die heutigen Gäste in Polen nicht besonders euphorisch an, obwohl die Aufstellung völlig gleich ist und keine größeren Änderungen vorgenommen wurden, außer dass in der Zwischenzeit einige verletzungsbedingte Probleme aufgetaucht sind und einige Spieler demnach in keiner guten Spielform sind. In den Qualifikationen mussten sie nur von den Franzosen zwei Niederlagen einstecken und entscheidend war das Auswärtsremis bei Tschechien. Es ist ja schon bekannt, dass die Mazedonier zuhause immer viel besser spielen und dass ist einer der Gründe, warum sie bei großen Wettbewerben immer nachlassen. Die größte Hoffnung ist ja wie üblich Kiril Lazarov, der brillante rechte Außenspieler von Barcelona, und das Team sollte zugleich auch vom Torhüter Ristovski und dem linken Flügelspieler Manaskov angeführt werden.

Voraussichtliche Aufstellung Mazedonien: Ristovski, Manaskov, Pribak, Mojsovski, K.Lazarov, Georgijevski, Stoilov

Frankreich – Mazedonien TIPP

Es ist ja klar, dass die Franzosen in diesem Duell in großer Favoritenrolle sind, aber es handelt sich hier um das erste Duell und die Franzosen haben ja mit Ausfällen zu kämpfen, so dass es fraglich ist, wie die Franzosen diese Europameisterschaft eröffnen werden. In entscheidenden Duellen spielen sie üblicherweise auf dem Spitzenniveau, während sie in solchen Duellen, wie das heutige, manchmal nicht alles von sich geben. Deswegen prognostizieren wir, dass die Mazedonier nicht schwer geschlagen werden.

Tipp: Mazedonien +7,5

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