handball_championsleagueNach den ersten Viertelfinalspielen kann man ruhig sagen, dass das Duell dieser beiden Teams eine echte Überraschung gewesen ist. Wenige haben gedacht, dass Montpellier im Mannheim gewinnen kann, die Meisten haben sogar eine klare Niederlage vorhergesagt. Alles kam aber anders und der französische Meister holte sich einen 29:27-Sieg. Jetzt hat Montpellier die große Chance ins Halbfinale einzuziehen. Beginn: 30.04.2011 – 17:00

Montpellier ist sehr nah an der großen Überraschung dran, den großen Favoriten aus dem Wettbewerb zu eliminieren. Das erste Spiel haben sie großartig gespielt. Sie haben die „Löwen“ in vielen Spielbereichen überrascht und wurden dafür dann auch belohnt. Neben einem hervorragenden Spiel haben sie auch viel Charakterstärke gezeigt, denn auch als sie hinten lagen, haben sie nicht aufgegeben. Das hat irgendwie eine Nervosität in die Reihen der Gastgeber gebracht, die dann einige Fehler gemacht haben. Der Erfolg ist noch höher einzuschätzen, wenn man berücksichtigt, dass bei Montpellier kurz vor dem Spiel der tunesische Kreisläufer Teja ausgefallen ist. Es hat sich dann rausgestellt, dass es vielleicht auch so besser gewesen ist, denn der junge Luka Karabatić hat ein fantastisches Spiel abgeliefert. Auch Kavtičnik und Accambray haben ein sehr gutes Spiel gezeigt. Der vielleicht beste Spieler der Welt Nikola Karabatić ist ein wenig in deren Schatten geraten, aber das sagt uns nur aus, wie gut Montpellier wirklich ist. Gerade der ältere Bruder Karabatić warnt gerade vor dem Rückspiel, denn er kennt sehr gut die deutsche Mentalität, da er lange für Kiel gespielt hat. Es ist nichts entschieden, wenn man in Betracht zieht, wie Montpellier in der eigenen Halle vor 9.000 Zuschauern spielt und man muss wenigstens zugeben, dass die Franzosen die Rolle des Favoriten übernommen haben. Wie selbstbewusst sie vor ihren Fans sind, zeigt auch die Tatsache, dass sie vor dem ersten Spiel mit einer Niederlage von 3-4 Punkten Unterschied zufrieden gewesen wären, da sie der Meinung waren, dass sie zuhause jeden Rückstand umdrehen können. Dieses Ergebnis könnte sie sogar ein wenig einlullen, aber die Statistik sagt uns aus, dass sie diese Saison in der eigenen Halle nur ein Mal besiegt worden sind und zwar von Hamburg. Die bisherigen Heimsiege waren beeindruckend. Sie sind auch ziemlich offensiveingestellt, da sie zweimal 40 und dreimal mehr als 30 Tore erzielt haben. Jetzt haben sie die Gelegenheit, die man nicht auslassen sollte.

Voraussichtliche Aufstellung Montpellier: Stochl, Guigou, Accambray, N.Karabatić, Kavtičnik, Di Panda, L.Karabatić{source}
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Die Löwen haben sich in einem sehr schlechten Moment den alten Gewohnheiten zugewandt. Sie hatten zuletzt eine Serie von Spielen ohne eine einzige Niederlage. Darunter waren auch der Auswärtserfolg beim THW Kiel und zwei Heimsiege gegen Flensburg und gegen die Füchse. Dann kam aber die „kalte Dusche“. Das hat uns an manche Ligaspiele aus der Hinrunde erinnert, als die Löwen sehr unbeständig gespielt haben. Das hat sie dann aus dem Kampf um den Meisterschaftstitel gebracht. Die neue Niederlage wird sie, so wie es momentan steht auch den Kampf um den zweiten Titel kosten und zwar den des Europameisters. Nur der verletzte Lund hat beim Hinspiel nicht mitgespielt, aber der erfahrene Stefansson hat auch die meiste Zeit auf der Bank gesessen. Čupić und Myrhol sind zum Glück zurück, während all die anderen Spieler sowieso dem Estländer Gudmundsson zur Verfügung stehen. Das Problem ist, dass von der Bank keine Unterstützung kam und der Pole Bielecki ist dazu noch ganz aus der Form. Stefansson hat keine Leistung gebracht und die Tore haben nur die Spieler erzielt, die das Match auch angefangen haben. Es wird wieder die alte Geschichte erzählt, dass es hier um eine gute Gruppe von Einzelspielern handelt, aber sie haben nicht das gewisse Etwas, das eine richtige Mannschaft haben sollte. Die Momente am Anfang und in der Mitte der zweiten Halbzeit, als sie aus der Führung in den Rückstand kommen, zeigen das sehr deutlich. Jetzt müssen sie sich zusammenreißen und so spielen wie sie vor kurzem in Kiel gespielt haben, wenn sie die Stadt Köln und das Endturnier der vier besten Mannschaften des „alten Kontinents“ sehen wollen.

Voraussichtliche Aufstellung Rhein Necker Löwen: Szmal, Gensheimer, Tkaczyk, Šešum, Stefansson, Čupić, Myrhol

Auch wenn es die Löwen das Hinspiel gewonnen hätten, wäre unsere Vorhersage für das Rückspiel gleich. Obwohl man es mit den Löwen nie wissen kann, ist Montpellier der klare Favorit in dieser Begegnung.

Tipp: Sieg Montpellier

Einsatzhöhe: 4/10

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