Die costa-ricanische Nationalauswahl ist natürlich in einer so starken Gruppe der klare Außenseiter. Costa Rica hat bisher an gerade mal drei Weltmeisterschaften teilgenommen und nur einmal kam das Team ins Achtelfinale (1990 in Italien). Darüber hinaus haben die Costa Ricaner an der letzten WM in Südafrika gar nicht teilgenommen, während sie auch bei den letzten zwei Kontinentalmeisterschaften jeweils im Viertelfinale ausgeschieden sind. In der Zwischenzeit kam eine neue und sehr talentierte Generation auf die Szene. Bei dieser WM-Qualifikation haben sie den tollen zweiten Platz in ihrer Zone erreicht, mit einer Bilanz von fünf Siegen, drei Remis und zwei Niederlagen. In zehn gespielten Duellen haben sie gerade mal sieben Gegentore kassiert.

Nationaltrainer: dafür war natürlich der 61-jährige kolumbianische Trainer Jorge Luis Pinto am meisten zuständig, der gleich bei seiner Ankunft in die costa-ricanische Nationalelf einen äußerst defensiven Spielstil aufgezwungen hat. Er spielt nämlich mit sogar fünf Abwehrspielern. Pinto hat keine beneidenswerte Karriere als Fußballer hinter sich. Im Trainergeschäft ist er seit 30 Jahren, wo er wirklich große Erfahrung besitzt. In seiner Trainerkarriere hat er mehr als zehn südamerikanische Clubs betreut, während er bereits als Nationaltrainer von Costa Rica und Kolumbien gearbeitet hat, aber ohne viel Erfolg. Nach dem er 2011 zum zweiten Mal Costa Rica übernommen hat, hat er seinen größten Wunsch erfüllt, indem er diese Auswahl zur WM gebracht hat.

Spielsystem und Spielerkader: wir haben bereits gesagt, dass Trainer Pinto das Spiel mit fünf Abwehrspielern bevorzugt, sodass er in Brasilien in der 5-1-3-1-Formation spielen wird. Das bedeutet, dass der Rest der Mannschaft jederzeit bereit sein muss, um angemessen auf die offensiven Aufgaben zu antworten, weshalb er nur einen klassischen Stürmer eingeladen hat und zwar den erfahrenen Brenes. Er hat aber noch nicht geschafft, sich als Stammspieler zu etablieren. Umständen entsprechend spielt der junge Urena von russischen Krasnodar auf dieser Position, während gleich hinter ihm drei äußerst bewegliche Spieler agieren und zwar Ruiz (PSV), Borges (AIK Stockholm) und der größte Star dieser Mannschaft, der 21-jährige Joel Campbell (Arsenal), der sonst als Leihgabe für Olympiacos spielt. Im Mittelfeld agiert der defensive Mittelfeldspieler Tejeda, während Duarte (Club Brügge), Gamboa (Rosenborg) und Diaz (Mainz) sowie der zuverlässige Torwart Navas (Levante) defensive Aufgaben erledigen. Ein großes Handicap für diese Auswahl ist die Abwesenheit des Mittelfeldspielers Brian Oviedo (Everton).

Voraussichtliche Aufstellung: Navas – Gamboa, Gonzalez, Duarte, Umana, Diaz – Tejeda – Ruiz, Borges, Campbell – Urena

Vorhersage: da sich Costa Rica in einer sehr starken Gruppe befindet und zwar mit drei ehemaligen Weltmeistern, werden die Costa Ricaner neben dem großen Engagement und einem fanatischen Kampf auf dem Feld auch sehr viel Glück brauchen, damit sie in die nächste Runde einziehen. Wir sind der Meinung, dass sie im besten Fall ein, zwei Punkte ergattern werden, während der Triumph über einen der drei Gruppengegner eine richtige Sensation wäre. Wahrscheinlich werden sie die Gruppenphase auf dem letzten Platz beenden.

COSTA RICA – interessante Wetten:

Kommt ins Achtelfinale: 11,00 bei mybet

Gruppensieger: 51,00 bei bet365

Kommt ins Finale: 1001,00 bei bwin

Titelgewinn: 4001,00 bei BetVictor

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