Wie die „Sportschau“ berichtet, ist die Begegnung zwischen Rayo Vallecano und Athletic Bilbao in der spanischen La Liga am Samstag vorzeitig beendet worden. Fans der Gastgeber hatten aus Protest gegen die eigene Vereinsführung immer wieder Gegenstände auf das Spielfeld geworfen. Betroffen von dem Abbruch beim Stand von 0:0 ist auch der ehemalige Dortmunder Trainer Edin Terzić, der seit dieser Saison bei Bilbao an der Seitenlinie steht.

Schiedsrichter schickt Teams in die Kabine

Der Unmut der Anhänger aus dem Madrider Stadtviertel Vallecas entlud sich bereits in der Anfangsphase des ersten Heimspiels der Saison. In der 13. Minute flogen massenhaft Papierflieger und sogenannte Flummis auf den Rasen. Schiedsrichter José Sánchez Martínez unterbrach das Spiel umgehend. Er schickte beide Mannschaften vorübergehend in die Kabine.

Die Hoffnung auf eine Beruhigung der Lage erfüllte sich nicht. Als die Akteure auf das Feld zurückkehrten, setzten die Fans ihre Wurfaktionen unvermindert fort. Der Unparteiische sah keine andere Möglichkeit und brach die Partie endgültig ab. Zu diesem Zeitpunkt waren noch keine Tore gefallen.

Sicherheitsmängel zwingen Rayo zum Umzug

Ziel der Proteste ist Rayo-Präsident Raúl Martín Presa. Die Anhänger kritisieren die Führung des Klubs scharf. Im Zentrum des Ärgers steht dabei der schlechte Zustand des Stadions sowie der Trainingsanlagen.

Die baulichen Mängel der Heimstätte sind offensichtlich. Wegen erheblicher Sicherheitsmängel musste der Verein seine ersten drei Heimspiele der aktuellen Spielzeit im Butarque-Stadion des CD Leganés austragen. Die Reparaturarbeiten am eigenen Stadion waren zwingend erforderlich geworden. Nun endete die ersehnte Rückkehr nach Vallecas in einem weiteren sportlichen Rückschlag für den Verein.

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