Die erste Begegnung, die wir an diesem Wochenende analysieren werden, ist gleichzeitig ein Derby der zweiten Runde der russischen Meisterschaft. Es treffen nämlich der aktuelle Meister Zenit und sein Erzrivale Dynamo aus Moskau, der die letzte Saison auf sehr gutem vierten Platz beendete, aufeinander. Im vergangenen Jahr war Zenit dominanter in den Meisterschaftsduellen gegen Dynamo und verbuchte somit zwei Siege und ein Remis, während Dynamo nur im Cup besser gewesen ist. Beginn: 28.07.2012 – 11:30

Besonders interessant ist die Tatsache, dass ihre letzten beiden Duelle sehr effizient waren und damals feierte Zenit, sodass wir glauben, dass in diesem Duell vor allem die Gastgeber etwas offensiver agieren werden, um zum weiteren Dreier zu kommen. Zu Beginn der Saison haben sie nämlich zu einem 2:0-Heimsieg über Amkar gekommen und der Torschütze der beiden Treffer war der erfahrene Stürmer Kerzhakov, der seine etwas schlechteren Partien bei der EURO offenbar sehr schnell vergessen hat. Wir haben bereits in der Einleitung gesagt, dass Zenit der aktuelle russische Meister ist und zwar zum zweiten Mal in Folge. Dementsprechend gelten sie als größte Favoriten in diesjähriger Meisterschaft, die sie in letzter Saison mit sogar 13 Punkten Vorsprung auf den zweitplatzierten Spartak Moskau gewonnen haben. Die Mannschaft aus St. Petersburg hatte wieder eine bedeutende Rolle in der Champions League, wo sie erst im Achtelfinale eliminiert wurde. Alles in allem hatte Trainer Spaletti kein Bedürfnis, während des Sommers irgendetwas in der Mannschaft zu ändern. Am wichtigsten ist es für ihn, dass der Großteil der Mannschaft bereit ist, einschließlich der erfahrene  Torwart Malafeev, der in letzter Saison viele Probleme mit den Verletzungen hatte. Ausfallen werden nur der verletzte Spielmacher Danny und der Verteidiger Anyukov.

Voraussichtliche Aufstellung Zenit: Malafeev – Hubocan, Bruno Alves, Lombaerts, Criscito – Denisov, Shirokov, Semak – Bystrov, Faizulin – Kerzhakov 

Die Moskauer können mit der letzten Saison durchaus zufrieden sein, weil sie sich nach langer Zeit am Kampf um die Tabellenspitze beteiligt haben, aber am Ende haben sie vor allem wegen ihrer eigenen Fehler nur auf dem vierten Platz gelandet. Den regulären Teil der Saison haben sie auf dem dritten Platz beendet und die Playoffs eröffneten sie sehr gut, aber dann ließen sie langsam nach, sodass sie in den letzten vier Runden eine Auswärtsniederlage gegen Zenit und noch dazu drei Remis verbucht haben. Diese Situation haben die Stadtrivalen Spartak und CSKA auf die beste Art und Weise ausgenutzt und sich vor Dynamo platziert. Dynamo wird also als viertplatzierte Mannschaft an der Europaliga teilnehmen, wo sie am nächsten Donnerstag das erste Duell gegen den schottischen Dundee United erwartet. In die neue Saison sind sie nicht gerade sehr gut gestartet, weil sie vor sieben Tagen eine überraschende Auswärtsniederlage gegen Wolga Nowgorod kassierten und zwar in einem Spiel in dem sie fast die gesamte zweite Spielhälfte mit einem Spieler mehr auf dem Platz waren. Trainer Silkin wird daher eine Menge Arbeit in nächster Zeit haben und zwar damit seine Schützlinge in die alte Spielform zurückfinden und da denken wir in erster Linie an die Offensive, die in der ersten Runde am meisten gescheitert ist. Während des Sommers sind sie nur ohne einen Stammspieler geblieben und zwar ohne den Mittelfeldspieler Samedov, während gleichzeitig der Abwehrspieler Schildenfeld (Eintracht) und der Mittelfeldspieler Bakkal (PSV) verpflichtet wurden, aber in dieses Spiel gegen Zenit werden sie zusammen mit dem schwachen Voronin von der Bank aus starten.

Voraussichtliche Aufstellung Dynamo: Shunin – Wilkshire, Fernández, Rykov, Granat – Semshov, Noboa – Kokorin, Misimović, Dzsudzsak – Kuranyi  

Obwohl es sich hier um das Derby der zweiten Runde der russischen Meisterschaft handelt, sind wir der Meinung, dass der aktuelle Meister Zenit keine größere Probleme haben soll, zumal die Moskauer vor sieben Tagen eine unangenehme Niederlage gegen die schwache Mannschaft von Wolga kassierten und somit zeigten, dass sie für große Leitungen noch nicht reif genug sind.

Tipp: Sieg Zenit

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