Die Nationalmannschaft von Mexiko wird zum 13. Mal bei einer Weltmeisterschaft teilnehmen und verdient damit automatisch den Respekt der anderen Gruppenrivalen. Brasilien ist ja auch nicht weit entfernt, sodass die Mexikaner viel Unterstützung ihrer Fans bekommen werden, und das kann den Spielern auf jeden Fall hilfreich sein. Die Mexikaner haben in diesen 13 WM-Teilnahmen nur zweimal die erste Runde überstanden und zwar beide Male als der Wettbewerb in ihrem Land stattgefunden hat. Das war das letzte Mal 1986. Deswegen wird man auch jetzt viele grüngekleidete Fans antreffen. Mexiko hat im Rahmen der mittelamerikanischen WM-Qualifikationen den vierten Platz geholt und musste somit noch zwei zusätzliche Relegationsspiele gegen Neuseeland ablegen. Das hat kein Problem für die Mexikaner dargestellt und sie haben ein 9:3-Endergebnis geholt.

Nationaltrainer: Viele Kenner sind der Meinung, dass der Mangel an Erfahrung des Nationaltrainers von Mexiko Miguel Herrera das größte Manko dieser Mannschaft ist. Der 46-jährige Fachmann hat die Nationalmannschaft erst im letzten Oktober übernommen und hat nur die beiden eben erwähnten Spiele gegen Neuseeland abgelegt. Danach hat er noch zwei Freundschaftsspiele gegen Nigeria und USA gespielt und beide endeten unentschieden. Herrera wurde Nationaltrainer nachdem seine beiden Vorgänger de la Torre und Vucetich sehr schlechte Qualifikationsauftritte gehabt haben, während er zur gleichen Zeit mit Club America den Meistertitel in der mexikanischen Liga geholt hat. Davor hat er noch ein paar mexikanische Vereine angeführt aber mit weniger Erfolg, während er in seiner Spielerkarriere 14 Auftritte mit der Nationalmannschaft hatte.

Spielsystem und Spielerkader: Das erste woran man denkt, wenn es um Mexiko geht, ist eine kompakte und verantwortungsvolle Mannschaft und zwar vor allem in der Abwehr. Die Mexikaner werden sicherlich auch bei der bevorstehenden WM eine ziemlich defensive Spieltaktik haben. Im ersten Duell gegen Kamerun werden sie vielleicht noch etwas offensiver agieren, um wichtige drei Punkte zu holen, während sie gegen Brasilien und Kroatien auf jeden Fall versuchen werden, unbesiegt zu bleiben. Das ist aber nur Theorie und auf dem Platz kann es passieren, dass Herrera bereits gegen Kamerun mit fünf Defensivspielern aufläuft. Marquez würde dabei die führende Rolle übernehmen. Was den Rest der Mannschaft angeht, ist das Mittelfeld angeführt von Herrera auch sehr stark, während man viel von Außenspieler Aguilar und Guardado erwartet. Im Angriff haben die Mexikaner drei sehr gute Spieler und zwar Hernandez, dos Santos und Peralta, weswegen sie dem tollen Vela nicht allzu viel nachgetrauert haben. Vela hatte nämlich Auseinandersetzungen mit dem Fußballverband und möchte nicht mehr für die Nationalmannschaft spielen. Ein wenig überraschend sind nicht dabei Torwart Munoz, Mittelfeldspieler Torrado, Barrera und Aquino sowie der erfahrene Stürmer de Nigris.

Voraussichtliche Aufstellung: Ochoa – Aguilar, Moreno, Reyes, Guardado – Marquez – Herrera, Montes, Pena – Hernandez, Peralta

Vorhersage: Bereits nach der Auslosung war es klar, dass die Mexikaner um den zweiten Gruppenplatz kämpfen werden. Es ist nämlich sehr schwer zu erwarten, dass sie den hoch favorisierten Brasilianern einen Strich durch die Rechnung machen könnten. Ihre Erfahrung bei den großen Wettbewerben und die große Unterstützung der Fans verleihen ihnen Hoffnung, gegen Kroaten und Kamerun gute Ergebnisse holen zu können. Gleich in der ersten Runde treffen sie auf Kamerun und mit einem eventuellen Sieg werden sie auf jeden Fall selbstbewusster werden. Wir glauben jedoch, dass sie am Ende im entscheidenden Spiel gegen die Kroaten patzen werden und den Wettbewerb bereits nach der Gruppenphase beenden werden.

MEXIKO – interessante Wetten:

Kommt ins Achtelfinale: 2,20 bei bwin

Gruppensieger: 9,50 bei Ladbrokes

Kommt ins Finale: 51,00 bei bwin

Titelgewinn: 151,00 bei bet365

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