Der FC Bayern München muss sich bei der Suche nach Verstärkungen für die Defensive offenbar anderweitig umsehen. Der englische Klub Leeds United schließt einen Verkauf des umworbenen Innenverteidigers Tarik Muharemovic im kommenden Transferfenster kategorisch aus.

Das berichtet das Portal „Teamtalk“. Demnach stemmen sich die Verantwortlichen auf der Insel mit aller Kraft gegen einen vorzeitigen Abgang des bosnischen Nationalspielers. Der deutsche Rekordmeister hatte den Berichten zufolge einen Wechsel angestrebt, stößt damit in England aber auf taube Ohren.

Leeds United plant langfristig mit Muharemovic

Die Entscheidung in Leeds gilt als Grundsatzbeschluss für den Klub. Das Team des deutschen Trainers Daniel Farke sieht in dem 23-jährigen Abwehrspieler eine zentrale Säule für die sportliche Zukunft. Muharemovic ist bei den Engländern als absoluter Schlüsselspieler für die kommenden Jahre fest eingeplant.

Der Verteidiger war erst im vergangenen Sommer für eine Ablösesumme von rund 37 Millionen Euro vom italienischen Klub US Sassuolo in die Premier League gewechselt. Durch starke Leistungen nach seinem Amtsantritt auf der Insel hat der Bosnier weiter auf sich aufmerksam gemacht. Laut Schätzungen beläuft sich sein Marktwert mittlerweile auf über 70 Millionen Euro.

Namhafte Konkurrenz und teure Alternativen

Mit diesem rasanten Aufstieg rückt Muharemovic nicht nur in München in den Fokus. Wie „Teamtalk“ weiter ausführt, zeigen auch Inter Mailand und der FC Barcelona reges Interesse an einer Verpflichtung. Sogar über einen möglichen Winter-Wechsel des WM-Fahrers wurde zuletzt international spekuliert.

Als weiterer Kandidat wird rund um die Säbener Straße der Name Luka Vuskovic gehandelt. Der ehemalige HSV-Leihspieler, der im Sommer nach seiner Rückkehr zu Tottenham Hotspur direkt zu Brighton & Hove Albion weiterzog, stand schon in der Vergangenheit auf dem Zettel der Münchner. Für das Abwehr-Juwel wäre dem Vernehmen nach mittlerweile allerdings eine Rekord-Offerte von weit über 100 Millionen Euro fällig.

Abgänge als Bedingung für neue Transfers

Bevor die Münchner eine derart hohe Summe in die Hand nehmen, muss offenbar Platz im Kader geschaffen werden. Nach Informationen der „Bild“-Zeitung hängt eine mögliche Defensiv-Verstärkung stark vom bestehenden Personal ab.

Die sportliche Führung plant demnach nur dann einen Zukauf für die Innenverteidigung, wenn etablierte Kräfte den Verein verlassen. Konkret nennt das Blatt Spieler wie Hiroki Ito oder Min-jae Kim als mögliche Abgangskandidaten, die einen Transfer-Domino-Effekt an der Isar auslösen könnten.

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