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Amazon-Gründer Jeff Bezos steigt beim englischen Spitzenklub FC Liverpool ein. Der 62-jährige US-Amerikaner ist Teil eines Investoren-Konsortiums, das sich mit sofortiger Wirkung eine Minderheitsbeteiligung von 30 Prozent am Premier-League-Verein gesichert hat.

Milliarden-Deal an der Anfield Road

Der Einstieg des Tech-Milliardärs bringt frisches Kapital in Rekordhöhe auf die Insel. Das Konsortium, welches von Amit Bhatia – dem Schwiegersohn des Stahlmagnaten Lakshmi Mittal – angeführt wird, zahlt für das Aktienpaket laut Angaben der BBC zwischen 1,5 und 1,8 Milliarden Euro. Trotz des massiven Anteilsverkaufs bleibt die amerikanische Fenway Sports Group (FSG) weiterhin der Hauptanteilseigner der Reds und behält die grundlegende Entscheidungsgewalt im Verein.

Langfristige Vision für den Traditionsklub

Für den Verein, dessen aktueller Kader einen enormen Gesamtmarktwert von knapp einer Milliarde Euro aufweist, bedeutet der Deal eine deutliche Stärkung der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit in der finanzstarken englischen Liga. FSG-Präsident Mike Gordon betonte im Zuge der Bekanntgabe die strategische Bedeutung des Verkaufs: Der FC Liverpool sei schon immer ein Klub gewesen, der über eine einzelne Saison hinausschaue und Entscheidungen treffe, die ausschließlich die langfristigen Interessen des Vereins im Sinn haben.

Mit der finanziellen Rückendeckung durch einen der reichsten Männer der Welt dürften die Weichen für zukünftige sportliche Investitionen beim 19-fachen englischen Meister optimal gestellt sein.

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