Der vierte Teilnehmer der Gruppe B ist der klare Außenseiter, weil Australien in einer so starken Gruppe kaum Chancen hat. Wenn man bedenkt, dass sie den 59. Platz in der FIFA-Rangliste belegen und zwar die schlechteste Platzierung von allen WM-Teilnehmern, dann wird einiges klar. Allerdings sollten wir diese Auswahl nicht allzu viel unterschätzen, was die dritte WM-Teilnahme in Folge sehr gut bestätigt. Vor acht Jahren haben sie in Deutschland sogar den Einzug ins Achtelfinale geschafft. Das gelang ihnen vor vier Jahren nicht, obwohl sie auch damals vier Punkte ergattert haben. Wir müssen bedenken, dass die Asien-Qualifikation, an der sie teilnehmen, viel schwächer als all die anderen WM-Qualifikationen, sodass es nicht verwunderlich ist, dass sie sehr regelmäßig an der WM teilnehmen. Die letzte WM-Qualifikation beendeten sie auf dem zweiten Gruppenplatz und zwar gleich hinter Japan, während sie hinter sich Jordanien, Oman und Irak gelassen haben.

Nationaltrainer: Australien wird vom 48-jährigen australischen Trainer griechischer Herkunft Ange Postecoglou geleitet. Im Oktober 2013 wurde er der neue Cheftrainer der australischen A-Nationalmannschaft und damit Nachfolger von Holger Osieck, der die WM-Teilnahme für Australien bereits gesichert hat. Ob das Fair gegenüber Osieck gewesen ist, entscheidet unser Leser selbst, aber offensichtlich konnte ihm der australische Fußballverband die hohen Niederlagen in Freundschaftsspielen gegen Brasilien und Frankreich (jeweils 0:6) nicht verzeihen. Postecoglou hat in seiner bisherigen Trainerkarriere drei australische und einen griechischen Verein geleitet, während er in der Zeit von 2000 – 2007 die australische U-20-Auswahl betreute, sodass er ein paar Spieler, die jetzt in der A-Nationalmannschaft spielen, sehr gut kennt.

Spielsystem und Spielerkader: gerade die U20-Trainerzeit von Postecoglou war wahrscheinlich entscheidend, als er als neuer Trainer Australiens verpflichtet wurde, was sich als ein guter Spielzug erwiesen hat, weil seine Schützlinge die ersten beiden Freundschaftsspiele unter seiner Leitung gewonnen haben und zwar gegen Kanada und Costa Rica. Danach wurden sie noch von Ekuador bezwungen, aber in diesem Spiel haben sie drei Tore erzielt. Momentan ist es mehr als offensichtlich, dass jetzt diese Mannschaft viel offensiver als vorher spielt. Bei einer solchen Spielweise hängt sehr viel vom erfahrenen Tim Cahill ab, der mit seinen 34 Jahren tolle Partien bei New York Red Bulls abliefert. Im Duell gegen Ekuador war er der zweifache Torschütze. In letzter Zeit kommen einige junge und talentierte Stürmer immer mehr zur Geltung wie Leckie und Taggart, wobei man in diesem Turnier sehr viel vom linken Flügelspieler Oar sowie den zuverlässigen Mittelfeldspielern Holland, Jedinak und Milligan erwartet. In der Abwehr haben die Australier definitiv die meisten Probleme. Zudem verletzte sich neulich Stammverteidiger Good. Dennoch soll er nach Brasilien reisen, im Gegensatz zu den schwerverletzten Stürmer Kruse und Verteidiger Williams. Die erfahrenen Torhüter Schwarzer und Jones sowie Verteidiger Neill und Flügelstürmer Holman und Kewell haben dieses Mal kein WM-Ticket erhalten.

Voraussichtliche Aufstellung: Ryan – Wilkshire, McGowan, Spiranović, Davidson – Holland, Jedinak – Vidošić, Cahill, Oar – Leckie

Vorhersage: da sie in der FIFA-Rangliste mit Abstand am schlechtesten platziert sind, gilt Australien als der klare Außenseiter bei diesem Turnier. Darüber hinaus sind die Australier in der Gruppe mit den Finalisten der letzten WM und der immer besser spielenden Nationalauswahl aus Chile, sodass jeder Punkt einen großen Erfolg darstellt. Deshalb hoffen sie, dass sie zumindest im ersten Spiel gegen Chile ungeschlagen bleiben, während sie in den restlichen zwei Begegnungen aufpassen müssen, dass sie einer großen Blamage aus dem Wege gehen.

AUSTRALIEN – interessante Wetten:

Kommt ins Achtelfinale: 11,00 bei bwin

Gruppensieger: 51,00 bei Ladbrokes

Kommt ins Finale: 351,00 bei bwin

Titelgewinn: 751,00 bei BetVictor

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