Iran gehört bei dieser WM definitiv zu den größten Außenseitern und zwar obwohl die Iraner bereits viel Erfahrung bei großen Wettbewerben haben. Dies ist ihr vierter Auftritt und in den vorherigen drei Meisterschaften sind sie jeweils in der Gruppenphase ausgeschieden. Das erste Mal spielten sie 1978 in Argentinien mit. Bei der WM 1998 in Frankreich haben sie die Nationalmannschaft der USA bezwungen und das werden sie sicher am längsten in Erinnerung haben, aber auch in diesem Fall sind sie schon in der Gruppenphase ausgeschieden. Sie haben auch bei der WM in Deutschland 2006 mitgespielt, aber in Deutschland haben sie keinen einzigen Sieg geholt. Die iranische Nationalmannschaft sah am besten aus, als die legendären Mahdavikia, Ali Daei, Ali Karimi, Azizi und Bagheri dabei waren. Aus dieser Generation ist noch ein Spieler übrig und das ist der jetzige Kapitän Nekounam. Die Iraner hatten bei der aktuellen WM-Qualifikation ihre Probleme und zwar haben sie in der ersten Phase sehr gut gespielt, aber dann in der zweiten Phase haben sie die WM-Teilnahm erst durch den Sieg gegen Südkorea gesichert.

Nationaltrainer: Der Portugiese Carlos Queiroz kommt ursprünglich aus Mozambik und ist 61 Jahre alt. Er gehört zu den erfahrenen Fachmännern bei dieser Meisterschaft. Er hat auch eine beeindruckende Trainerkarriere hinter sich. Er hat die Nationalmannschaft von Portugal, Saudi-Arabien, der Vereinigten Arabischen Emirate und Südafrika angeführt. Zweimal ist er der Assistent von Sir Alex Ferguson bei Manchester United gewesen, während er eine Saison lang Real Madrid und Sporting Lissabon angeführt hat. Die iranische Nationalmannschaft hat er im April 2011 übernommen. Dabei hat er das eigentliche Ziel erreicht und zwar die WM-Teilnahme. Seine Stellung war ein paar Mal wegen schlechter Ergebnisse ins Wanken gekommen, aber er ist irgendwie durchgekommen und kann jetzt nur im Falle einer Sensation der große Gewinner werden.

Spielsystem und Spielerkader: Wir haben bereits oben die erwähnenswerten Spieler aufgezählt. Iran hat aber zurzeit nicht annähernd so gute Nationalspieler. Zu erwähnen ist jetzt Kapitän Nekounam. Er ist mit seinen 33 Jahren weiterhin der Anführer dieser Mannschaft, während der Star des Teams Fulham-Mittelfeldspieler Ashkan Dejagah ist. Masoud Shoaeji hat bis vor kurzem bei Osasuna mitgespielt und jetzt spielt er für Las Palmas, während nur noch Braunschweig-Torwart Davari zu erwähnen ist. Iran spielt oft in der 4-3-3-Startformation, aber damit kann die Mannschaft nur gegen die schwächeren Gegner durchkommen. Bei dieser Meisterschaft werden die Iraner wahrscheinlich mit einem Stürmer spielen, also eher defensiv. Am wahrscheinlichsten ist jedoch, dass so spielen werden, wie es ihnen der jeweilige Gegner erlaubt, weil alle drei Gruppengegner klar besser sind.

Voraussichtliche Aufstellung: Davari – Heydari, Montazeri, Hosseini, Pooladi – Nekounam, Teymourian – Dejagah, Rahmani, Shojaei – Ghoochannejhad

Vorhersage: Diese Gruppe ist zwar nicht so schwer, aber die Iraner sind trotzdem die klaren Außenseiter. Sie brauchen ein echtes Wunder, um das Achtelfinale zu erreichen und das haben sie nicht mal geschafft, als die Mannschaft am stärksten gewesen ist. Sie haben zwar bei allen bisher gespielten Weltmeisterschaften mindestens ein Spiel entweder gewonnen oder unentschieden gespielt. Auch jetzt werden sie irgendeinem Gegner viele Probleme bereiten, aber die Gruppenphase werden sie nicht überstehen.

IRAN – interessante Wetten:

Kommt ins Achtelfinale: 7,00 bei bwin

Gruppensieger: 34,00 bei Ladbrokes

Kommt ins Finale: 1001,00 bei bwin

Titelgewinn: 1501,00 bei bet365

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