Obwohl das ivorische Nationalteam seit mehreren Jahren als die beste afrikanische Auswahl gilt, haben sie bisher nur einen Titel gewonnen und zwar die afrikanische Kontinentalmeisterschaft 1992. In der Zeit gelang es ihnen irgendwie nicht, sich für eine WM zu qualifizieren. Das WM-Debüt kam erst 2006 in Deutschland, wo sie gleich in der Gruppenphase gescheitert sind. Das gleiche Schicksal haben sie auch vor vier Jahren in Südafrika erlitten, weshalb diese Generation angeführt vom großartigen Drogba hofft, dass sie endlich mal die WM-Gruppenphase übersteht. Die WM-Qualifikation haben sie im großen Stil gemeistert. In der Gruppenphase haben sie vier Siege und zwei Remis verbucht, während sie in den Playoffs Senegal locker eliminiert haben, nachdem sie einen 3:1-Heimsieg sowie ein 1:1-Auswärtsremis verzeichnet haben. Im letzten Jahr scheiterten sie beim Afrika-Pokal, wo sie nur den fünften Platz erreichen konnten, während sie im Jahr zuvor der Vizemeister gewesen sind.

Nationaltrainer: nach dieser Finalniederlage gegen Sambia, wurde die Mannschaft im Mai 2012 vom 42-jährigen Franzosen tunesischer Herkunft Sabri Lamouchi übernommen, der prompt sieben Siege und vier Remis verbuchte, weshalb ihm der ivorische Fußballverband das Scheitern im Viertelfinale des Afrika-Pokals verziehen hat. Das erwies sich definitiv als eine gute Entscheidung, da die Elfenbeinküste unter Lamouchi-Leitung locker die WM-Qualifikation geschafft hat, obwohl dies sein erstes Engagement als Trainer gewesen ist. Bis 2009 war Lamouchi nämlich ein aktiver Fußballer und in seiner Karriere hat er für viele sehr starke europäischen und asiatischen Clubs gespielt. Lamouchi brachte es auf 12 Einsätze für die französische Nationalmannschaft.

Spielsystem und Spielerkader: die populären „Elefanten“ haben in ihren Reihen tatsächlich mehrere ausgezeichnete Spieler, die in den einigen der stärksten europäischen Clubs spielen. Das bedeutet, für ihren Trainer Lamouchi die Qual der Wahl, vor allem im offensiven Mannschaftsbereich. Seit seiner Ankunft in die ivorische Nationalelf bevorzugt Lamouchi das 4-2-3-1-Spielsystem, wo die Rolle des zentralen Stürmers dem großartigen Drogba zugewiesen wurde. Wenn man jedoch bedenkt, dass er diese Meisterschaft ziemlich erschöpft und mit seinen 36 Jahren auf dem Buckel antritt, dann bezweifeln wir, dass er die erste Wahl von Lamouchi wird. Auf dieser Position hat in der letzten Saison der CSKA-Stammstürmer Doumbia tolle Partien abgeliefert, sodass er wahrscheinlich die erste Wahl im Angriff der „Elefanten“ wird, während Bony von Swansea sicherlich auch viel Einsatzzeit bekommen sollte. Was das Trio angeht, das gleich hinter dem einzigen echten Stürmer agieren soll, sind da die gesetzten Gervinho, Kalou und Yaya Toure. Im Mittelfeld sollten Tiote (Newcastle) und Serey Die (FC Basel) agieren, während in der Abwehr, die das schwächste Glied ist, der wichtigste Mann der erfahrene Kolo Toure ist. Verteidiger Tiene sowie Mittelfeldspieler Romaric und Gosso haben kein WM-Ticket erhalten, während Stürmer Arouna Kone verletzungsbedingt ausfällt.

Voraussichtliche Aufstellung: Barry – Aurier, Kolo Toure, Bamba, Boka – Tiote, Serey Die – Gervinho, Yaya Toure, Kalou – Doumbia

Vorhersage: Wir haben bereits gesagt, dass die „Elefanten“ in Brasilien nur ein einziges Ziel haben und zwar das Überstehen der Gruppenphase, was ihnen gelingen sollte, da Griechenland und Japan doch etwas schwächer sind. Auf der anderen Seite hebt sich der Hauptfavorit der Gruppe Kolumbien qualitativ nicht stark ab, sodass die Elfenbeinküste auch im Match gegen Kolumbien mit Punkten rechnen sollte, aber genauso werden sie es gegen die sehr gut organisierten und traditionell defensiven Griechen und Japaner nicht leicht haben. Alles in allem werden die „Elefanten“ mit viel Mühe das Achtelfinale erreichen, wo das WM-Aus für diese Mannschaft kommen sollte.

ELFENBEINKÜSTE – interessante Wetten:

Kommt ins Achtelfinale: 2,00 bei bwin

Gruppensieger: 5,00 bei mybet

Kommt ins Finale: 51,00 bei bwin

Titelgewinn: 151,00 bei mybet

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