Magdeburg – Lemgo, 20.03.13 – Bundesliga

Wir haben dieses Duell für unsere Analyse ausgewählt, obwohl sich wahrscheinlich keine der Mannschaften einen internationalen Tabellenplatz sichern wird. Sie befinden sich nämlich in der Tabellenmitte und sind punktegleich (25 Punkte) und es ist interessant, dass sie diese Punkte auf die gleiche Weise geholt haben (jeweils 12 Siege und ein Remis) während sie auch die gleichen Ergebnisse zuhause und auswärts holten. Diese Ausgeglichenheit verleiht diesem Duell einen zusätzlichen Reiz sowie die Tatsache, dass der qualitativ bessere Gastgeber momentan nicht besonders gut spielt, im Gegensatz zu Lemgo, der sich in einer langen positiven Serie befindet. Im Hinspiel hat Magdeburg einen 28:26-Sieg gefeiert, während die Magdeburger in den letzten zwei Heimspielen sichere Siege gegen Lemgo geholt haben. Beginn:20.03.2013 – 19:00

Dies ist keine gute Saison für die Mannschaft aus Magdeburg und es bleibt nur noch Hoffnung, dass sie im EHF Pokal etwas mehr erreichen können. Bisher geht es ihnen gut, obwohl sie  beim EHF-Pokal immer noch gegen die schwächeren Teams spielen. Nach fünf Runden der Gruppenphase haben sie nämlich vier Siege und ein Remis verbucht. Dieses eine Remis haben sie interessanterweise zuhause gegen Nantes geholt. Sie werden natürlich weiterkommen aber dann erwarten sie die Teams aus der Bundesliga wie Göppingen und die Löwen, sodass sie kaum zum Titel kommen werden. In der Bundesliga besetzen sie den siebten Tabellenplatz, wobei der Rückstand auf die sechs- und fünftplatzierte Mannschaft recht groß ist, sodass sie kaum fortschreiten können. In der Rückrunde haben sie viele Probleme und so kassierten sie zwei schwere Niederlagen gegen Hamburg und Kiel, während sie auch gegen Balingen überzeugend bezwungen wurden. Gegen Lübbecke haben sie Remis gespielt. Am letzten Spieltag haben sie einen sicheren Sieg beim unangenehmen Auswärtsspiel gegen Melsungen geholt, während sie am Samstag erwartungsgemäß Besiktas im EHF-Pokal bezwungen haben. Ausfallen wird  nur Natek.

Voraussichtliche Aufstellung Magdeburg: Ejilers, Grafenhorst, Kneer, Tonnesen, Rojewski, R.Weber, Jurecki

Die positive Serie von Lemgo beläuft sich momentan auf acht Spiele und diese Angabe darf nicht ignoriert werden. Bis zum letzten Spieltag haben sie sieben Siege in Folge verbucht, hauptsächlich gegen die Teams aus der Tabellenmitte oder aus der unteren Tabellenhälfte, weshalb diese Siege nicht als besonders wertvoll betrachtet wurden. Am letzten Spieltag haben sie die Löwen zuhause empfangen und da haben sie bewiesen, dass diese Siege kein Zufall gewesen sind. Trotz großen verletzungs- und krankenbedingten Problemen haben sie die zweitplatzierten Löwen völlig überspielt und der Sieg blieb nur wegen mangelnder Erfahrung und einer kürzeren Reservebank aus. Obwohl sie nur sechs Minuten vor dem Spielschluss einen Vorsprung von fünf Toren hatten, kassierten sie das Ausgleichstor in den letzten Sekunden des Spiels, sodass sie sich mit einem Remis zufrieden geben mussten. Dadurch wurden sie sicherlich ein wenig erschüttert aber die gute Nachricht ist, dass Dietrich und Schneider wieder fit sind, sodass sie jetzt viele mehr Optionen links außen haben werden. Ausfallen werden die Außenspieler Johansson, Lemke und der erfahrene Kreisläufer Preis.

Voraussichtliche Aufstellung Lemgo: Lichtlein, Bechtloff, Dietrich, Strobel, Hermann, Kehrmann, Pekeler

In fast allen Segmenten sind diese beiden Mannschaften ausgeglichen, aber Lemgo befindet sich in letzter Zeit in einer besseren Form. Die Magdeburger werden aber langsam immer besser und  deren Sieg vom letzten Spieltag bringt uns dazu, dass wir ihnen den Vorteil geben. Sie sind nämlich die Gastgeber und haben außerdem weniger Probleme mit den Ausfällen.

Tipp: Sieg Magdeburg

Einsatzhöhe: 4/10

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