ImageDie zweite Samstagsbegegnung aus der niederländischen ersten
Liga, die wir analysieren, ist das Gastspiel vom FC Utrecht in Rotterdam bei
Feyenoord. In der letzten Saison haben sich diese beiden Vereine dreimal
duelliert und alle drei Partien endeten unentschieden. In den Jahren davor gab
es vier Siege von Feyenoord.

Feyenoord hat in den Niederlanden schon 14 Titelpokale in
seinen Vereinsvitrinen und der letzte Titelgewinn war vor langen 12 Jahren. Nach
dem letzten Titel gab es ein paar Jahre wo sie immer entweder hinter Ajax oder
hinter PSV die Saison beendet haben und in den letzten paar Jahren kam die
graue Tabellenmitte, wo man froh über die Qualifikation zum internationalen Geschäft
war.

In der letzten Saison holte Feyenoord den vierten Platz und
zwar mit einem ziemlich alten Team, in dem die Hauptfiguren die berühmten
Nationalspieler van Bronckhorst, Makaay und Landzaat begleitet vom Norweger Hofland
waren. Die zwei erstgenannten Spieler haben ihre Spielerkarrieren beendet und
die letzten Beiden haben den Verein gewechselt. Aufgrund dessen hat der Trainer
Been in Ansprache mit der Vereinsführung mit einer relativ radikalen Verjüngung
des Teams begonnen. In der aktuellen Saison sollten die jungen talentierten
niederländischen Mittelfeldspieler Wijnaldum, Fer und Bruins und der Marokkaner
El Ahmadi viel mehr Chancen zum Spielen bekommen. Im Angriff sollte neben dem
einzigen sehr erfahrenen Spieler Tomasson (Dänemark) der 20-jährige Russe
Smolov seine große Chance kriegen. Smolov ist zwar nur auf Leihbasis in
Rotterdam und er kam von Dinamo Moskau. In der Abwehr findet man auch junge
Gesichter, wie den Brasilianer Andre Bahia und den Kapitän Vlaar und im Tor den
zuverlässigen Mulder. Der einzige Ausfall des Trainers Been ist der Angreifer Schaken,
der eine gelb-rote Karte aus der letzten Saison absitzen muss.

 

Beim Gast gab es kaum Änderungen gegenüber Vorjahr, somit im
Angriff dasselbe Trio erwartet wird und zwar van Wolfswinkel, der Belgier
Mertens und der Sambier Mulenga. Mulenga ist der interessanteste Spieler von
ihnen und in der letzten Saison erzielte er 22 Tore. Der Spielmacher ist der
Däne Silberbauer, der gleichzeitig die Kapitänsbinde trägt. Die Abwehr des
Gastes ist zwar nicht ganz schlecht, aber außer des Belgiers Wuyten und des
Rumänen Nesu muss man keine weiteren Spieler erwähnen. Im Tor steht der
zuverlässige Worm, der in Südafrika der Vizeweltmeister mit den Niederlanden
wurde. Das Team wird vom erfahrenen Trainer du Chatinier, der 4-3-3 präferiert,
trainiert. Diese Formation überrascht viele Gegner mit einer guten Offensive,
aber gleichzeitig bietet sie jedem Gegner viel Freiraum im Mittelfeld.

  

Gerade im Mittelfeld sehen wir die größten Chancen von
Feyenoord in diesem Duell, weil die Spieler des Gastes sehr müde nach vier
harten Spielen in der Europaligaqualifikation sind. Die jungen Kreativen aus dem
Mittelfeld von Feyenoord werden sicherlich alles versuchen um diese Müdigkeit
vom FC Utrecht zu nutzen um in die Saison gut zu starten. Das Saisonziel der
Rotterdamer ist eine ernsthafte Konkurrenz im Meisterkampf zu werden und anhand
des Spielerkaders kann ihnen dies durchaus gelingen.

Tipp: Sieg
Feyenoord
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Einsatzhöhe: 4/10

Quote: 1,80 bei
unibet (alles bis 1,70 kann problemlos gespielt werden)

Noch keine 100 Euro genommen? Dann wird es Zeit!