Tottenham verpflichtet Omar Marmoush – Einigung mit Manchester City
Omar Marmoush verlässt Manchester City nach zwei Jahren und schließt sich auf Leihbasis Tottenham Hotspur an.
Manchester City blickt offenbar der härtesten Strafe in der Geschichte des englischen Fußballs entgegen. Wegen massiver und jahrelanger Verstöße gegen die Finanzregeln der Premier League droht dem amtierenden Meister ein beispielloser Punktabzug sowie eine empfindliche Geldstrafe.
Der renommierte Fußball-Finanzexperte Kieran Maguire hat die mögliche Dimension der Sanktionen skizziert. Gegenüber dem englischen Sender „talkSPORT“ prognostizierte er ein düsteres Szenario für den Top-Klub. „Mein Bauchgefühl ist, dass wir in der Region von 50 bis 60 Punkten Abzug sind“, erklärte der Experte. Grundlage für diese Einschätzung sind die bisherigen Urteile der Liga gegen andere Vereine bei vergleichbaren, wenn auch deutlich kleineren Vergehen. Während die Mannschaft auf dem Platz weiterhin Siege einfährt, könnte das Urteil am grünen Tisch den Verein hart treffen.
Neben dem massiven Punktabzug kommt wohl eine enorme finanzielle Belastung auf den Klub zu. Maguire schätzt, dass allein die Deckung der Verfahrenskosten für die Premier League zwischen 50 und 60 Millionen Pfund verschlingen wird. Dazu werde sich eine noch nicht näher definierte, aber substanzielle Strafzahlung gesellen.
Ein entscheidender Faktor für das Strafmaß ist die Kooperationsbereitschaft des Vereins während der laufenden Ermittlungen. Da sich Manchester City bislang in allen Anklagepunkten unschuldig bekennt, vermutet der Experte, dass die Untersuchungsbehörden auf Widerstand stießen. „Haben sie die Untersuchung unterstützt? Wir schätzen, dass sie das nicht haben“, sagte Maguire und deutete an, dass diese Haltung strafverschärfend wirken dürfte.
Für den Experten ist die mathematische Realität eindeutig: „Wenn sie mehr als 70 Punkte abgezogen bekommen, sind sie quasi abgestiegen.“ Ein Verlust von 50 Zählern böte sportlich zumindest noch eine theoretische Chance auf den Klassenerhalt. Er bezeichnete dieses Szenario zwar als „Hollywood-Variante“, stellte aber klar, dass dies wohl kaum die angemessene Bestrafung darstellen würde.
Die restlichen Vereine der Premier League beobachten den Prozess genau und pochen auf ein hartes Durchgreifen. Wie die englische Zeitung „The Guardian“ berichtet, fordern zahlreiche Klub-Verantwortliche ein drastisches Exempel. Demnach würde ihnen ein einfacher Zwangsabstieg und ein lediglich einjähriger Aufenthalt von Manchester City in der zweiten Liga nicht ausreichen, um die jahrelangen mutmaßlichen Wettbewerbsvorteile auszugleichen.
Omar Marmoush verlässt Manchester City nach zwei Jahren und schließt sich auf Leihbasis Tottenham Hotspur an.
Manchester City wendet gegen Bournemouth den Fehlstart ab. Auch der FC Liverpool punktet dank eines späten Elfmeters.
Nach wochenlangen Verhandlungen haben der FC Bayern München und Harry Kane offenbar eine grundsätzliche Einigung über einen neuen Vertrag erzielt.