Der FC Bayern München steht offenbar kurz vor einer vorzeitigen Vertragsverlängerung mit Harry Kane. Gleichzeitig möchte der deutsche Rekordmeister das Arbeitspapier von Offensivstar Michael Olise ausweiten. TV-Experte Lothar Matthäus begrüßt die Pläne und rechnet vor, warum sich dieser Schritt für die Münchner nicht nur sportlich, sondern auch finanziell auszahlen würde.

Unterschiedsspieler mit internationaler Strahlkraft

Harry Kane und Michael Olise haben sich beim FC Bayern zu unverzichtbaren Säulen entwickelt. Wie übereinstimmende Medienberichte besagen, stehen die Münchner kurz davor, den noch bis 2027 gültigen Vertrag des englischen Nationalspielers um zwei weitere Jahre auszuweiten. Parallel dazu soll der ohnehin bis 2029 gebundene Olise ein neues Vertragsangebot erhalten.

Für Lothar Matthäus ist dieses Vorgehen absolut logisch. Im Rahmen eines Sponsorentermins von „Interwetten“ bezeichnete der 65-Jährige die beiden Akteure als „die Unterschiedsspieler“ des FC Bayern. Der Weltmeister von 1990 erinnerte zudem an die immense internationale Bedeutung der Offensivstars: „Und die bringen nicht nur Geld auf dem Platz zurück.“

Real Madrid lockt – Matthäus fordert clevere Taktik bei Olise

Besonders der französische Flügelflitzer Olise ist in München längst zum Superstar gereift. Bereits im Sommer wurde ihm ein großes Interesse von Real Madrid nachgesagt – und die Spekulationen reißen auch jetzt nicht ab. Um sich für die Zukunft abzusichern, rät Matthäus den Münchnern, den Vertrag des 24-Jährigen um weitere zwei bis drei Jahre zu verlängern.

Das Kalkül des TV-Experten zielt auf eine maximale Ablösesumme ab: „Auch wenn er dann den Vertrag nicht einhält, dann habe ich zumindest eine hohe Ablösesumme, weil umso länger der Vertrag läuft, umso mehr Ablöse kann ich mitnehmen.“ Matthäus empfiehlt konkret, den Vertrag auszuweiten und „zehn Millionen drauflegen“. Durch eine solche Gehaltserhöhung würde der Verein den Spieler glücklich machen, während ein späterer Verkauf „kein schlechtes Geschäft für Bayern“ wäre.

Gehaltsplus durch Neuers mögliches Karriereende?

Die finanziellen Spielräume für derartige Vertragsaufwertungen könnten sich schon bald vereinsintern ergeben. Am Ende der laufenden Saison läuft der Vertrag von Stammtorhüter Manuel Neuer aus. Sollte sich der 40-Jährige im Sommer für ein Karriereende entscheiden, würde sein Spitzengehalt beim Rekordmeister komplett wegfallen.

Auch auf der Torwart-Position sieht Matthäus den FC Bayern bestens für die Zukunft gerüstet. „Und einen neuen Torwart braucht man ja nicht, weil man ja einen hat“, erklärte der TV-Experte mit Blick auf Jonas Urbig. Der junge Keeper könnte somit nahtlos in die Fußstapfen des langjährigen Kapitäns treten und dem Verein teure Investitionen auf dem Transfermarkt ersparen.

Verwandte Beiträge