Vor der Ballon-d’Or-Gala in London stehen die ersten Platzierungen fest. Mit Dayot Upamecano und Luis Díaz haben zwei Akteure des FC Bayern München den Sprung unter die besten 30 Spieler der Welt geschafft. Währenddessen warten Michael Olise und Mitfavorit Harry Kane noch auf ihre exakte Position innerhalb der Top 10.

Díaz rechtfertigt Millionen-Ablöse

Luis Díaz belegt bei der diesjährigen Wahl den 24. Platz. Der Kolumbianer wechselte vor der Saison für eine Ablösesumme von 70 Millionen Euro vom FC Liverpool an die Isar. Anfängliche kritische Stimmen an diesem Transfer ließ der Offensivspieler schnell verstummen und etablierte sich auf Anhieb als Leistungsträger.

In der Spielzeit 2025/26 absolvierte Díaz 66 Partien für die Münchner und war dabei an 57 Treffern direkt beteiligt. Lediglich vier Spieler weltweit übertrafen diesen Wert, darunter seine Teamkollegen Michael Olise mit 67 und Harry Kane mit 81 Scorerpunkten.

Upamecano lässt Defensiv-Partner hinter sich

Zwei Ränge hinter Díaz ordnet sich Dayot Upamecano auf Platz 26 ein. Der Innenverteidiger bestritt in der abgelaufenen Saison 42 Einsätze für den FC Bayern. Am Ende der Spielzeit feierte er mit dem Klub das nationale Double aus Meisterschaft und DFB-Pokal sowie den Einzug in das Halbfinale der Champions League.

Mit dieser Platzierung beim Ballon d’Or rangiert der Münchner vor seinem französischen Nationalmannschaftskollegen William Saliba. Gemeinsam bildeten sie bei der Weltmeisterschaft das Abwehrzentrum, ehe das Turnier für Frankreich im Halbfinale gegen Spanien endete. Saliba, der mit dem FC Arsenal die englische Premier League gewann und im Finale der Königsklasse knapp gegen Paris Saint-Germain verlor, reiht sich hinter Upamecano ein.

Dominanz des Champions-League-Siegers

Neben den Münchnern prägt vor allem Paris Saint-Germain das vordere Mittelfeld des Rankings. Der amtierende Champions-League-Sieger stellt gleich sieben Profis auf den Plätzen 11 bis 30. Dazu gehören unter anderem Achraf Hakimi auf Rang 13, Vitinha direkt dahinter und Ferran Torres auf Platz 16.

Auch weitere Weltmeister aus Spanien schafften den Sprung in dieses Tableau. Die Abstimmenden wählten den Verteidiger Pau Cubarsí vom FC Barcelona auf den zwölften Rang, während Marc Cucurella den 18. Platz belegt. Die finalen Positionen der verbleibenden Weltstars werden im Laufe der Zeremonie in der englischen Hauptstadt enthüllt.

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