Japan war unter den ersten Mannschaften, die sich für diese WM qualifiziert hat und damit hatten die Japaner viel Zeit, um sich auf die WM vorzubereiten. Sie landeten nämlich in der asiatischen WM-Qualifikation auf dem ersten Platz. In acht gespielten Duellen haben sie nur eine Niederlage kassiert und zwar als sie die WM-Teilnahme schon sicher hatten. Danach haben sie am Konföderationen-Pokal teilgenommen, wo sie in alle drei Spielen verloren haben, aber dafür haben sie die Asienmeisterschaft gewonnen und zwar mit einem Finaltriumph über Südkorea. Bisher nahmen die Japaner vier Mal an einer Weltmeisterschaft teil. Zweimal scheiterten sie bereits in der Gruppenphase, während sie zweimal bis ins Achtelfinale geschafft haben und zwar 2002 als sie Gastgeber gewesen sind sowie bei der letzten WM in Südafrika.

Nationaltrainer: viele Experten sind der Meinung, dass eine der stärksten Waffen der Japaner gerade ihr Trainer ist. Der 61-jährige Italiener Alberto Zaccheroni bringt sehr viel Erfahrung. Seine Spieler-Karriere war verhältnismäßig kurz. 1983 wechselte er ins Trainergeschäft und in den ersten zehn Jahren leitete er vor allem weniger bekannte Clubs in Italien. Sein erster größerer Erfolg war der Udine-Erstligaaufstieg. 1998 führte Zaccheroni den Verein auf den dritten Platz der Serie A. Gerade diese Erfolge mit Udinese erregten die Aufmerksamkeit anderer großen Vereine und bis 2010 führte er AC Mailand, Lazio Rom, Inter, FC Turin und Juventus, wobei er nur mit AC Mailand italienischer Meister geworden ist (1999). Gleich nach der letzten WM wurde er japanischer Nationaltrainer. Mit dieser Mannschaft wurde er Asienmeister, während er in der WM-Qualifikation sehr gute Ergebnisse verbucht hat.

Spielsystem und Spielerkader: natürlich ist der erste Gedanke zum japanischen Fußball die außergewöhnliche Disziplin und Verantwortung, vor allem in der Abwehr. Bei der bevorstehenden WM wird Japan sicherlich ziemlich defensiv spielen. Allerdings können wir von einem Team, das von einem Italiener geleitet wird, nichts anderes erwarten. Im Angriff wird Vieles von den schnellen Konterangriffen abhängen und in diesem Segment sind die kleinen Japaner wahre Meister. Wir sollten noch dazu sagen, dass Zaccheroni Glück hatte, dass er nach Brasilien mit einer äußerst talentierten Generation reisen kann, in der ein paar Spieler hervorragende technische Fähigkeiten haben. In erster Linie denken wir da an Kagawa (Manchester United) und Honda (AC Mailand). Darüber hinaus wird es sehr viel von den beiden außergewöhnlich schnellen Offensivspielern erwartet, die in der deutschen Bundesliga spielen und zwar Okazaki und Kiyotake, während sie auf den Außenbahnen ebenfalls sehr gefährlich werden können, wo Uchida (Schalke) und Nagatomo (Inter) agieren. In der Abwehr verlassen sie sich vor allem auf Yoshida (Southampton) und auf die erfahrenen Spieler aus der nationalen Liga Morishige und Konno. In diesem Segment werden eine große Rolle die defensiv orientierten Mittelfeldspieler spielen. Stürmer Havenaar und Maeda sowie Mittelfeldspieler Hosogai und Inui haben kein WM-Ticket erhalten.

Voraussichtliche Aufstellung: Kawashima – Uchida, Yoshida, Morishige, Nagatomo – Hasebe, Endo – Kiyotake, Honda, Kagawa – Okazaki

Vorhersage: gleich nach der Auslosung war es auch den Japanern klar, dass sie in einer so starken Gruppe die Rolle des Außenseiters annehmen müssen, aber das bedeutet nicht, dass sie im Voraus abgeschrieben werden sollen. Der 47. Platz der FIFA-Rangliste spiegelt nicht die wahre Stärke dieser Auswahl wider, da sie in der asiatischen Qualifikation gespielt haben, wo man am wenigsten Punkte kriegt, während sie in den letzten Testspielen keine allzu attraktiven Gegner hatten. Alles in allem könnten die Japaner ein sehr unangenehmer Gegner für alle Gruppengegner werden, aber sie werden die KO-Phase kaum erreichen können.

JAPAN – interessante Wetten:

Kommt ins Achtelfinale: 2,10 bei mybet

Gruppensieger: 6,00 bei mybet

Kommt ins Finale: 67,00 bei bwin

Titelgewinn: 201,00 bei BetVictor

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