In der nächsten Begegnung der Qualifikationen für die Europameisterschaft 2012, die wir analysieren, werden zwei alten Rivalen, die früher gemeinsam im jugoslawischen Trikot aufgetreten sind, aufeinandertreffen: Serbien und Slowenien. Man kann sagen, dass die Serben und die Slowenen nach dem Zerfall des Landes den großen Erfolg an der repräsentativen Ebene erreicht haben und das bestätigten sie auch mit der Platzierung in der Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika.

 

Der Serbische Trainer Radomir Antic verfügt über einen qualitativ viel besseren Spielerkader als sein Kollege aus Slowenien, unter denen sich hauptsächlich die offensiven Stankovic, Krasic, Zigic und Jovanovic hervorheben, während ihre Abwehr, angeführt von Vidic und Ivanovic eine der Besten in Europa ist. In dieser Begegnung werden der angeschlagene Kolarov, sowie der indisponierte Pantelic, der noch nicht die gewünschte Form erreicht hat, ausfallen. Ansonsten haben die Serben in der ersten Runde erfolgreich den Besuch auf den Färöer Inseln absolviert, wo sie einen 3:0 Sieg gefeiert haben. Ihre Gedanken waren schon dort auf die Begegnung gegen die Slowenen gerichtet, die sie in keiner der vier bisherigen Begegnungen geschlagen haben. Das einzige Spiel, dass sie gegen Slowenien im eigenen Stadion gespielt haben, haben sie nicht in der besten Erinnerung, denn sie brauchten einen Sieg, um sich für WM 2002 zu qualifizieren, aber die Slowenen blieben unbesiegt und haben sich so selbst die Teilnahme bei einen großen Wettkampf gesichert.

 

Die Auserwählten des Trainers Matjaz Keka haben ihre Fans mit der Heimniederlage gegen Nordirland unangenehm überrascht und so zeigten sie bereits zu Beginn der Qualifikationen gewisse Schwächen. Hauptsächlich bezieht sich dies auf die Abwesenheit ihres Innenverteidigers Suler, der auch für diese Begegnung mit Serbien fraglich ist. Es mangelte auch an der Kreativität im Mittelfeld, das von Koren und Birsa angeführt wird. Die Folge war, dass die Stürmer Novakovic und Ljubijankic abgeschnitten und ohne allzu viel Gelegenheit zum Angreifen geblieben waren. Die hartnäckigen Gäste haben diese Situation ausgenutzt und kamen so zu drei wertvollen Punkten. Die Slowenen müssen jetzt in Belgrad alles geben, was sicherlich nicht leicht sein wird, da ihre Gegner in einer sehr guten Form sind und bereit für die Rache wegen des Ausscheidens vor acht Jahren sind.

 

Die Serben sind sich bewusst, dass sie neben Italien nur schwer den ersten Platz in der Gruppe erreichen können, wenn sie nicht alle Heimspiele zu ihren Gunsten entscheiden, und so können wir erwarten, dass der Trainer Antic die richtige Spieltaktik finden wird, um ein weiteres Mal zu triumphieren.

Tipp: Sieg Serbien

Einsatzhöhe: 4/10

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