Die schweizerische Nationalmannschaft kam bei der WM-Auslosung in die stärkste Auslosungsgruppe und deshalb wollten viele große Mannschaften in diese Gruppe gelangen, was aber eine falsche Einschätzung sein könnte. Die Schweiz hat eine sehr gute Spielergeneration, die aus Erfahrung und Jugend besteht. Die Schweizer sind nicht umsonst auf dem achten FIFA-Ranglistenplatz. Man sieht also, dass sie nicht gerade ein leichter Gegner sind. Sie haben bereits neun Mal an den Weltmeisterschaften teilgenommen und haben auch bei den letzten zwei Weltmeisterschaften mitgespielt. Bei der letzten WM haben sie in der ersten Runde der Gruppenphase den zukünftigen Weltmeister Spanien bezwungen und waren damit die größte Überraschung der letzten WM. Den größten Erfolg der Schweizer gab es im Jahre 1954 als sie als Gastgeber ins Viertelfinale eingezogen sind. Jetzt möchten sie diesen Erfolg wiederholen. Die WM-Teilnahme holten sie als Gruppenerster, aber viele sind der Meinung gewesen, dass ihre WM-Qualifikationsgruppe am leichtesten gewesen ist. Die Schweiz hat keine einzige Niederlage kassiert und hat sieben Siege sowie drei Remis geholt.

Nationaltrainer: Ottmar Hitzfeld ist vielleicht die größte Kraft dieser Nationalmannschaft. Er ist ein erfahrener Fachmann, der viele Trophäen gewonnen hat. Sein Spitzname ist „der General“ und in seiner Karriere als Trainer hat er 18 Trophäen geholt. Das war mit drei unterschiedlichen Vereinen und zwar Grasshoppers, Borussia Dortmund und Bayern. Nach vier geholten Trophäen mit Grasshoppers hat er Borussia Dortmund übernommen und mit den Dortmundern ist er 1997 Vereinseuropameister geworden. Damals wurde Hitzfeld auch zum besten Trainer des Jahres erklärt. Zwei Jahre davor war er mit dieser Mannschaft im UEFA Pokal-Finale, während er noch den Bundesligatitel geholt hat. Mit Bayern hat er dann vier weitere Titel gewonnen. Die schweizerische Nationalmannschaft hat er 2008 übernommen und seitdem hat die Mannschaft nur den EURO 2012 verpasst, aber sie hatte bis jetzt auch keine allzu erwähnenswerten Ergebnisse erzielt.

Spielsystem und Spielerkader: Die Schweizer spielen in der beliebten 4-2-3-1-Startformation und angesichts des Spielerkaders passt ihnen diese Taktik sehr gut. Sie haben in den WM-Qualifikationen nur sieben Gegentore kassiert. Vier Gegentreffer kassierten sie im Spiel gegen Island, das auch ihr schlechtester Auftritt in letzter Zeit gewesen ist. Anderseits haben sie auch selber nicht so viele Tore erzielt. Das soll nicht bedeuten, dass sie keine guten Angriffsspieler haben, aber das Mittelfeld ist nun mal der stärkste Teil dieser Mannschaft. Da haben wir Shaqiri von Bayern, Xhaka von Borussia M´gladbach sowie das Trio aus Neapel Inler, Dzemaili und Behrami. In der Abwehr sind die zwei tollen Torwärter Benaglio und Sommer sowie die erfahrenen Verteidiger Senderos und Djourou. Sie machen zusammen mit dem jungen Schar sowie den tollen Außenspielern Lichtsteiner (Juventus) und Rodriguez (Wolfsburg) die Abwehrreihe dieses Nationalteams aus. Der Angriff gehört zu den Jüngsten und da wird am meisten von Drmic und Seferovic erwartet. Wichtig ist, dass sie keine Probleme mit den Verletzungen bekommen. Verletzungsbedingt sind nur Schwegler und Lustenberger nicht dabei.

Voraussichtliche Aufstellung: Benaglio – Lichtsteiner, Schär, Senderos, Rodriguez – Inler, Behrami – Shaqiri, Xhaka, Stocker – Drmic

Vorhersage: Es ist an der Zeit, dass die Schweizer endlich mal einen Schritt weiter kommen und zwar mindestens ins Achtelfinale. Dies hier ist ihre dritte WM-Teilnahme in Folge und bei den letzten zwei WMs waren sie gut, sind aber nicht ins Achtelfinale eingezogen. Jetzt haben sie aber mehr Erfahrung, Hitzfeld wird sie motivieren und taktisch sehr gut vorbereiten, während die Gruppengegner passend sind. Sie können es mit den Franzosen aufnehmen, während sie viel besser als Honduras sind. Vieles wird also von ihrem WM-Auftaktspiel gegen Ecuador abhängen und wenn sie diese Partie gut ablegen, dann wird der Achtelfinaleinzug nicht ausbleiben. Für etwas mehr werden sie viel Glück brauchen oder sie schaffen es, den ersten Gruppenplatz zu holen, wodurch sie im Achtelfinale den hochfavorisierten Argentiniern aus dem Wege gehen würden.

SCHWEIZ – interessante Wetten:

Kommt ins Achtelfinale: 1,70 bei mybet

Gruppensieger: 3,75 bei bet365

Kommt ins Finale: 34,00 bei bwin

Titelgewinn: 126,00 bei BetVictor

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