Die bosnische Nationalmannschaft ist der einzige Debütant bei der diesjährigen Weltmeisterschaft und hat definitiv für eine Erfrischung in der Fußballwelt gesorgt. Diese Nationalmannschaft hat nicht nur in den zuletzt abgehaltenen Qualifikationen für Aufmerksamkeit gesorgt. Sie hätte nämlich auch früher gezeigt, dass man mit Bosnien-Herzegowina rechnen sollte. Man erinnert sich besonders an die zwei letzten Misserfolge, als sie 2010 in der WM-Relegation und 2012 in der EM-Relegation jeweils von Portugal eliminiert wurde. Bei den zuletzt abgelegten Qualifikationen wollten deswegen alle Spieler gleich den ersten Gruppenplatz holen und das ist ihnen auch gelungen. Sie haben in den zehn abgelegten Spielen nur einmal unentschieden gespielt und einmal verloren, während sie die vierte toreffizienteste Mannschaft der europäischen WM-Qualifikationen gewesen sind. Die WM-Qualifikationsgruppe ist zwar nicht besonders stark gewesen, aber sie haben dominiert und haben u.a. Griechenland hinter sich gelassen.

Nationaltrainer: Der 59-jährige Safet Susic hat eine beeindruckende Spielerkarriere hinter sich und ist im ehemaligen Jugoslawien einer der besten Spieler seiner Zeit gewesen. Als Spieler ist er nach Sarajevo zum französischen PSG gegangen und hat auch dort brilliert. Die verdienten Lorbeeren kamen aber erst nachdem er seine Karriere beendet hat war. Er wurde nämlich zum besten bosnischen Fußballer im 20. Jahrhundert gekürt. Dann wurde er auch zum besten Spieler aller Zeiten von PSG sowie zum besten ausländischen Spieler in Frankreich erklärt. In seiner Karriere als Trainer hat er noch keinen großen Verein angeführt und zwar war er hauptsächlich Trainer von einigen türkischen Mannschaften wie Istanbulspor, Rizespor oder Ankaraspor. Die bosnische Nationalmannschaft hat er Ende 2009 übernommen und ist in den EM-Qualifikationen gleich in die Relegation gekommen. Die Mannschaft hätte 2012 bei den EM-Qualifikationsspielen fast die direkte Teilnahme geholt, da sie im entscheidenden Spiel in Paris gegen Frankreich lange in Führung lag. Bei den aktuellen WM-Qualifikationen hat Susic sein Nationalteam fehlerlos angeführt und jetzt möchte er sein Können bei dieser WM bestätigen.

Spielsystem und Spielerkader: Die Bosnier spielen hauptsächlich in der 4-4-2-Startformation und dadurch haben sie auch die Teilnahme in Brasilien geschafft, aber wir können uns sicher sein, dass während der WM auch Veränderungen der Startformation kommen. Gegen das starke Argentinien sollte es doch eine etwas vorsichtigere Aufstellung geben und zwar mit nur einem Angriffsspieler. Dementsprechend sollten wir in drei Spielen der Gruppenphase drei unterschiedliche Startformationen dieser Nationalmannschaft sehen. Bei den Bosniern war der Angriff nie das Problem, da sie im Angriff den tollen Edin Dzeko von Manchester City sowie Vedad Ibisevic vom VfB Stuttgart. Das Mittelfeld ist mit Miralem Pjanic von Roma, Senad Lulic von Lazio und dem erfahrenen Zvjezdan Misimovic auch sehr stark, aber die Abwehr war lange Zeit problematisch. Jetzt spielen aber dort der tolle Stoke-Torwart Begovic und dazu noch Kapitän Emir Spahic, der bei Bayer Leverkusen spielt. Darüber hinaus sind in der Mannschaft noch die Bundesligaspieler Salihovic, Kolasinac und Bicakcic. Bosnien hat also eine sehr gute Mannschaft. Ein Manko kann die unterbesetzte Ersatzbank werden, obwohl es in der Zwischenzeit auch da etwas besser aussieht. Es wurden nämlich Hajrovic und Besic dazu geholt. Nur Bicakcic und Mujdza hatten ein paar Probleme mit den Verletzungen, während alle anderen Spieler fit sind.

Voraussichtliche Aufstellung: Begović – Mujdža, Bičakčić, Spahić, Kolašinac – Bešić, Medunjanin – Pjanić, Misimović, Lulić – Džeko

Vorhersage: Da die bosnische Nationalmannschaft das erste Mal bei einem großen Wettbewerb mitmacht, wäre der Einzug ins Achtelfinale ein sehr gutes Ergebnis. In dieser Gruppe ist eigentlich nur Argentinien die klar bessere Mannschaft, während Nigeria der einzige echte Konkurrent sein sollte. Die Bosnier hoffen natürlich insgeheim im Achtelfinale auf die Schweiz zu treffen und da hätten sie gute Siegeschancen, aber das würde dann den Einzug ins Viertelfinale bedeuten und das wäre doch eine große Sensation. Deswegen glauben wir, dass es im Achtelfinale zu Ende gehen wird.

BOSNIEN-HERZEGOWINA – interessante Wetten:

Kommt ins Achtelfinale: 1,85 bei bwin

Gruppensieger: 8,50 bei Ladbrokes

Kommt ins Finale: 51,00 bei bwin

Titelgewinn: 201,00 bei BetVictor

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