Die Franzosen spielen in den letzten Jahren unter den Erwartungen, vor allem wenn man bedenkt, wie stark ihre einzelnen Spieler sind. Die besten Partien lieferten sie am Ende des letzten und am Anfang dieses Jahrhunderts ab. Sie waren 1998 Weltmeister und zwei Jahre danach waren sie dazu noch Europameister. Man sollte noch das WM-Finale 2006 erwähnen und danach gab es hauptsächlich enttäuschende Ergebnisse. Sie haben regelmäßig Probleme bei den Qualifikationen, während sie bei der EM 2008 und WM 2010 bereits nach der Gruppenphase ausgeschieden sind und zwar ohne einen einzigen Sieg. Bei der letzten EM waren sie im Viertelfinale. Oft schaffen sie die Teilnahme zu einem großen Wettbewerb erst durch die Relegationsspiele. Zu dieser WM kamen sie mit viel Glück, da sie in der Relegation gegen Ukraine zuerst in Kiew 0:2 bezwungen wurden und anschließend gewannen sie in Paris 3:0. Dies ist ansonsten ihr 14-ter WM-Auftritt.

Nationaltrainer: Didier Deschamps hat die französische Nationalmannschaft nach der EM 2010 übernommen und zwar als nachdem die Franzosen mit der Viertelfinalteilnahme ein solides Ergebnis erzielt haben. Das hat aber niemanden zufriedengestellt und Laurent Blanc wurde abgesetzt, während sein ehemaliger Kollege aus der Nationalelf, Deschamps übernommen hat. Als die Spielerkarriere dieses sehr guten Mittelfeldspielers zu Ende ging, haben die Franzosen angefangen bei den großen Wettbewerben nachzulassen. Deschamps hat zum ersten Mal 2001 in Monaco als Trainer gearbeitet und danach hat er noch Juventus sowie Marseille angeführt. Unter seiner Führung wurden ein paar Dinge bei der Nationalmannschaft besser, aber auch er hat es nicht geschafft irgendwelche große Fortschritte zu machen. Alle haben gehofft, dass Deschamps die Tricolore wieder zu den Ergebnissen aus dem Jahr 1998 führen kann, aber die Franzosen hatten bereits in den Qualifikationen viele Probleme und sind nur Gruppenzweiter geworden. Die diesjährige Weltmeisterschaft ist für Deschamps der erste große Wettbewerb als Trainer.

Spielsystem und Spielerkader: Einzeln gesehen hat Frankreich wieder eine sehr gute Nationalmannschaft und aufgrund dessen sollten die Franzosen zumindest das Halbfinale erreichen. Wir sollten jedoch nicht aus den Augen lassen, dass einer der besten Tricolore-Mittelfeldspieler Samir Nasri einen Streit mit dem Trainer hat und deshalb ist Nasri in Brasilien nicht dabei, genau wie Eric Abidal. Bei den Franzosen kann es immer wieder passieren, dass es zum Streit innerhalb der Mannschaft kommt, die dann ihre Folgen haben. Die Franzosen haben zurzeit keine größeren Probleme mit den Verletzungen. Sie spielen in der 4-2-3-1-Startformation und haben auf jeder Position mehrere gute Optionen. Es wird viel von der Spielform der einzigen echten Spitze abhängen und das wird wahrscheinlich Benzema, während seine Vertretung Giroud auf seine Chance warten muss. Die meiste Aufmerksamkeit bekommt der größte Star dieses Teams Franck Ribery und er ist auch der entscheidende Spieler. Man sollte noch den jungen Mittelfeldspieler Paul Pogba erwähnen, der in dieser Meisterschaft zum großen Star avancieren könnte.

Voraussichtliche Aufstellung: Lloris – Debuchy, Koscielny, Varane, Evra – Cabaye, Matuidi – Ribery, Pogba, Griezmann – Benzema

Vorhersage: Auf den ersten Blick ist diese Gruppe nicht schwer, da die Franzosen bei der Auslosung die Schweizer gezogen haben und bei den Schweizern in der Gruppe wollten ja alle großen Mannschaften dabei sein. Wenn es jedoch um die Franzosen geht, sind die Gegner nicht relevant, weil sie sich sehr oft selber im Wege stehen, aber sie sollten schon die Gruppenphase überstehen. Wenn sie es schaffen Argentinien im Achtelfinale aus dem Wege zu gehen, dann könnten sie auch das Viertelfinale erreichen und wir sind der Meinung, dass diese Mannschaft auch das Halbfinale erreichen kann.

FRANKREICH – interessante Wetten:

Kommt ins Achtelfinale: 1,20 bei bet365

Gruppensieger: 1,80 bei Ladbrokes

Kommt ins Finale: 11,00 bei bwin

Titelgewinn: 26,00 bei BetVictor

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