Michael Olise hat sich beim FC Bayern München in den vergangenen zwei Jahren zu einem internationalen Superstar entwickelt. Angesichts anhaltender Spekulationen um ein astronomisches Angebot von Real Madrid hat Uli Hoeneß nun ein klares Machtwort gesprochen. Der Aufsichtsrat schließt einen vorzeitigen Abgang des Franzosen kategorisch aus und plant stattdessen eine langfristige Vertragsverlängerung.

„Alles Käse“: Hoeneß erstickt Spekulationen um Real Madrid

In den vergangenen Wochen verdichteten sich die Berichte über ein massives Interesse aus Spanien. Demnach soll Real Madrid bereit sein, eine Rekordablöse von 300 Millionen Euro für Michael Olise zu zahlen. Uli Hoeneß verwies diese Zahlen nun deutlich ins Reich der Fabeln. „Das ist alles Käse“, erklärte das Aufsichtsratsmitglied in einem Interview mit der „Welt am Sonntag“.

Für die Verantwortlichen an der Säbener Straße besteht kein Handlungsdruck. Der Rechtsaußen ist noch bis zum 30. Juni 2029 an den deutschen Rekordmeister gebunden. „Deshalb machen wir uns da jetzt keine Gedanken“, betonte Hoeneß. Die Münchner sehen sich in einer komfortablen Verhandlungsposition und verschwenden keinen Gedanken an einen baldigen Verkauf ihres wichtigsten Offensiv-Stars.

Vertragsgespräche in München laufen an

Stattdessen arbeiten die Bayern hinter den Kulissen daran, den Nationalspieler noch enger an den Verein zu binden. Eine vorzeitige Vertragsverlängerung steht auf der Agenda, die Olise auch im mannschaftsinternen Gehaltsranking weit nach oben katapultieren dürfte. Während Experten wie Markus Babbel bereits vor den Dimensionen eines solchen Mega-Vertrags warnen, bleibt die Vereinsführung völlig gelassen.

Hoeneß skizzierte den Zeitplan für die kommenden Monate klar. Man werde im Laufe der aktuellen Saison mit dem Spieler über eine Ausweitung des Arbeitspapiers sprechen. „Falls er das dann noch nicht möchte, warten wir halt ab, was 2029 ist. Ich bin da überhaupt nicht unruhig“, so der Klub-Patron über die Verhandlungsstrategie des Vorstands. Unter Zugzwang sehe er den Verein bei den angedachten Summen nicht.

Hoeneß adelt Olise: Besser als Lamine Yamal

Die unbedingte Überzeugung der Bayern-Bosse fußt auf den nackten Zahlen. Seit seinem Wechsel für 53 Millionen Euro von Crystal Palace im Sommer 2024 lieferte der Angreifer in 117 Pflichtspielen überragende 51 Tore und 59 Vorlagen. Diese Konstanz ringt auch Hoeneß höchsten Respekt ab. Der Franzose sei für ihn auf dem besten Weg, der beste Spieler der Welt zu werden.

„Von der Konstanz her ist er unglaublich und in meinen Augen auch besser als Lamine Yamal“, zog Hoeneß einen direkten Vergleich mit dem spanischen Ausnahmetalent. Er lobte Olise als einen nahezu perfekten Spieler, der Tore schießt, vorbereitet und extrem schnell ist. Damit sendet der FC Bayern ein unmissverständliches Signal an die europäische Konkurrenz: Ein Transferentgegenkommen wird es in naher Zukunft nicht geben.

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