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Saisonhälfte in der NBA-Liga, die Bucks und LA Lakers haben die Oberhand

Die 74. Saison in Folge der stärksten Basketball-Liga der Welt startete ohne Spitzenspieler wie Wade, Nowitzki und Parker, die dem letzten Jahrzehnt auf jeden Fall ihren Stempel aufgedrückt haben. Jetzt sind neue NBA-Hoffnungen an die Reihe gekommen und zwar Juwelen wie Doncic und Young, in deren Händen die Zukunft der NBA-Liga liegt. Die Hälfte der Matches im regulären Saisonteil wurde gespielt, so dass man jetzt schon über eventuelle Titelanwärter sprechen könnte. Toronto ist Titelverteidiger und die Tatsache, dass Kawhi Leonard nach Kalifornien gegangen ist, hat die Raptors keineswegs aus der Bahn geworfen. Philadelphia, Boston und Milwaukee könnten in der Eastern Conference das kanadische Team vom Thron stürzen. In der Western Conference sind aktuell alle Blicke auf die LA Lakers gerichtet, die vom Duo LeBron James und Antony Davis angeführt werden. Denver, LA Clippers, Houston und Utah sind allerdings auch nicht abzuschreiben.

EASTERN CONFERENCE

Die Milwaukee Bucks haben die beste Bilanz der ganzen Liga. Erstplatziert sind die Bucks in der NBA-Liga hinsichtlich einiger verschiedener Statistiken. Sie haben nämlich den ersten Angriff der Liga und erzielen fast 120 Punkte pro Match, haben die überzeugend meisten Rebounds im Match und dabei ist auch ihre Wurfquote recht beneidenswert (47.9%). Philadelphia hat ein starkes Team. Al Horford hat sich Embiid, Simons und Harris angeschlossen und wird in entscheidenden Momenten mit seiner Erfahrung dem jungen Team zu helfen versuchen. Die Boston Celtics könnten die dritten Favoriten für den Einzug ins große Finale der Eastern Conference sein. Die Breite des Teams ist einer der größten Pluspunkte der Schützlinge von Brad Stevens und dass Kembe Walker geholt wurde, erwies sich als Top-Entscheidung. Die Celtics verlassen sich hauptsächlich auf die aggressive Abwehr und die schnelle Ballabgabe und bis jetzt läuft es besser als geplant. Toronto ist also auch ohne Leonard auf keinen Fall abzuschreiben. Die Raptors sind immer wieder absolute Gewinner, was sie schon in vielen Matches bewiesen haben, als sie untergeordnet und dennoch am Ende Sieger waren. Lowry und Siakam führen den Angriff an, Würfe kann man immer von Fred VanVleet erwarten, wobei auch Spieler wie McCaw, Anunoby und Powell ihren Beitrag aus dem Hintergrund leisten. Die angenehmste Überraschung in der Eastern Conference ist Miami Heat, angeführt von Jimmy Butler. Hilfe bekommt er von Dragic, den jungen Nunn und Herro, während Center Bam Adebayo sowieso für den Spieler mit dem größten Fortschritt ausgezeichnet werden könnte. Die zweite Bilanz der Eastern Conference und die Bilanz von 27-10 nach der fast halben Saison ist etwas, was sich Florida in ihren kühnsten Träumen nicht vorstellen konnte. Brooklyn sieht ohne Durant und Irving nur zeitweise gut aus. Ihr Ziel sind die Playoffs und es wird interessant sein zu sehen, wie das Team nach der Rückkehr dieses Duos aussehen wird. Die Indiana Pacers besetzen dezimiert durch Verletzungen die sechste Position und sie werden die Bucks, Celtics und Philadelphia in den 4 Playoff-Matches sehr schwer gefährden können. Orlando sieht als Team irgendwie so aus, als könnten sie außer solider Leistung in den Playoffs nicht viel mehr bieten und totale Enttäuschungen sind Teams wie Charlotte, Detroit, Chicago und Washington. Den Atlanta Hawks könnte eine gute Zukunft bevorstehen, da der schon genannte Trae Young angekündigt hat, der beste Schütze der Liga sein zu können.

WESTERN CONFERENCE

Die Los Angeles Lakers haben vor dem Saisonauftakt Anthony Davis geholt und zusammen mit LeBron James sind sie das beste Duo der Liga. In der letzten Saison musste LeBron auf die Playoffs verzichten, was diesmal nicht der Fall sein wird. Er wird in den Playoffs nämlich eine sehr bedeutende Rolle spielen und für viele sind gerade die Lakers die größten Favoriten auf den Titel. Schön ist, den Teamgeist dieser zwei Spitzenspieler zu verfolgen, da sie pro Match aktuell 52 Punkte erzielen. Ihr Stadtrivale, die Clippers, scheinen die ersten Konkurrenten für die ersten Favoriten in der Western Conference zu sein. Der fantastische Angriff wird von den MVP der Finalserie aus der letzten Saison angeführt und zwar Kawhi Leonard und Paul George. Nikola Jokic sorgt auch in der aktuellen Saison für die Platzierung der Denver Nuggets in der Spitze. Die Hilfe seiner Mitspieler wird entscheidend dabei sein, das Ergebnis aus der letzten Saison zu verbessern, wie auch die Niederlage im Conference-Halbfinale. Dass Russell Westbrook zu Houston geholt wurde, war nicht gerade die Top-Neuigkeit, aber es scheint, dass er sich zusammengerissen und sich dem Anführer des Teams James Harden angepasst hat. Der populäre „The Beard“ ist Anführer der Liga, was die Anzahl der erzielten Punkte angeht, da es bei ihm fast 38 pro Match sind. Luka Doncic wurde in seiner zweiten Saison schon einer der weltbesten Basketballspieler. Mit nur 20 Jahren erzielt er fantastische Erfolge und man kann schon sagen, dass er den bisherigen Saisonteil gekennzeichnet hat. Doncic ist auf gutem Weg, im Trikot der Mavs auch den legendären Dirk Nowitzki zu überholen. Andererseits ist es zu früh und unrealistisch darüber zu sprechen, dass er sein Team in der aktuellen Saison bis zum Titel anführen kann.

Auch Utah Jazz sieht ganz solide aus, dessen Aufstellung durch Conley und Bojan Bogdanovic bereichert wurde. Die Jazzer sind auf allen Positionen komplett und die Schützlinge von Quin Snyder pflegen einen unikaten Spielstil. Das renovierte Oklahoma und die Spurs, angeführt von Aldridge und DeRozan besetzen momentan die Playoff-Positionen. Bei den Portland Trail Blazers geht es allmählich bergauf und sie haben die Karriere von Carmel Anthony wiederbelebt, der gezeigt hat, dass er auch weiterhin sehr gut sein kann. Alles wird aber viel besser aussehen, wenn Jusuf Nurkic ins Team zurückkehrt. Memphis hat eine solide Saison, hat einige vielversprechende Rookies, während die bis jetzt größte Enttäuschung die Sacramento Kings sind. Minesotta, Phoenix und New Orleans werden in den Playoffs höchstwahrscheinlich nicht spielen und was sollte man dann für das von Verletzungen geschwächte Golden State sagen, das bis zur Saisonhälfte nicht mal insgesamt zehn Siege holen konnte.