Tipp Frauen-WM 2011 FINALE: Japan – USA

wc-womenDie Frauen-WM in Deutschland nähert sich ihrem Ende zu und es ist nur noch das große Finale in Frankfurt zu spielen. Das Finale, in dem niemand geahnt hat, dass diese zwei Mannschaften bestreiten werden. Die Amerikanerinnen haben vielleicht manche Experten im Finale erwartet aber die Japanerinnen definitiv nicht. Beide Mannschaften wurden auf dem Weg ins Finale ein Mal bezwungen, Beide haben jeweils ein Remis gespielt und beide haben jeweils einen großen Favoriten aus dem Turnier rausgeworfen. In sechs direkten Duellen haben die Amerikanerinnen sechs Mal gefeiert. Beginn: 17.07.2011 – 20:45

Wenn man schon denkt, dass die Japanerinnen es nicht besser machen können, zeigen sie eine erneute Leistungssteigerung und spielen noch besser. Sie haben nur einmal bei dieser Meisterschaft versagt, aber dann als sie sich erlauben konnten und zwar in der dritten Runde der Gruppenphase. Alles danach erscheint wie ein Märchen. Im Viertelfinale haben sie dann nach den Verlängerungen den Gastgeber, den aktuellen Meister und den größten Favoriten Deutschland rausgekickt und es sah so aus als ob das ihr bestes Spiel gewesen ist. Aber dann kam das Spiel gegen Schweden und die Japanerinnen haben die bis zu diesem Moment überzeugendste Mannschaft völlig überspielt. Sie lagen sogar am Anfang der Begegnung hinten, aber nicht mal das hat sie aufgehalten. Im Gegenteil, es schien als ob sie der Rückstand nur aufrüttelt hat und die beste Spielerinnen der Begegnung Kawasumi hat ausgeglichen. Am Anfang der zweiten Halbzeit tritt die Kapitänin Sawa auf die Szene und die Japanerinnen gehen dann in Führung. Kurz darauf hat Kawasumi das Schicksal der Schwedinnen besiegelt. Die Frage ist, wo liegt das Erfolgsgeheimnis dieser Mannschaft. Es ist schwer genau zu sagen, aber die Tatsache, dass die Startaufstellung vom Anfang der Meisterschaft fast gar nicht verändert wurde, ist sicher einer der Erfolgsgründe. Trainer Sasaki führt großartig diese Nationalmannschaft und sein Gefühl für die wenigen Auswechselungen, die er macht, ist einzigartig. Bei der Abwehr hat er keine einzige Änderung gemacht. Im Mittelfeld spielen Miyama und Sawa sehr gut und nur der Angriff hat ab und zu eine Veränderung erfahren. Gegen Deutschland führte Sasaki Maruyam ins Spiel und sie erzielte dann das entscheidende Tor in der Verlängerung. Gegen Schweden im Halbfinale ließ er die bis jetzt Stammspielerin Nagasato auf der Bank und von der ersten Minute an Kawasumi spielen. Jetzt können sich die Amerikanerinnen nur fragen ob Sasaki noch einen Joker in der Hand hat. Vielleicht hat er es auch, aber ins Spiel wird er erst reingebracht wenn es nötig wird. Die Startformation ist an sich klar, da es keine Verletzte.

Voraussichtliche Aufstellung Japan: Kaihori – Kinga, Iwashimizu, Kumagai, Sameshima – Sakaguchi, Sawa – Ohno, Miyama – Kawasumi, Ando{source}
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Die Amerikanerinnen im Finale zu sehen ist gar keine so große Überraschung. Für die Elimination des Favoriten aus Brasilien sind die amerikanischen Fußballerinnen verantwortlich, die im dramatischen Finish der zweiten Verlängerung des Viertelfinalduells ausgeglichen haben und dann bei den Elfmetern erfolgreicher gewesen sind. Als sie das hinter sich hatten, war es klar, dass sie auch die Französinnen im Halbfinale nicht aufhalten werden. So ist es auch gewesen, obwohl die Amerikanerinnen gar nicht so leicht zum Sieg gekommen sind, wie es das Endergebnis von 3:1 zeigt. Zehn Minuten vor dem Ende ist es unentschieden gewesen, aber dann kommt Wambach auf die Szene. Sie hat auch den eben erwähnten Treffer gegen Brasilien erzielt und jetzt auch den zweiten entscheidenden Treffer, der die Abwehr von Frankreich gebrochen hat. Trotzdem sollte man neben ihr auch die beständigste Spielerin aus USA Cheney erwähnen, die bei dieser Begegnung die beste Einzelspielerin gewesen ist und zwar mit einem Treffer und einer Torvorlage. Trainerin Sundhage kann man nichts zuschulden kommen lassen, denn sie hat die Mannschaft ins Finale geführt, obwohl sie in machen Situation einfach sehr dickköpfig gewesen ist. Da denken wir an Rapinoe und Morgan, die Sundhage ständig auf der Bank lässt und sie später einwechselt, obwohl die beiden Spielerinnen jedes Mal den Gegner sehr gut unter Druck stellen. So ist es auch gegen Frankreich gewesen, was wieder nicht bedeutet, dass das Duo im großen Finale spielen wird, jedenfalls nicht vom Anfang an. Dafür wird Buehler sicher spielen, die ein Spiel wegen Platzverweis aussetzen musste.

Voraussichtliche Aufstellung USA: Solo – Krieger, Buehler, Rampone, LePeilbet – Boxx, Lloyd – O’Reilly, Cheney – Wambach, Rodriguez.

Mit diesem Finaleinzug sind die Amerikanerinnen die erfolgreichste Mannschaft auf der Welt geworden. Sie sind bei allen WMs dabei gewesen, haben zwei Titel. Sie sind viel erfahrener bei solchen Spielen als die Japanerinnen, für die das Viertelfinale bisher das beste Ergebnis gewesen ist. Man sollte ebenfalls nicht vergessen, dass die USA alle direkten Duelle gegen Japan in der Vergangenheit gewonnen hat. Alle Sympathien sind auf der Seite der Japanerinnen, aber den Vorteil geben wir den Amerikanerinnen.

Tipp: Sieg USA

Einsatzhöhe: 3/10

Quote: 2,15 bei expekt (alles bis 2,00 kann problemlos gespielt werden)

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