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Der FC Bayern München ist der dritten Meisterschaft in Folge einen großen Schritt nähergekommen. Im dritten Spiel der BBL-Finalserie setzte sich der Titelverteidiger auswärts bei Alba Berlin mit 91:83 (43:40) durch und führt in der Best-of-five-Serie nun mit 2:1. Bereits am kommenden Freitag kann das Team in der Hauptstadt den achten Meistertitel der Vereinsgeschichte perfekt machen.

Die perfekte Antwort auf den Berliner Heimvorteil

Unter den wachsamen Augen der Basketball-Weltmeister Dennis Schröder und Franz Wagner sowie von Finanzminister Lars Klingbeil ließ sich der Favorit aus Süddeutschland nicht aus der Ruhe bringen. Nach der empfindlichen 79:86-Heimniederlage im vorangegangenen Duell hatte FCB-Headcoach Svetislav Pesic eine Leistungssteigerung versprochen – und seine Schützlinge lieferten ab. In der mit 8.899 Zuschauern restlos ausverkauften Max-Schmeling-Halle dominierten die Münchner weite Strecken der hart umkämpften Partie und trotzten dem ohrenbetäubenden Lärm der in Gelb gekleideten Berliner Anhänger.

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Dimitrijevic führt München, Kayil glänzt für Alba

Auf dem Parkett entwickelte sich ein physisches und hochklassiges Duell. Bei den Gästen avancierte Neno Dimitrijevic mit 19 Punkten zum entscheidenden Akteur. Der Guard diktierte das Tempo und sorgte dafür, dass die Hauptstädter lediglich zum Ende des dritten Viertels kurzzeitig die Führung übernehmen konnten. Auf der Gegenseite wehrte sich Alba-Shootingstar Jack Kayil nach Kräften. Der junge Spielmacher, der kurz vor einem möglichen Sprung in die nordamerikanische NBA steht, war mit 17 Zählern der beste Werfer seines Teams, konnte die drohende Niederlage letztlich aber nicht abwenden.

Krönt Svetislav Pesic seine historische Karriere?

Für Trainer-Legende Svetislav Pesic rückt damit ein märchenhafter Abschied in greifbare Nähe. Der 76-jährige Serbe wird sich nach dieser Spielzeit aus dem Profigeschäft zurückziehen. Mit einem weiteren Triumph würde er Historisches leisten und als erster Headcoach in vier verschiedenen Jahrzehnten die deutsche Meisterschaft gewinnen – nach seinen Erfolgen mit Berlin in den Jahren 1997 bis 2000 sowie 2014 mit München. Während im Hintergrund bereits Anton Gavel vom Ligakonkurrenten Bamberg als potenzieller Nachfolger gehandelt wird, liegt der sportliche Fokus voll auf dem kommenden Freitag. Im bereits siebten Aufeinandertreffen dieser beiden großen Rivalen in einem BBL-Finale, einem absoluten Liga-Rekord, haben die Bayern ab 20.30 Uhr nun alle Trümpfe in der Hand.

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