A. Murray – M. Raonic 10.07.2016, Wimbledon

Murray – Raonic / Wimbledon – Zur Freunde des heimischen Publikums steht im Wimbledon-Finale A. Murray, der im Halbfinale ohne Satzverlust über T. Berdych triumphierte. Sein Gegner ist M. Raonic, der in einem Match voller Wendungen über den favorisierten R. Federer triumphierte. Beginn: 10.07.2016 – 15:00 MEZ

A. Murray

Murray rechtfertigte im Halbfinale seine Favoritenrolle und genau in zwei Stunden bezwang er T. Berdych 6:3 6:3 6:3. Berdych zeigte noch einmal, dass er mit den Besten nicht mithalten kann, obwohl auch er zu den Top-Spielern gehört. Im ersten Durchgang hatten wir zwei schnelle Breaks, jeweils einen auf beiden Seiten. Danach fand Murray in den richtigen Rhythmus und so ließ er Berdych nicht so viele Break-Chancen zu.

In allen statistischen Kategorien war Murray überzeugend, außer im Bereich der direkt gewonnenen Punkte (32:20 zugunsten von Berdych). Das hat dem tschechischen Tennisspieler nicht viel geholfen, da er sogar 30 unerzwungene Fehler machte, während Murray nur 9 hatte. Alles in allem erreichte Murray das Finale viel leichter als erwartet. Sein schwierigstes Match im bisherigen Teil des Turniers war auf jeden Fall das gegen J.W. Tsonga.

M. Raonic

Raonic ist der erste Kanadier, der in einem Grand Slam-Finale spielen wird. Wir müssen sagen, dass er diese Chance angesichts seiner Spielform in den letzten paar Saisons verdient hat, egal wie das Finalmatch endet. Das Halbfinalmatch gegen Federer eröffnete er auf die beste Art und Weise. Bereits im vierten Game des ersten Durchgangs kam Raonic zum Break, den er bis zu Ende des ersten Satzes auch verteidigen konnte. Allerdings wollte Federer nicht so schnell aufgeben und so entschied er die folgenden zwei Sätze zu eigenen Gunsten.

In den Momentan schien es, dass Federer das Spiel vollständig unter Kontrolle hatte, aber im vierten Durchgang verpasste er dann drei Break-Chancen, die ihn wahrscheinlich zum Sieg bringen würden. Nach diesen verpassten Break-Bällen nutzte Raonic die Unsicherheit von Federer aus und im 12. Game kam er zum Break und zum Ausgleich in Sätzen. Im fünften Durchgang war es sichtlich, dass Federer keine Kraft mehr hat, um zum Break zu kommen, während sich Raonic mit einem weiteren Break den Finaleinzug sicherte. In fast allen statistischen Kategorien, egal ob negative oder positive, war Raonic besser. Der Kanadier hat 23 Asse erzielt, hatte 75 direkt gewonnenen Punkte sowie 40 unerzwungene Fehler.

A. Murray – M. Raonic TIPP

Die Statistik der direkten Duelle führt Murray mit 6:3 an. In dieser Saison haben sie drei Matches bestritten und zwar im Halbfinale der Australian Open (4:6 7:5 6:7 6:4 6:2), beim Masters in Monte Carlo (6:2 6:2) sowie im Finale des Turniers in Queen`s Club (6:7 6:4 6:3) und in allen drei Matches feierte Murray. Nach dem Ausscheiden von Djokovic gilt Murray als Hauptfavorit auf den Titelgewinn und das erwartet auch das heimische Publikum von ihm. Wir finden, dass Murray diese Chance nicht verpassen wird. Raonic hat sehr gut bei diesem Turnier gespielt, aber im Finale wird er mehr als einen Satz nicht so leicht gewinnen können.

Tipp: Murray -1,5 Sätze

Einsatzhöhe: 5/10

Quote: 1,59 bei unibet (alles bis 1,55 kann problemlos gespielt werden)

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