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Der Wechsel ist perfekt: Djed Spence verlässt Tottenham Hotspur und schließt sich mit sofortiger Wirkung Inter Mailand an. Der englische Außenverteidiger unterschreibt bei den Norditalienern einen langfristigen Vertrag bis 2031. Mit einer kolportierten Ablösesumme von 30 Millionen Euro sorgt der Transfer dafür, dass die Londoner in diesem Sommer eine bemerkenswerte Einnahme-Marke knacken.

Tottenhams lukrativer Abwehr-Ausverkauf

Die Spurs erweisen sich in dieser Transferperiode als meisterhafte Verkäufer. Allein durch den Abgang von drei Abwehrspielern hat Tottenham nun fast 125 Millionen Euro in die Kassen gespült. Vor dem Wechsel des 26-jährigen Spence verließen bereits zwei namhafte Innenverteidiger den Klub: Luka Vuskovic schloss sich für 54 Millionen Euro dem Ligakonkurrenten Brighton an, während Kapitän Cristian Romero für 40 Millionen Euro zu Atlético Madrid weiterzog. Insgesamt belaufen sich die Sommereinnahmen der Londoner mittlerweile auf über 157 Millionen Euro, wovon knapp 80 Prozent auf das Konto von Defensivspielern gehen.

Vom Leihspieler zum WM-Held unter Tuchel

Für den gebürtigen Londoner ist die Serie A kein unbekanntes Terrain. Bereits ab Januar 2024 verbrachte der dynamische Außenbahnspieler eine erfolgreiche Halbserie auf Leihbasis beim Genua CFC. Zuvor hatte Tottenham ihn bereits an Stade Rennes und Leeds United verliehen, um wichtige Spielpraxis zu sammeln. Der endgültige Durchbruch auf der Insel gelang ihm ab der Spielzeit 2024/25: In zwei Jahren absolvierte er 79 Pflichtspiele für die Spurs und reifte zum unumstrittenen Leistungsträger.

Seine starken Auftritte – in der abgelaufenen Saison stand er zumeist als Linksverteidiger in 23 Premier-League- und acht Champions-League-Partien in der Startelf – brachten ihm nicht nur internationale Aufmerksamkeit ein. Unter Nationaltrainer Thomas Tuchel krönte er seine steile Entwicklung bei der Weltmeisterschaft, wo er beim furiosen 6:4-Sieg im Spiel um Platz drei gegen Frankreich einen Assist beisteuerte.

Spence rückt in Inters Rekord-Riege auf

Inter Mailand lässt sich die Dienste des pfeilschnellen Abwehrmannes einiges kosten. Mit der Sockelablöse von 30 Millionen Euro reiht sich der Neuzugang aus dem Stand auf dem fünften Platz der teuersten Verteidiger der Klubgeschichte ein. Lediglich für Achraf Hakimi, Alessandro Bastoni, Milan Škriniar und den ehemaligen Bayern-Profi Benjamin Pavard griffen die Nerazzurri bislang noch tiefer in die Tasche.

Dabei könnte es sogar noch teurer werden: Durch erfolgsabhängige Bonuszahlungen kann die Transfersumme um weitere fünf Millionen Euro anwachsen. Erreicht der Deal sein volles Volumen, würde der englische WM-Teilnehmer in die Top 3 der vereinsinternen Ausgabenliste für Abwehrspieler vorstoßen. Zudem sicherte sich Tottenham eine zehnprozentige Weiterverkaufsbeteiligung, die den Engländern in Zukunft einen weiteren Geldsegen bescheren könnte.

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