Atlético Madrid fordert 150 Millionen Euro für Julián Álvarez
Der Transferstreit um Julián Álvarez eskaliert. Atlético Madrid schließt einen Wechsel zum FC Barcelona aus und verlangt 150 Millionen Euro.
Im Halbfinal-Hinspiel der Champions League haben sich Atletico Madrid und der FC Arsenal am Mittwochabend mit einem 1:1-Unentschieden getrennt. Im Estadio Metropolitano vertagten beide Mannschaften die Entscheidung über den Finaleinzug, wobei vor allem eine umstrittene VAR-Entscheidung in der Schlussphase für mächtig Zündstoff sorgte.
Wer nach dem spektakulären 5:4 zwischen Paris St. Germain und dem FC Bayern am Vorabend ein ähnliches Offensivfeuerwerk erwartet hatte, sah sich in der spanischen Hauptstadt getäuscht. Sowohl das Team von Diego Simeone als auch die Gäste aus London legten ihren Fokus klar auf eine geordnete und disziplinierte Defensivarbeit. Dennoch ergaben sich nach schnellen Umschaltmomenten zwingende Torchancen.
Kurz vor dem Pausenpfiff brachte eine ungeschickte Aktion die Londoner in Front: Atleticos Innenverteidiger David Hancko stieß Viktor Gyökeres im Strafraum plump in den Rücken. Der schwedische Mittelstürmer trat in der 44. Minute selbst an und verwandelte den Strafstoß zur Führung. Atletico-Keeper Jan Oblak ahnte zwar die Ecke, bekam die Hände aber nicht mehr schnell genug an den wuchtigen Schuss. Die Antwort der Rojiblancos ließ jedoch nicht lange auf sich warten. In der 56. Minute war es Julián Alvarez, der das Ergebnis ebenfalls per Elfmeter ausglich.
Bereits im ersten Durchgang hatten sich beide Torhüter auszeichnen können. Arsenals Schlussmann David Raya verhinderte mit einer starken Parade gegen einen harten Schuss von Alvarez den frühen Rückstand (15.). Auf der Gegenseite sorgten unter anderem Noni Mandueke und Martin Ödegaard für gefährliche Abschlüsse der Gunners, scheiterten jedoch knapp oder an blockenden Verteidigern wie Johnny Cardoso.
Für das größte Aufsehen und hitzige Diskussionen sorgte jedoch die 75. Minute. Nach einem Zweikampf zwischen Hancko und dem Londoner Eberechi Eze zeigte Schiedsrichter Danny Makkelie erneut auf den Punkt – es wäre der dritte Elfmeter der Partie gewesen. Doch nach einem Eingriff des Video-Assistenten nahm der Unparteiische seine Entscheidung überraschend zurück. Ein Umstand, der Mikel Arteta fassungslos machte. Der spanische Trainer der Gunners wütete nach dem Schlusspfiff über den entgangenen Strafstoß und betonte sein absolutes Unverständnis über die Rücknahme durch den VAR. Somit fällt die endgültige Entscheidung über das Finalticket erst im spannungsgeladenen Rückspiel.
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