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Gordon Herbert hat eine neue sportliche Heimat gefunden. Nach seiner vorzeitigen Trennung vom FC Bayern Basketball zieht es den ehemaligen deutschen Bundestrainer nach Down Under: Der 67-Jährige unterschreibt einen Zweijahresvertrag bei den New Zealand Breakers in der Profiliga NBL.

Neue Herausforderung und schnelle Spielweise in Auckland

Die Tinte ist trocken, das nächste Kapitel in einer langen Karriere eröffnet: Die New Zealand Breakers bestätigten am Mittwoch offiziell die Verpflichtung des renommierten Basketball-Fachmanns. Für den Klub aus Auckland gilt der Transfer als absoluter Meilenstein. Präsident Dillon Boucher lobte den Weltmeister-Macher als Weltklasse-Strategen, dessen internationale Erfahrung und Führungsqualitäten perfekt zur Vision des Vereins passen, Neuseeland auf der internationalen Bühne stark zu vertreten.

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Auch der Kanadier blickt voller Tatendrang auf die Aufgabe am anderen Ende der Welt. Er hob die glanzvolle Geschichte des Klubs hervor und gab direkt eine klare sportliche Marschroute vor: Unter seiner Regie sollen die Breakers einen temporeichen Basketballstil auf das Parkett bringen, der das Team zurück in die Erfolgsspur führt.

Vom DBB-Erfolgscoach zum Nationaltrainer der kanadischen Stars

Hinter dem 67-Jährigen liegen überaus bewegte Jahre. Im September 2023 formte er die deutsche Auswahl zu einem historischen Kollektiv und gewann sensationell den Weltmeistertitel. Nach einem starken vierten Platz bei den Olympischen Spielen 2024 beendete er seine Tätigkeit beim DBB und wechselte zum FC Bayern München. Dieses Kapitel schloss sich jedoch im vergangenen Dezember wieder, was nun den Weg für seine neuen internationalen Herausforderungen freimachte.

Neben seinem Engagement in der NBL wartet ab dem Sommer eine weitere prestigeträchtige Aufgabe auf den Trainer. Er wird zusätzlich die kanadische Nationalmannschaft übernehmen und damit in sein Heimatland zurückkehren. Für ihn sei es eine unglaubliche Ehre, das hochkarätig besetzte Team zu betreuen. Dort wird er mit einer enormen Talentdichte arbeiten dürfen, zu der unter anderem NBA-Superstar Shai Gilgeous-Alexander von den Oklahoma City Thunder gehört.

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