Ecuador kommt zwar aus Südamerika, wo der Fußball auf einem hohen Niveau gespielt wird, aber diese Fußballnation gehört nicht zu den besten Mannschaften dieses Kontinents. Dies hier ist erst die dritte WM-Teilnahme für Ecuador. Das erste Mal war es bei der WM 2002 in Japan und Südkorea. Bei diesem Wettbewerb hat Ecuador den ersten WM-Sieg geholt und zwar gegen Kroatien, aber in der Gruppenphase kam doch das WM-Aus. Vier Jahre später sind sie in Deutschland einen Schritt weiter gekommen und haben das Achtelfinale erreicht, wo sie von England gestoppt wurden. Die aktuelle WM-Teilnahme schafften sie als das viertplatzierte Nationalteam der südamerikanischen WM-Qualifikationen. Sie erzielen die meisten guten Ergebnisse zuhause in Quito, der wegen der Höhe von vielen Gegnern gefürchtet wird. Bei den letzten WM-Qualifikationen konnte nur Argentinien in Quito ein Remis holen, während alle anderen Gegner bezwungen wurden. Auswärts spielt Ecuador aber viel schlechter.

Nationaltrainer: Der 57-jährige Reinaldo Rueda gehört nicht zu den Fußballfachmännern, die eine reiche Trainerkarriere hinter sich haben und deswegen kann man über ihn nicht so viel erzählen. Es ist wichtig zu erwähnen, dass er Kolumbianer ist. Die kolumbianische Nationalmannschaft hat er auch angeführt und zwar von 2004 bis 2006. Danach hat er Honduras übernommen, was bei dieser WM vom Vorteil sein sollte, da Honduras in der gleichen Gruppe wie sein jetziges Nationalteam ist. Rueda kennt diesen Gegner sehr gut, da er Honduras drei Jahre lang trainiert hat. Honduras hat er 2010 verlassen, als er Ecuador übernommen hat. Fast vier Jahre lang ist er also auf der Trainerbank von Ecuador. Er kennt sein Team sehr gut und weiß sicher wie er das Beste aus ihm rausholen kann.

Spielsystem und Spielerkader: Ecuador spielt in der klassischen 4-4-2-Startformation und hat eine sehr hartgeführte Abwehr. Die Mannschaft kann hervorragend umgestellt werden. Es ist schwer die Ecuadorianer ganz klar zu bezwingen, da sie sehr diszipliniert sind und auch bei einem Rückstand nicht aufgeben. Sie spielen immer das gleiche Spieltempo, aber man muss trotzdem immer wieder wiederholen, dass sie am besten zuhause spielen. Der größte Star dieser Mannschaft ist der ManU-Spieler Antonio Valencia. Man darf aber Mittelfeldspieler Noboa auch nicht vergessen, der seit Jahren in Russland spielt, genau wie Stürmer Caicedo, der in keiner starken Liga spielt, aber zusammen mit Jefferson Montero die entscheidende Rolle im Angriff hat. Der junge VfB-Mittelfeldspieler Gruezo wurde überraschenderweise auch eingeladen. Er wird aber wahrscheinlich fürs Erste doch auf der Ersatzbank sitzen. Ecuador hat keine größeren Probleme mit den Verletzungen, obwohl Torwart Dominguez und Stürmer Ibarra eine Zeitlang nicht dabei waren.

Voraussichtliche Aufstellung: Banguera – Paredes, Achilier, Erazo, Bagui – Noboa, Castillo, A. Valencia, Rojas – Montero, Caicedo

Vorhersage: Ecuador ist nicht die schwächste Mannschaft dieser Gruppe, aber nach der Qualität zu urteilen, ist die Mannschaft objektiv gesehen auf dem dritten Gruppenplatz einzuordnen. Der Einzug in die nächste Runde wäre für Ecuador ein großer Erfolg. Sie werden auch alles tun, um das zu erreichen, aber Frankreich und Schweiz sind zurzeit doch viel stärker. Ecuador sollte sich mit dem eventuellen Sieg gegen Honduras zufrieden geben. In den anderen zwei Spielen kann die Mannschaft vielleicht auf ein Remis hoffen, aber alles in allem kann sie das Achtelfinale nicht erreichen.

ECUADOR – interessante Wetten:

Kommt ins Achtelfinale: 2,00 bei 10bet

Gruppensieger: 5,00 bei mybet

Kommt ins Finale: 67,00 bei bwin

Titelgewinn: 151,00 bei mybet

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