euro2011_u21Ein Spiel um den dritten Platz in der Europameisterschaft für Spieler bis 21 zwischen zwei Mannschaften, die ihre Duelle aus dem Halbfinale, die sie verloren haben, lange in Erinnerung behalten werden. Dieses Spiel ist im wahrsten Sinne ein Trost für beide Nationalmannschaften, da sie nach den Verlängerungen doch nicht im Finale gelandet sind und jetzt ist nur die Frage auf welches Team das mehr psychische Folgen hinterlassen hat. Wer das Halbfinale leichter verkraftet hat, ist bei dieser Begegnung im Vorteil. Beginn: 25.06.2011 – 15:00

Die Tschechen haben es doch nicht ins Finale geschafft, obwohl sie den tollen Schweizern von allen Mannschaften bis jetzt die größten Probleme bereitet haben. Es ist kein Trost nach der Elimination in den Verlängerungen und dem kassierten Tor sechs Minuten vor dem Ende der zweiten Verlängerung, aber jetzt sollten sie sich auf das Spiel um den dritten Platz konzentrieren und ein Motiv in der Tatsache finden, das dieser dritte Platz direkt zu den Olympischen Spielen 2012 in London führt. Wie wir es schon angenommen haben, ist das Halbfinalduell zwischen den Schweizern und den Tschechen sehr ungewiss gewesen und es wurde ziemlich vorsichtig gespielt. So ein Spiel hätte Tschechien passen sollen, denn die Schweizer sind Papierfavoriten gewesen und man hat von ihnen erwartet dass sie angreifen. Die Tschechen haben clever und geduldig gespielt, ab und zu haben sie auch mit einem Tor gedroht, aber sie haben nichts gegen die „Null“ am Ende gehabt. Auch in den Verlängerungen hat es danach „gerochen“ dass die Entscheidung durch die Elfmeter fallen wird, aber dann hat Mehmedi mit einem Tor aus weiter Entfernung Vaclik mattiert und so die Tschechische Schutzmauer vor dem Tor zerstört und damit auch die Träume vom Finale. Der Trainer Dovalil hat übrigens so gespielt wie wir es schon angenommen haben. Er hat versucht die Taktik, die er gegen die Engländer angewandt hat zu wiederholen, aber das hat sich dieses Mal nicht ausgezahlt. Er hat Pekhart und Chromost wieder auf der Bank gelassen, hat sie dann in der zweiten Halbzeit reingeholt, damit sie vielleicht wieder die Entscheidungsspieler werden. Die Gelegenheit von der ersten Minute an hat er Kozak und Cherny gegeben. Eine Überraschung sollte das Ausbleiben des Standardspielers Lecjaks und der Auftritt des offensiveren Marecek sein, aber das hat dann fast nichts gebracht. Obwohl sie eine gute Abwehr hatten, haben sie es auch nicht geschafft den Schweizer Torwart zu mattieren und darin ist definitiv das größte Problem gewesen. Gegen Weißrussland sollte es etwas leichter sein und der dritte Platz würde die Wunden sicher etwas heilen. Bei dieser Meisterschaft haben sie England besiegt und wenn man noch die Medaille dazugibt, wird ihnen die Meisterschaft in schöner Erinnerung bleiben. Was die Aufstellung betrifft, wird es wahrscheinlich wieder Änderungen geben und die Gelegenheit könnten die etwas ausgeruhten Spieler bekommen.

Voraussichtliche Aufstellung Tschechien: Vaclik – Celustka, Mazuch, Suchy, Lecjaks – Gecov, Vacha, Moravek, Dockal – Kovarik, Pekhart.{source}
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Wenn die Tschechen traurig sind, dann ist bei den Weißrussen die Traurigkeit definitiv größer. Sie haben das große Spanien „auf den Knien“ gehabt, denn sie haben mit 1:0 bis zur 89. Minute geführt, aber sie haben es einfach nicht ausgehalten. Sie haben den Gegentreffer zum Ausgleich kassiert, der sie psychisch völlig „zerstört“ hat. Es ist dann zu erwarten gewesen dass sie in den Verlängerungen den dann „ermannten“ Spaniern nicht wiederstehen können. Sie haben noch zwei Gegentore kassiert und sind ohne das Finale geblieben. Jetzt müssen sie in den Kampf um den dritten Platz. Die bösen Zungen werden behaupten dass die Weißrussen jetzt nur die ziemlich glückliche Platzierung in das Halbfinale bezahlen, aber das ist jetzt überhaupt nicht wichtig. Sie haben bis jetzt das reifste Meisterschaftspiel gespielt. In der ersten Halbzeit haben sie dem Gegner nicht erlaubt sein Spiel aufzudrängen und sie haben die „Furie“ völlig hintertrieben und als Belohnung kam dann der Treffer von Voronkov. Ihn hat der Trainer Kondratiev wieder in die Aufstellung zurückgeholt und ihm die Position hinter dem vordersten Spieler Skavysh zugeteilt. Überraschend ist dass der Zweier Baga und Bukatkin auf der Bank geblieben ist. Bukatkin hat seine Strafe wegen Karten abgesetzt. Eine Erfrischung ist in die Aufstellung durch den Mittelfeldspieler Nekhaychik gekommen. Der erwähnte Zweier hat trotzdem in der Hälfte der zweiten Halbzeit die Gelegenheit bekommen, als die Spanier gefährlich Druck gemacht haben und alles hat bis zu der erwähnten vorletzten Minute großartig ausgesehen. Jetzt werden sie sich gar nicht leicht psychisch von so einer Niederlage erholen und den ungemütlichen Tschechen entgegenstellen. Wenn man nach den bisherigen Spielen geht, dann sollte Kondratiev auf den Spielplatz genau die Aufstellung schicken die auch das Duell im Halbfinale gespielt hat, denn das ist auch mit der Niederlage die beste Partie von Weißrussland in dieser Meisterschaft gewesen.

Voraussichtliche Aufstellung Weißrussland: Gutor – Veretilo, Filipenko, Politevich, Polyakov – Dragun, Sivakov – Perepechko, Nekhaychik – Voronkov – Skavysh.

Der momentanen Qualität nach sind das zwei ziemlich ausgeglichene Mannschaften. So könnten dieses Spiel irgendwelche Kleinigkeiten entscheiden. Außer der Bronzemedaille ist das Motiv auch die direkte Platzierung zu den Olympischen Spielen. Also wird sich sicher keiner entspannen. Wir werden uns für Tschechien als Gewinner entscheiden und zwar aus zwei Gründen. Der erste ist die unglückliche Niederlage von Weißrussland im Halbfinale, die sicher große Spuren hinterlassen wird und der zweite die Tatsache dass Weißrussland nur einen Sieg am Meisterschaftsanfang hat und danach drei Niederlagen und ein wenig schon eingenistete Unsicherheit und Verlierermentalität.

Tipp: Sieg Tschechien

Einsatzhöhe: 4/10

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