ImageHier haben wir auf der einen Seite den Argentinier
Nalbandian, der lange Zeit verletzt war und jetzt seit 2,5 Monaten sein
Comeback versucht. Der ehemalige drittstärkste Spieler der Welt (im Jahre 2006)
kommt zwar langsam in Fahrt, aber man kann nicht sagen, dass er in der alten
Topform ist. Sein einziges Sandplatzturnier in dieser Saison war das Turnier in
Monte Carlo. In Monte Carlo kam er bis zum Viertelfinale, wo er an Djokovic
scheiterte. In den Runden zuvor räumte Nalbandian Robredo und Youzhny aus dem
Weg. Dieses Turnier zeigt uns, dass er langsam in bessere Spielform kommt, weil
man einen Robredo oder Youzhny nicht ganz einfach bezwingen kann.

Von den Spielanlagen her, ist Nalbandian zwar keine
Unbekannte, weil man sein wahres Können kennt, aber das Problem ist die
körperliche Fitness, die man als Faktor nicht so leicht unterschätzen kann. Am
Saisonanfang könnte man sagen, dass ihm die Spielpraxis fehlt, aber jetzt
nach  Monte Carlo Turnier, das vor gerade
mal drei Wochen war, kann man das nicht mehr sagen. Wenn sich Nalbandian länger
nicht verletzt, dann sehen wir ihn wieder in der Top10 der Weltrangliste, weil
er einfach ein unglaublich guter Kämpfer ist und dazu noch eine gute Technik an
den Tag legt.

Auf der anderen Seite haben wir den Tschechen Berdych, der
sicherlich viel eingespielter ist, aber an sich den schwächeren Spieler
darstellt. Berdych ist relativ groß und er löst viele seiner Punkte über den
Aufschlag. Trotz seiner Größe (195cm.) ist er flott auf den Beinen und er hat
ein relativ gutes Spiel von der Linie. Sein Saisonhighlight war in Miami, wo
unsere Redaktion vor Ort war. In Miami kam er bis zum Finale, wo er an Roddick
scheiterte. Auf dem Weg ins Finale schlug er Spieler wie Federer, Verdasco oder
Söderling, was sicherlich eine große Leistung ist. Auf den beiden
Sandplatzturnieren in Monte Carlo und Rom flog er relativ früh raus. In Monte
Carlo im Achtelfinale gegen Verdasco und in Rom im Sechszehntelfinale gegen
Wawrinka. Das sind zwar keine schlechten Ergebnisse, aber man muss schon sagen,
dass er einfach kein Sandplatzspieler ist, weil er einfach zu groß für diesen
Spieluntergrund ist.

Im direkten Vergleich ist die Statistik auf der Seite von
Nalbandian. Er führt 4:1. Auf dem Sanduntergrund gab es jedoch nru zwei Duelle
der beiden Spieler. Die erste Partie (2005 in Roland Garros) gewann Nalbandian
3:0 in Sätzen und die zweite Partie (2006 in Düsseldorf) gewann Berdych 2:0 in
Sätzen.

Hier haben wir einen der Ex-Topspieler, der nicht wie Moya
im fortgeschrittenen Alter ist, sondern einen Spieler, der gerade mal 28 Jahre
alt ist und alle Anlagen hat um wieder in die Top10 reinzukommen. Sowohl von
der Spielanlange her als auch von der Stärke auf dem Platz ist Nalbandian der
bessere Spieler. Der einzige Vorteil von Berdych könnte die größere Spielpraxis
sein, aber auch auf diesem Feld hat sich Nalbandian stark gebessert, somit
nichts im Wege steht, dass er die nächste Runde erreicht.   

Tipp: Sieg
Nalbandian MONEYBACK, da das Spiel abgesagt wurde

Einsatzhöhe: 3/10

Quote: 1,88 bei
unibet

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