euro2011_u21Im Finale der U-21 EM treffen die beiden Nationalmannschaften, die die beste Leistung in diesem Wettbewerb gezeigt haben, aufeinander. Die Schweizer sind die angenehmste Überraschung in dieser Meisterschaft, während man von Spanier sowieso erwartet hat, dass sie ins Finale einziehen. Beide Mannschaften haben sehr dramatische Halbfinalspiele abgeliefert, aber in der Verlängerung waren sie mehr konzentriert als ihre Gegner und sich somit den Einzug ins Finale gesichert. Das erste Ziel und zwar die Olympische Spiele-Qualifizierung ist erreicht und jetzt steht ihnen ein harter Kampf ums Gold bevor. Beginn: 25.06.2011 – 20:45

Für die jungen Schweizer stellt sogar der Einzug ins Finale einen großen Erfolg dar. Man glaubte schon, dass sie eine angenehme Überraschung in dieser Meisterschaft sein werden, aber dass man sie im Finale sehen wird, hat kaum jemand erwartet. Es begann alles mit dem Auftaktsieg über den Gastgeber dieser Meisterschaft, Dänemark. Danach haben sie noch zwei Siege in der Gruppe verzeichnet und sich somit das Weiterkommen ins Halbfinale gesichert. Dramatisches und höchst ungewisses Halbspiel gegen Tschechien ging in die Verlängerung und in der 114. Minute hat ein sehr schöner Treffer von Admir Mehmedi den Finalisten dieses Wettbewerbs entschieden. In diesem Duell haben die Schweizer ohne Xhaka auskommen müssen, weil er für dieses Spiel gesperrt war, aber dennoch waren sie viel dominanter in einem sehr harten Kampf, der in allen 120 Minuten geführt wurde. Diese Schweizer Nationalmannschaft hat das geschafft, was kaum einer Mannschaft in der Vergangenheit gelungen ist. In allen drei Begegnungen der Gruppenphase sowie im Halbfinalspiel haben sie kein Gegentor kassiert. In jedem Spiel haben sie mindestens einen Treffer erzielt. Diese Ergebnisse ermutigen sicherlich sehr vor diesem Finalspiel. Der Gegner ist hochwertig, aber die Schweizer haben bei dieser Meisterschaft viel mehr als die Spanier gezeigt, sodass sie zu Recht optimistisch sein können. Das Geheimnis des Erfolges der Schweizer liegt in mehreren Fakten. Erstens hat der Trainer Tami gleich zu Beginn der Meisterschaft eine ideale Formation, die er nur selten geändert hat, herausgefunden. Die Abwehr spielt die ganze Zeit mit der gleichen Besatzung, außer beim Auftaktspiel und sie bevorzugen die 4-1-4-1-Formation mit Lustanberger im Mittelfeld. Im Mittelfeld waren sie gezwungen zu ändern, weil Xhaka gesperrt war, während der brillante Mehmedi an der Spitze des Angriffs nur einmal bis jetzt durch Gavranovic ersetzt wurde. Die Tatsache, dass das erste Spiel durch Shaquri entschieden war, während im zweiten und im dritten Spiel Frei und Emeghari bzw. Mehmedi ihrer Mannschaft den Sieg gebracht haben zeigt uns sehr gut, wie vielfaltend diese Mannschaft ist. Da sind noch Lustenberger und Xhaka, sowie der großartige Torwart Sommer. Sie alle sind bereit für das große Finale.

Voraussichtliche Aufstellung Schweiz: Sommer – Koch, Klose, Rosini, Bernardi – Lustenberger – Shaqiri, Xhaka, Frei, Emeghara – Mehmedi{source}
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Die Spanier sind im Finale, aber das ist keine allzu große Überraschung. Auf jeden Fall sind sie der große Favorit in dieser Begegnung. Die spanische Öffentlichkeit erwartet auf jeden Fall das Gold, sodass sie unter großen Druck stehen. Das hat sich gleich zu Beginn der Meisterschaft auf sie negativ ausgewirkt, sodass sie die Meisterschaft mit einem Remis gegen England eröffnet haben. Später waren sie gelassener und so haben sie problemlos die Tschechen und die Ukrainer bezwungen. Nach diesen Begegnungen sind sie übertrieben selbstbewusst geworden und dieses übertriebenes Selbstvertrauen ist sie im Spiel gegen Weißrussland fast teuer zu stehen gekommen. Das Ausscheiden schien unvermeidlich zu sein, aber durch den Treffer des besten Torschützen dieser Meisterschaft, Adrian, haben sie sich die Verlängerung erkämpft. In der Verlängerung hat Adrian wieder getroffen und somit seine Mannschaft ins Finale gebracht. Obwohl sie nicht so perfekt wie die Schweizer gewesen sind, haben sie viele Gemeinsamkeiten. Der Trainer Luis Milla hat in der Abwehr während der ganzen Meisterschaft ebenfalls keine Änderungen vorgenommen. Er hat nur eine Änderung im Angriff durchgeführt und zwar nach dem ersten Spiel. Jeffren wurde durch Iker Munian ersetzt. Allerdings war Milla im Halbfinale zu Auswechselungen gezwungen und da zeigte er, dass er ein großartiger Trainer ist. Wir haben gesagt, dass Adrian mit seinen Treffern die Wende ins Spiel gebracht hat, aber die Vorlagen machten die Spieler, die eingewechselt wurden und zwar Capel sowie Jeffren, der auch noch das dritte Tor geschossen hat. Im Finale könnten wir vielleicht eine oder zwei Änderungen erwarten. Herrera hat ein wenig nachgelassen, während sein Ersatz Capel sehr gute Partien abgeliefert hat, sodass er vielleicht von der ersten Minute an auflaufen könnte, genau wie Jeffren, der Munian ersetzen sollte.

Voraussichtliche Aufstellung Spanien: de Gea – Montoya, Botia, Alvaro Dominguez, Didac – Javi Martinez – Thiago Alcantara, Capel – Mata, Jeffren – Adrian.

Im Finale werden zwei besten Nationalmannschaften aufeinandertreffen und damit ist jede Prognose hier undankbar. Die Spanier gelten von Anfang an als ein großer Favorit, aber wie sollen wie die Schweizer, die bisher kein Gegentor kassiert haben, abschreiben. Wir sind der Meinung, dass die Spanier nach einem schlechteren Spiel im Halbfinale viel besser spielen werden, während die Schweizer nach all diesen großartigen Partien ein wenig nachlassen werden.

Tipp: Sieg Spanien

Einsatzhöhe: 5/10

Quote: 1,65 bei expekt (alles bis 1,58 kann problemlos gespielt werden)

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