Martin Ödegaard offen für Transfer zum FC Bayern – Arsenal unter Zugzwang
Arsenal-Kapitän Martin Ödegaard ist offenbar offen für einen Wechsel zum FC Bayern. Sein Klub drängt auf Verlängerung.
Wenn der FC Liverpool am Sonntag den FC Arsenal zum Topspiel der Premier League empfängt, richtet sich der Fokus auf ein deutsches Duell. Florian Wirtz trifft an der Anfield Road auf seinen Nationalmannschaftskollegen Kai Havertz.
Während Wirtz bei den Gastgebern glänzt, durchlebt Havertz bei den Londonern eine hartnäckige Torflaute. Dennoch gilt als sicher, dass der 27-Jährige in der Startelf von Trainer Mikel Arteta stehen wird.
Die nackten Zahlen sprechen derzeit nicht für den Angreifer. In sieben seiner acht Einsätze in der laufenden Premier-League-Saison stand Havertz in der Startformation. Die Ausbeute bleibt mit zwei Treffern an den ersten drei Spieltagen überschaubar. Seit mehr als neun Stunden wartet er wettbewerbsübergreifend auf ein Tor, eine Vorlage in der Liga fehlt ihm in dieser Spielzeit noch komplett.
Die nominelle Konkurrenz drängt sich ebenfalls nicht auf. Viktor Gyökeres, der im Sommer 2025 von Sporting Lissabon nach London wechselte und in seiner Debütsaison noch 14 Ligatore erzielte, sucht merklich seine Form. Der Schwede verzeichnete in zweieinhalb Stunden Ligaspielzeit nur einen Schuss auf das gegnerische Gehäuse. Sein einziges Saisontor verbuchte er im Ligapokal beim überraschenden Aus gegen den Viertligisten Fleetwood Town.
Dass Arteta trotz der fehlenden Torgefahr weiter auf Havertz baut, liegt an dessen strategischem Wert. Wie die „Sportschau“ berichtet, schätzt der Coach die Fähigkeit des Deutschen, Bälle im letzten Drittel zu sichern und das Spieltempo zu kontrollieren. Mit einer Passquote von über 80 Prozent agiert er als verlässliche Anspielstation für das nachrückende Mittelfeld.
Havertz interpretiert die Rolle des Mittelstürmers außerdem äußerst flexibel. Statt sich in direkten Duellen mit den Innenverteidigern aufzureiben, lässt er sich immer wieder tief fallen. Diese Bewegungen zwingen die Abwehrspieler zu Entscheidungen, öffnen Räume für die Mitspieler und erlauben es dem Nationalspieler, Angriffe einzuleiten, ohne zwingend den entscheidenden Pass spielen zu müssen.
An der Anfield Road trifft der Arsenal-Stürmer auf einen alten Bekannten. Florian Wirtz hat sich bei den Gastgebern im offensiven Mittelfeld hinter Sturmspitze Alexander Isak etabliert und findet nach anfänglicher Kritik immer besser in seine Rolle. Beide Akteure reiften bei Bayer Leverkusen zu internationalen Topspielern und gehören mittlerweile zum Kernpersonal ihrer englischen Klubs.
Wenn am Sonntag der Anpfiff ertönt, wird sich zeigen, wessen Spielphilosophie sich im direkten Duell durchsetzt. Das Aufeinandertreffen der kreativen Wucht von Wirtz und der kontrollierenden Struktur von Havertz könnte die Partie maßgeblich entscheiden.
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